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So machst du dir deine Gefühle zu eigen

3 Anzeichen, dass du sehr sensibel bist - und was das für dich bedeutet

  • Aktualisiert: 16.07.2024
  • 09:53 Uhr
  • Christina Berlinghof
Bist du zu sensibel? Und wünschst dir ein dickeres Fell? Warum starke Empfindungen auch wertvoll sein können.
Bist du zu sensibel? Und wünschst dir ein dickeres Fell? Warum starke Empfindungen auch wertvoll sein können.© Sanja - stock.adobe.com

Ein Streit deiner Nachbarin, der Baustellenlärm oder ein Kommentar deines Chefs können dir richtig zusetzen? Dann kann es sein, dass du ein sensibler Mensch bist. Welche Anzeichen dafür sprechen und was du tun kannst, um deine Empfindsamkeit zu akzeptieren und diesen besonderen Wesenszug zu schätzen!

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Was bedeutet es sensibel zu sein?

Sensible Menschen reagieren stärker auf Reize in ihrem Umfeld und nehmen sie intensiver wahr als nicht sensible Menschen. Typisch ist eine sehr ausgeprägte Sinneswahrnehmung. Sensible Menschen können sich zum Beispiel vollkommen in der Musik verlieren oder in eine andere Welt abtauchen, wenn sie eine schöne Landschaft vor sich sehen. Ihre eigenen Emotionen und auch die Gefühle anderer empfinden Sensible zudem meist intensiver und lassen sich auch häufig davon beeinflussen. Das ist einerseits schön, kann aber auch erschöpfen und Stress auslösen.

Sensibilität ist ein Wesenszug, der von vielen geschätzt wird. Es gibt zahlreiche Situationen, in denen sie wichtig ist. Auch bestimmte Berufe lassen sich besser ausüben, wenn man empathisch ist. Doch gerade Menschen, die nicht sensibel sind, gehen manchmal unpassend mit feinfühligen Charakteren um und bezeichnen sie schnell als zu empfindlich oder wenig belastbar.

Lass dich von solchen wertenden Aussagen nicht einschüchtern, denn du bist genau richtig, so wie du bist.

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Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass du sensibel bist

Wenn du unsicher bist, ob du tatsächlich sensibel bist oder nicht genau weißt, wie du mit deiner Empfindsamkeit umgehen sollst, können folgende Anzeichen Aufschluss geben und unsere Tipps dir helfen, besser damit umzugehen.

Du fühlst sehr intensiv

Ob Wut, Freude, Trauer, Angst oder Liebe: Sensible Menschen erleben Emotionen besonders intensiv und alles, was sie denken, fühlen oder erleben, wirkt lange nach. Das ist einerseits eine große Stärke, kann die Seele und den Körper aber auch belasten.

Situationen, in denen man möglicherweise von Emotionen überwältigt wird, können Empfindsamen stark zusetzen. Aus diesem Grund haben sie zum Beispiel oft Angst vor Streit und sind sehr harmoniebedürftig.

Ein weiteres Anzeichen: Haben sie an einem Tag viel erlebt, spüren sensible Menschen abends in der Regel das Bedürfnis nach Ruhe und möchten sich zurückziehen. Kennst du das von dir? Dann kann es gut sein, dass du sensibel bist.

Wenn du dich häufig von deinen Gefühlen überwältigt fühlst und nicht weißt, wie du damit umgehen sollst, kann dir folgendes Verhalten helfen: Versuche deine Gefühle nicht zu ignorieren oder zu unterdrücken, aus Angst, dass sie dich überwältigen könnten. Frisst du sie in dich hinein, werden sie dich vermutlich irgendwann einholen und noch stärker ausbrechen. Vielleicht kannst du dich mit einer Freundin oder einem Freund austauschen und Erlebtes so leichter verarbeiten. Verhalte dich dir gegenüber verständnisvoll und verurteile dich nicht. Sieh es als Vorteil, dass du so intensiv fühlen kannst, und nimm dir ausreichend Auszeiten, um zur Ruhe zu kommen - und zwar ohne schlechtes Gewissen.

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Eine laute und hektische Umgebung belastet dich

Blinkende Lichter, laute Geräusche und intensive Gerüche - fühlst du dich in einer solchen Umgebung unwohl und gestresst, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass du sensibel bist. Sensiblen Menschen fällt es typischerweise schwer, sich bei Lärm zu konzentrieren, zum Beispiel am Arbeitsplatz, oder aber einer Unterhaltung in einem vollen Restaurant zu folgen. Manche entwickeln sogar körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Ohrensausen. Wirkt vieles auf die Sinne, empfinden sensible Menschen das schnell als unangenehm oder sogar belastend.

Das kannst du tun: Meide Orte, von denen du weißt, dass es dir dort zu laut, zu bunt oder zu hell ist. Das ist natürlich nicht immer einfach, aber dein Wohlbefinden geht vor. Belastet dich ein Arbeitsplatz mit viel Trubel oder ein Zuhause, in dem es häufig laut ist, sehr, kann Homeoffice oder Umzug die Lösung sein. Umgib dich außerdem mit Menschen, in deren Anwesenheit du dich wohlfühlst und die dich nicht verurteilen, wenn du dich zurückziehen möchtest.

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Die Emotionen anderer übertragen sich auf dich

Sensible Menschen gelten als sehr empathisch. Sie können sich also gut in andere und ihre Gefühlslage hineinversetzen. Geht es dir auch so, kann das ein weiteres Anzeichen dafür sein, dass du sensibel bist. Vermutlich bist du in deinem Umfeld auch eine beliebte Zuhörerin oder Zuhörer. Wenn jemand etwas auf dem Herzen hat, bist du verständnisvoll und kannst gut auf Sorgen und Nöte eingehen. Das ist natürlich ein toller Wesenszug, trotzdem solltest du aufpassen, dich von den Gefühlen anderer nicht zu sehr leiten und beeinflussen zu lassen. Hat dir jemand seine Sorgen offenbart, kann es nämlich schnell passieren, dass dich diese auch selbst belasten, eben weil du so mitfühlend bist.

Denke immer daran, "Stopp" zu sagen, wenn dir etwas zu viel wird. Vielleicht schaffst du es auch, manche Erlebnisse oder Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und dir zu sagen, dass sie nicht dich betreffen. Das kann dir helfen, den nötigen Abstand zu wahren.

Integriere Achsamkeitsübungen in deinen Alltag. Sie unterstützen dich dabei, dich selbst nicht aus den Augen zu verlieren und körperlich und psychisch gesund zu bleiben. Probier mal unsere Übungen gegen Overthinking, sie helfen dir, zur Ruhe zu kommen. Auch die buddhistische Psychologie kann helfen, dich und deine Welt besser zu verstehen und alten Ballast loszulassen. Nimmst du Dinge schnell persönlich? 6 Tipps, um negativen Gedanken ein Ende zu setzen.

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