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Beach-Make-up: So gelingt das Strand-Make-up bestimmt

Damit der Beach Look sitzt und den ganzen Tag lang hält, gibt es ein paar einfache Tricks. Schließlich soll das Make-up gut aussehen und nicht verlaufen, die Poren verstopfen oder die Haut austrocknen. Wir erklären, worauf es beim richtigen Strand-Styling ankommt, wie ihr euer Make-up wind- und sonnenfest macht und wie euer Beach Look den ganzen Tag lang hält.

Foundation oder BB-Cream: Die beste Base für das Strand-Make-up

Die wichtigste Base für einen Strandtag ist die Sonnencreme. Ohne Sonnenschutz verlassen wir sowieso nicht das Haus, aber gerade am Strand muss die schützende Schicht immer wieder aufgefrischt werden, um einen Sun Damage zu vermeiden. Das bedeutet als Abschluss der Skincare-Routine kommt eine schützende Schicht Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf das Gesicht. Und in der Strandtasche verstaut ihr ein Spray mit Lichtschutzfaktor, das ihr easy im Laufe des Tages über dem Make-up auftragen könnt. Nun gilt es, eine Foundation zu finden, die möglichst leicht ist und dennoch Unebenheiten abdeckt und trotz Hitze und Schweiß nicht verklumpt oder verläuft.

  • Mineral-Make-up lässt sich wunderbar in die Haut einarbeiten, ohne die Poren zu verstopfen, fühlt sich herrlich leicht an, gleicht Flecken und Rötungen aus und hält trotz Hitze, Wind und Sonne. Diese Foundation-Art gibt’s in flüssiger oder Puder-Textur, meistens enthalten sie pflegende Inhaltsstoffe und sind frei von Parabenen und Konservierungsstoffen.
  • Tinted Moisturizer oder BB-Cremes sind ideal für alle, die sich Foundation mit einem Pflege-Extra wünschen. Das Finish ist meistens natürlicher, aber dennoch sorgen sie für einen glatten und ausgeglichenen Teint. Außerdem fühlen sie sich angenehm leicht an und ziehen gut ein.
  • Für alle die volle Deckkraft wollen, gibt es waterproof Foundations. Sie sind wasserfest und halten schweißtreibende Beach-Aktivitäten easy aus. Wir empfehlen davon nur eine dünne Schicht aufzutragen und das Produkt mit einem (feuchten) Schwämmchen gut in die Haut einzuarbeiten.
  • Ihr wollt nur punktuell Unebenheiten abdecken? Dann könnt ihr die Foundation im Schminktäschchen lassen und stattdessen mit einem (wasserfesten) Concealer Rötungen, Pickel und dunkle Stellen kaschieren. Wichtig ist nur, dass ihr den Concealer gut verblendet und er nicht zu hell ist.

Extra Tipp: Ein Hauch cremiger Bronzer auf den Wangen oder etwas Rouge verleihen dem Teint mehr Frische und dem Gesicht mehr Kontur. Einfach auftupfen und mit den Fingern verblenden.

Beach Day: Tipps für Make-up und Haare
Make-up und Hairstyling für einen Strandtag: Wir verraten euch die Stylings-Hacks, die euren Beach Day perfekt machen! © pixelfit

Augen-Make-up für den Strand: So geht’s!

Waterproof lautet das Zauberwort. Selbst wenn ihr nicht vorhabt, euch in die Wellen zu stürzen, lohnt es sich, auf wasserfeste Produkte zu setzen. Moderne Formulierungen und Texturen können Schweiß und Wind standhalten, ohne zu verschmieren oder zu verlaufen. Für einen entspannten Tages-Look sorgen Brauenstift, etwas Brauengel und Mascara. Mit einem Augenbrauenstift gebt ihr euren Brauen mehr Fülle und Form, indem ihr mit kurzen dünnen Strichen die Lücken füllt. Dichte, ausdrucksstarke Brauen geben dem ganzen Gesicht sofort mehr Kontur. Mit einem Augenbrauengel bürstet ihr die Härchen schließlich in Form und fixiert sie. Mascara rundet den Look perfekt ab. Er verleiht den Wimpern mehr Dichte, Länge und Schwung und öffnet so den Blick. Ihr mögt es besonders natürlich? Dann probiert es mal mit brauner Wimperntusche. Wem der natürliche Look zu subtil ist, der hilft mit einem wasserfesten flüssigen Eyeliner nach. Mit einem hauchdünnen Lidstrich direkt am Wimpernkranz kann man auch am Strand Cat Eyes tragen. Diesen Sommer sind Eyeliner in knalligen sommerlichen Farben wie etwa Blau, Pink oder leuchtendem Orange angesagt.

Lippenstift, Lipgloss oder Lipbalm? Das ist die beste Wahl für schöne Lippen am Strand

Glossy Lips gehören auf jeden Fall zu DEN Trend-Looks des Sommers. Der glossy Style muss nur noch Beach-freundlich geschminkt werden. An erster Stelle steht Schutz und Pflege! Die Haut an den Lippen ist dünn und reagiert besonders empfindlich auf Sonne, Wind und Salzwasser. Die Lippen trocknen schneller aus, da die Haut hier die Feuchtigkeit weniger gut speichern kann. In die Beach-Bag gehört also eine feuchtigkeitsspendende Lippenpflege mit UV-Schutz! Das Gute? Ein Pflege-Balm spendet nicht nur Feuchtigkeit und schützt, er glänzt nämlich auch. Das heißt, wir packen einfach einen Lippenstift in unserer Lieblingsfarbe mit ein und tupfen ihn ganz dezent auf die Lippen. Win-win. Der shiny Effekt passt wunderbar zum restlichen Beach-Make-up, sieht natürlich aus und verleiht dem Gesicht Frische. Wer auf Knallerlippen setzen will, der macht es genau anders rum: Wählt einen Lippenstift, der eure Lippen nicht austrocknet und mit pflegenden Inhaltsstoffen angereichert ist. Sobald das Produkt gut sitzt, tupft ihr mit dem Finger farblosen Lipbalm mit UV-Schutz darüber, fertig.

Beauty-Tipps für das perfekte Beach Day Make-up
Mascara, Lipgloss und Co. – hier findet ihr die Beauty-Tipps, die Sonne, Wind und Hitze trotzen. © Thurtell

Stylishe Frisuren für den Strand – von Beach Waves bis hin zu Booble Braids

Das Beach-Make-up sitzt, dann fehlt nur noch der passende Hair-Style. Wir haben ein paar Frisuren gesammelt, die süß aussehen, trendy sind und dabei auch noch die Haare schützen. Verfilzte, verknotete Längen oder ausgetrocknete kaputte Spliss-Spitzen wird es mit diesen Frisuren nach dem Strandurlaub garantiert nicht geben. Zunächst muss die Haarpflege stimmen! Damit die Spitzen nicht vom Wind zerzaust und vom Salzwasser ausgetrocknet werden, bereitet ihr sie mit einem reichhaltigen Haaröl vor. Keine Sorge, das Öl zieht ein, wirkt nicht fettig und beschwert nicht. Schließlich braucht auch das Haar UV-Schutz! Vor allem colorierte und blondierte Haare müssen geschützt werden, damit sich die Haare im schlimmsten Fall nicht verfärben oder sie zusätzlich durch die Sonne strapaziert werden. Tragt, bevor ihr an den Strand geht und im Laufe des Tages, einen speziellen Haar-Sonnenschutz auf.

Beach Waves

Da die Haare im Sommer durch Sonne, Hitze und Salz- oder Chlorwasser besonders strapaziert werden, lieben wir Beach Waves ohne Hitze-Tools. Wie das gehen soll? Am Abend flechtet ihr eure feuchten bis handtuchtrockenen Haare in Boxer Braids und geht mit der Flechtfrisur schlafen. Am nächsten Morgen sollten die Haare trocken sein, ansonsten könnt ihr die Zöpfe noch bei geringer Hitze kurz anföhnen. Öffnet die Zöpfe, schüttelt sie kopfüber aus und kämmt sie mit den Fingern vorsichtig durch. Knetet ein wenig Haaröl in die Längen und fertig sind die hitzefreien Beach Waves.

Half Bun

Half Bun: Vor einigen Jahren war’s noch eine Trendfrisur und inzwischen ist der Look zum echten Klassiker in unserem Styling-Repertoire geworden. Kein Wunder, denn die Frisur ist schnell und einfach gestylt, hält das Deckhaar aus dem Gesicht, während die Längen am Hinterkopf trotzdem offenbleiben und Nacken, Rücken und Schultern umspielen können. Deswegen lässt sich die Frisur auch toll mit Beach Waves kombinieren. Greift euch am besten ein Haargummi ohne metallische Einzelteile. Diese werden nämlich in der Sonne schnell heiß und beschädigen die Haare. Besser sind spiralförmige Haargummis, weiche Scrunchies oder weiche Zopfgummis aus Stoff. Nun zieht ihr einen Scheitel quer über den Kopf von Ohr zu Ohr, sodass ihr das Deckhaar abgetrennt habt. Mit den abgetrennten Längen bindet ihr nun einen Dutt an der Kante zum Hinterkopf. Der Bun darf ruhig locker sitzen und etwas messy aussehen, das passt super zum Beach-Style.

Dutt

An besonders windigen Strandtagen tragen wir Beach Buns. Sicher im Dutt verstaut, tragen die Spitzen und Längen keine Haarschäden davon. Außerdem lässt es sich mit hochgebundenen Längen besser in der Hitze aushalten. Was ihr dafür braucht sind ein bis zwei Haargummis. Bei besonders dicken oder sehr langen Haaren sind zwei Gummis praktisch, ansonsten reicht auch eines. Sind die Haare gut gebürstet, frei von Knoten und mit pflegenden sowie schützenden Produkten versorgt, fasst ihr sie zu einem Pferdeschwanz zusammen. Schließlich könnt ihr entscheiden, ob ihr einen hohen oder tiefen Dutt tragen wollt. Beide Variationen haben Vorteile:

  • Beim hohen Dutt bleibt der Nacken frei, sodass sich hier weniger Hitze durch die Haare anstauen kann.
  • Mit einem tiefen Dutt könnt ihr super einen schicken Hut, eine Cap, einen Turban oder ein anderes angesagtes Haar-Accessoires aufsetzen.

Für den besonders lässigen Beach Bun am Oberkopf schmeißt ihr die Haare kopfüber nach vorne. Hier könnt ihr sie easy zu einem hohen Pferdeschwanz zusammennehmen. Den fixiert ihr mit einem Haargummi. Nun dreht ihr die Längen locker ein und wickelt sie um das Zopfgummi zu einem runden Dutt. Fixiert die Frisur mit einem weichen Haargummi. Wenn kurze Babyhaare aus dem Dutt fallen, dann fixiert sie bitte nicht mit Bobby Pins. Die Haarnadeln erhitzen sich und schaden dem Haar. Stattdessen könnt ihr Spangen oder Klammern aus Kunststoff verwenden. Wir bevorzugen die Frisur ohne Klammern und Spangen und lassen unser Baby Hair lieber im Wind wehen. Das sieht gerade am Strand supersüß und lässig aus. Für einen tiefsitzenden Dutt zieht ihr einen Scheitel eurer Wahl (wir lieben aktuell einen Mittelscheitel) und bindet die Haare im Nacken zu einem Pferdeschwanz zusammen. Dreht die Längen ein und wickelt sie um das Zopfgummi, fertig.

Flechtfrisuren für den Beach Style
Flechtfrisuren sind super cute, schnell gestylt und überzeugen auch am Strand – warum? Das lest ihr hier! © AleksandarNakic

Flechtfrisuren

Ihr gehört nicht zu den Menschen, die auf der Strandliege brutzeln, sondern eher zu denjenigen, die Beach-Volleyball spielen oder in den Wellen surfen? Dann sind Flechtfrisuren genau das richtige für euch. Hier die Basics für jede Flechtfrisur: Ihr braucht jeweils drei Strähnen. Nun legt ihr die rechte äußere Strähne zwischen die mittlere und die linke äußere Strähne. Anschließend kommt die linke äußere Strähne in die Mitte zwischen die mittlere und die rechte äußere Strähne. So könnt ihr euren Zopf bis zu den Spitzen flechten. Entweder ganz locker oder richtig fest, je nachdem welche sportlichen Strandaktivitäten die Frisur aushalten soll und was ihr lieber mögt. Habt ihr diese Technik gemastert, könnt ihr viele verschiedene Flecht-Styles umsetzen. Ein klassischer Zopf sieht toll aus. Zwei Zöpfe sind süß und sporty. Besonders angesagt sind diesen Sommer zwei Mini-Zöpfe die vorne in die Stirn hängen. Ihr könnt euch auch drei Strähnen an der Stirn greifen und eng am Kopf anliegend flechten. Indem ihr immer wieder eine neue Haarsträhne greift und diese in euren Zopf mit aufnehmt, entsteht der coole Boxer-Braid-Look. PS: Die Flechtfrisuren sehen übrigens auch toll aus, wenn man den Tag an der Strandbar verbringen möchte.

Strandfrisuren mit Tuch oder Haarband

Pimp my hair! Das geht besonders einfach, schnell und unkompliziert mit Haaraccessoires. Nichts kann eine Strandfrisur so easy aufmotzen wie ein cooles Hingucker-Piece. Nun haben wir schon gelernt, dass metallische Accessoires am Strand nichts für die Haare sind. Trotzdem sind Klammern diesen Sommer supertrendy, solange sie aus schonendem Kunststoff sind. Noch besser sind Tücher und Bänder in bunten sommerlichen Farben und weichen Materialien. Zu offenen Beach Waves könnt ihr eine Bandana toll als Kopftuch (wie ein Piratenkopftuch) oder wie einen Haarreifen stylen. Bindet das Tuch entweder locker über die offenen Haare oder legt es unter dem Haar einmal über den Kopf, sodass es die Haare aus dem Gesicht hält. Übrigens erleben die Stoff-Haarbänder aus den 90ern gerade ein Trend-Comeback. Die Kultserie Euphoria hat den Style wiederbelebt. In der zweiten Staffel trägt der Charakter Maddy ein Haarband und was sollen wir sagen? Lieben wir! Wer kreativ werden möchte, der kann ein Tuch in jeden der oben genannten Styles integrieren: Bindet ein buntes Tuch um das Zopfgummi eures Zopfes oder wickelt es um den Dutt. Ihr werdet sehen, sie verleihen dem Look direkt mehr Extra.

Haarband und Tuch am Strand
Egal ob Tuch oder Haarband – warum ihr beim nächsten Strandbesuch ein Haar-Accessoire tragen solltet, lest ihr im Beauty-Artikel. © wundervisuals

Strandfrisuren mit Hut

Der schützende Sonnenhut gehört zur Grundausstattung der Beauty-Nerds. Wir alle lieben einen sonnengeküssten Teint, aber wir vermeiden Sonnenschäden um jeden Preis.

Deshalb darf der Sonnenhut an keinem Strandtag fehlen. Zu offenen Beach Waves, einem tiefen Dutt oder geflochtenem Zopf lassen sich Strohhüte mit breiter Krempe, coole Caps oder die trendigen Bucket Hats wunderbar kombinieren. Gesicht und Kopfhaut werden so vor UV-Strahlung geschützt (das heißt nicht, dass wir auf den Sonnenschutz verzichten können!). Ein Half Bun, ein hoher Dutt oder Pferdeschwanz passen natürlich nicht unter einen Hut. Aber auch dafür gibt es eine stilsichere, trendbewusste Lösung: Das gute alte Sonnenvisier kann sich diesen Sommer am Beach wieder sehen lassen – entweder in coolen bunten Retrofarben, ganz in Schwarz oder aus Stroh.

Hut und Sonnenschutz - Cap am Strand
Chicer Sonnenhut oder coole Cap – das Styling-Accessoire, das nicht nur an einem Bad Hair Day, sondern auch als modischer Begleiter bei einem Besuch am Strand überzeugt.  © Cavan Images

Tipps & Tricks rund um Beach Hair & Beach-Make-up

Damit Haut und Haare den Strandtag auch genießen können, ist es wichtig, auf die richtige Pflege und genügend UV-Schutz zu achten. Ihr werdet trotzdem mit einem sonnigen Teint und easy breezy Beach Hair zurückkommen. Wir haben die wichtigsten Tipps hier nochmals auf einen Blick gesammelt:

  1. Sonnenschutz für die Haut sollte schon vor dem Strand großzügig aufgetragen werden. Im Laufe des Tages und vor allem nach dem Baden muss der UV-Schutz immer wieder erneuert werden. Vernachlässigt nicht Haare und Lippen, auch sie können eine ordentliche Portion Sonnenschutz vertragen – mit ausgewählten Spezialprodukten natürlich.
  2. Cremt eure Haut immer wieder mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion ein, um ihr die verloren gegangene Feuchtigkeit wiederzugeben.
  3. Verwendet reichhaltige Haaröl und tragt regelmäßig nährende Haarmasken auf!
  4. Ein Primer für Gesicht und die Augenpartie bereitet die Haut auf das Make-up vor und macht es besser haltbarer. Ihr wollt sichergehen? Dann fixiert euer Make-up im Anschluss mit einem Setting Spray.
  5. Setzt bei eurem Make-up auf wasserfeste Produkte, egal ob Foundation, Augenbrauenstift oder Mascara!
  6. Metallische Teile an Haargummis, Spangen und Klammern erhitzen sich in der Sonne und beschädigen die Haare. Besser: spiralförmige Haargummis oder Scrunchies.
  7. Wenn ihr das Bedürfnis habt, eure Haare am Strand zu bürsten, dann wartet bis sie trocken sind, im nassen Zustand sind sie besonders anfällig für Schäden.
  8. Um die Haare zu trocknen, könnt ihr sie vorsichtig kneten und mit einem Baumwolltuch die Feuchtigkeit auspressen. Aber bitte nicht reiben oder rubbeln.
Tipps und Tricks für den perfekten Beach Day Look
Ihr sucht nach Styling-Tipps für den perfekten Beach Look? Hier werdet ihr fündig! © Cavan Images

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