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Meeresbewohner

Darum ist der Mondfisch Mola mola das seltsamste Tier der Welt

  • Aktualisiert: 10.04.2024
  • 14:25 Uhr
  • Carina Neumann-Mahlkau

Ausgewachsene Exemplare des Mondfisches wiegen meist mehr als zwei Tonnen. Dafür ist sein Gehirn winzig und wiegt nur ein paar Gramm. Was das Tier so besonders macht, warum es so selten ist und warum sein kleines Gehirn nichts über seine Intelligenz aussagt.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Mondfisch ist ein tonnenschwerer Gigant: Er erreicht eine Größe von mehr als drei Metern und ein Gewicht von über zwei Tonnen.

  • "Mola mola", sein wissenschaftlicher Name, bedeutet so viel wie "Mühlstein", an den sein seltsames Aussehen erinnert.

  • Ist der Mondfisch gefährlich, oder gar so dumm wie sein Ruf? Erfahre mehr über den schwersten Knochenfisch der Welt.

Der Mondfisch "Mola mola" im Steckbrief

Fakten zum Mondfisch
Fakten zum Mondfisch© Galileo

Wissenschaftlicher Name: Mola mola

Größe: bis zu 3,30 Meter

Gewicht: bis zu 2,3 Tonnen

Vorkommen: Weltweit in gemäßigten und tropischen Meeren

Lebensraum: Offener Ozean in bis zu 500 Metern Tiefe

Ernährung: Quallen, Plankton, kleine Fische und Kopffüßler

Fressfeinde: Wenig, durch ihre Größe und rund 7 Zentimeter dicke Haut. Selten Haie, Orcas oder Seelöwen

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Funfacts über den Mondfisch

🌞 Der Mondfisch heißt auf Englisch "Sun Fish", also Sonnenfisch. Das liegt nicht nur an seiner runden Form - er "sonnt" sich tagsüber auch gern an der Oberfläche.

💡 Dümmster Fisch der Welt? Das Gehirn des Mondfischs wiegt nur wenige Gramm und ist im Verhältnis zu seinem Körper winzig. Die Größe des Hirns hat laut Forschenden jedoch nichts mit der Intelligenzleistung zu tun.

🌝 Baby-Boomer: Mondfisch-Weibchen legen bis zu 300 Millionen Eier – ein weiterer, ungebrochener Rekord in der Fischwelt.

🔝 Rekordhaftes Wachstum: Eine Mondfisch-Mama ist rund 60 Millionen Mal so groß wie ihre frisch geschlüpften Babys - die winzigen Larven sind gerade mal zwei bis drei Millimeter klein.

🦕 Mondfische gibt es bereits seit mehr als 50 Millionen Jahren. Ihre Vorfahren dümpelten schon durch die Ozeane, kurz nachdem die Dinosaurier ausstarben.

🌜 Der Mondfisch leuchtet nachts so silbrig wie sein Vorbild im Himmel. Grund dafür sind seine unzähligen Mitbewohner: rund 50 verschiedene Gattungen von Mikro-Organismen, die zur Biolumineszenz fähig sind.

Biolumineszenz: Warum leuchten Lebewesen?
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Ist der Mondfisch gefährlich?

Trotz seiner imposanten Größe ist der Mondfisch für Menschen völlig ungefährlich. Mondfische sind friedliche, langsame Zeitgenossen, und Sichtungen sind aufgrund ihrer Lebensweise im offenen Ozean sehr selten. Beim Verzehr ist allerdings Vorsicht geboten. Mondfisch steht normalerweise nicht auf der Speisekarte (außer als Delikatesse in wenigen asiatischen Ländern wie Japan und Taiwan). Die riesigen Fische können Gifteinlagerungen enthalten.

So schwimmen Mondfische durchs Meer

Im Video unten siehst du "Teenager-Mondfische", also junge, noch nicht ausgewachsene Tiere, sowie ein Exemplar in voller Größe.

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