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Haushaltstipps

Backofen reinigen: Diese Hausmittel machen ihn strahlend sauber

  • Aktualisiert: 30.03.2024
  • 05:09 Uhr
  • Anna Kaltenhauser
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Eingebranntes, Fettiges, Schmutziges: Das Innere deines Backofens kann ekelig aussehen. Statt Chemie gegen den Schmutz zu versprühen, kannst du deinen Ofen mit diesen Hausmitteln und Tricks reinigen. 

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Das Wichtigste zum Thema Backofen reinigen

  • Es muss nicht immer Chemie sein. Egal wie schmutzig und verdreckt der Backofen ist, auch Hausmittel können dir beim Säubern des Ofens helfen.

  • So gut einige Hausmittel auch sein mögen: Teste zunächst jedes Mittel in einer Ecke Ihres Backofens, um zu prüfen, ob die Beschichtung darunter leidet. 

  • Wichtig ist bei allen Methoden, dass du vorsichtig bist, wenn du versuchst, die Heizstäbe oder das Gitter des Umluftventilators sauber zu machen. Lüfte währenddessen und vor allem danach auch noch deine Küche richtig gut durch.

Inhalt

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Mit diesen Hausmitteln wird dein Backofen sauber

🧂 Salz aus der Küche hat vor allem durch seine feinen Kristalle eine scheuernde und aufsaugende Wirkung. So gehts: Wasser auf den Ofenboden oder das Backblech auftragen, mit reichlich Salz bestreuen, den Ofen auf 50 Grad Celsius erhitzen, warten bis das Salz bräunlich wird. Anschließend mit einem feuchten Schwamm entfernen und nachpolieren.

🍰 Die im Backpulver enthaltenen Säuerungsmittel und das Natriumhydrogencarbonat reagieren in Verbindung mit Wasser und setzen Kohlenstoffdioxid frei. Es entsteht eine schäumende Paste, die du aufträgst, ca. 60 Minuten einwirken lässt und anschließend abwischst.

👍 Natron wirkt wie Backpulver. Hier musst du allerdings etwas Essig und Wasser hinzufügen, den entstandenen Brei trägst du auf. Natron löst und neutralisiert Fettsäuren und wirkt etwas aufhellend. Es eignet sich also auch als natürlicher Badreiniger.

💦 Bei leichten Verschmutzungen oder für eine wöchentliche Standardreinigung ist Wasserdampf eine saubere Lösung. Dazu eine feuerfeste Schüssel mit kochendem Wasser und einem Schuss Essig für 60 Minuten in den auf 200 Grad Celsius vorgeheizten Ofen stellen. Bei stets geschlossener Tür einwirken lassen, anschließend auswischen.

🍋 Eine stärkere Wirkung inklusive frischem Duft erreichst du, indem du, wie oben beschrieben, dem Wasser eine frisch ausgepresste Zitrone oder Zitronensaft hinzufügst. Der Wasserdampf und die Zitronensäure lösen Fette und Schmutz.

🪒 Das im Rasierschaum enthaltene Triethanolamin hat reinigende Eigenschaften. So gehts: Rasierschaum auf die Innenflächen des Ofens sprühen und nach ca. 30 Minuten Einwirkzeit abwischen. Nachteil: Die Inhaltsstoffe im Rasierschaum hinterlassen einen starken Eigengeruch und sollten nicht mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

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Im Video: Backen ohne Backofen

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Die beste Methode deinen Backofen zu reinigen

Eingebrannter Kuchenteig, Fettspritzer vom Backen, Braten, Pizzareste: Je länger du deinen Backofen nicht reinigst, umso verkrusteter sein Innenleben. Idealerweise solltest du deinen Ofen gleich nach dem Benutzen sauber machen, dann lässt sich alles noch leicht lösen und abwischen ... Macht aber (fast) keiner! So reinigst du deinen Backofen:

Für einen sauberen Ofen brauchst du keine chemischen Reiniger
Für einen sauberen Ofen brauchst du keine chemischen Reiniger© Getty Images

Im ersten Schritt werden Backbleche und Backroste entfernt und im lauwarmen Wasser mit einem Schuss Spülmittel eingeweicht. Bei starken Verschmutzungen kannst du zu Hausmitteln wie Natron, Essigreiner oder Zitrone greifen, angewendet werden diese wie oben bei unseren Emojis beschrieben.

Nun entfernst du die seitlichen Auflagengitter im Inneren des Ofens. Sie sind meist nur festgesteckt und lassen sich leicht lösen - und so kommst du wirklich an jedes Schmutzpartikel. Die Gitter kannst du ebenfalls einweichen und reinigen.

Zum Putzen des Ofens solltest du weder Scheuermittel noch Reinigungskissen mit Stahlwolle verwenden. Die meisten Backöfen haben Oberflächen aus Emaille und werden dadurch angegriffen und zerkratzt. Ein weicher Schwamm und ein Mikrofasertuch zum Trocknen wischen und Polieren sind perfekt. Auch von chemischen Reinigungsprodukten raten wir ab, die Inhaltsstoffe können Haut und Atemwege reizen und sind nicht umweltschonend.

Eingetrockneten Schmutz kannst du vor dem Auftragen des Haushaltsmittels deiner Wahl (siehe oben) vorsichtig mit einem Glasschaber ablösen oder sofort die Backpulverpaste, Salz, Natron oder die Wasserdampf-Methode verwenden.

Bei den meisten Hausmitteln empfiehlt es sich, den Ofen etwas zu erwärmen, die Putzmixtur zu verteilen und sie mindestens 60 Minuten einwirken zu lassen. Mit einem Schwämmchen kannst du anschließend den Dreck entfernen, mit lauwarmem Wasser nachwischen, abtrocknen - und fertig. Noch in den kleinen Ecken ekelige Reste entdeckt? Die Borsten einer Zahnbürste machen auch dort sauber.

Übrigens: wie beim Kühlschrank dürfen die Gummidichtungen am Ofenrand nur mit Wasser gereinigt werden. Scheuermittel, Essigessenz und andere säurehaltige Putzmittel greifen die Dichtungen an, die Ofentür lässt sich nicht mehr ordentlich schließen.

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Wie funktioniert die Selbstreinigung bei Backöfen?

Viele Backöfen sind mit einer sogenannten Pyrolyse-Funktion ausgestattet. Bei der Pyrolyse handelt es sich um eine Hitzespaltung. Auf Tastendruck wird dabei der Ofen auf bis zu 600 Grad Celsius erhitzt und reinigt sich selbst.

Während des Vorgangs, der bis zu drei Stunden dauern kann, werden alle Schmutz-, Fett- und Essenreste zu Asche verbrannt. Nachdem der Ofen abgekühlt ist, lässt sich diese leicht wegwischen.

Nachteil dieser automatischen Selbstreinigung: Ein hoher Energieaufwand und die damit verbundenen Kosten. Bis zu sechs Kilowattstunden Strom werden bei der Pyrolyse verbraucht. Zum Vergleich: Dafür könntest du dir sechs Stunden die Haare föhnen. Aktuell kostet eine Kilowattstunde laut Vergleichsportal Verivox für Neukunden rund 32 Cent (Stand 25.4.2023).

Vier einfache Tricks, damit dein Backofen sauber bleibt!

🍲 Alles, was mit Deckel gebacken oder gebraten werden kann, abdecken. Außerdem kannst du eine kleinere Auflaufform in eine Größere stellen: Falls etwas tropft oder übergeht, landet es nicht auf dem Boden des Backofens.

🥘 Verwende nur passende Auflauf- oder Kuchenformen und achte darauf, dass du diese nie zu voll machst. Gerade bei Kuchen geht der Teig auf und kann auf den Backofenboden tropfen und einbrennen.

🍟 Backpapier ist ein Muss beim Backen oder Braten. Wer Pommes ohne Papier goldgelb backt, muss anschließend Kruste und Fett vom Blech schrubben.

🧑‍🍳 Verwende für Fisch und Fleisch sogenannte Bratbeutel, zum einen tropft hier nichts, zum anderen sorgen die Beutel dafür, dass die Hitze zirkuliert und somit alles gleichmäßig gart.

Häufige Fragen zum Backofen reinigen

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