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Im Clip: Sendung vom 15. Juni 2022

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New Work: Die Arbeit der Zukunft?

Home Office, hybrides oder mobiles Arbeiten – aufgrund der Coronapandemie scheint New Work denkbarer als je zuvor. New Work bezeichnet flexiblere und modernere Formen der Arbeit, die vor allem mitarbeiterorientiert sind.

Als Geschäftsführer von Trigema beschäftigt Wolfgang Grupp viele Arbeitnehmer:innen und hat bereits vor der pandemischen Lage in Deutschland auf Entwicklungen in der Unternehmenskultur reagiert. Trotz der stetigen Weiterentwicklung und betrieblicher Anpassungen steht er dem New-Work-Konzept kritisch gegenüber. Welche Risiken er in der neuen Arbeitsweise sieht, erläutert der Unternehmer bei "Zervakis & Opdenhövel. Live.".

Ebenfalls zu Gast im Studio ist Inga Höltmann. Sie ist unter anderem als Expertin für die Themen Kulturwandel in Unternehmen, New Work und Digital Leadership und von den flexiblen Arbeitsmodellen überzeugt. "Unternehmen werden nur dann bestehen können, wenn sie bereit sind, sich grundlegend zu erneuern", erklärt die Wirtschaftsjournalistin und teilt damit Grupps Meinung. Ob das Modell wirklich die Zukunft der Arbeitswelt ist, wird heute bei #ZOL belichtet.

Missbrauch in der Kirche: Vertuschung und fehlende Konsequenzen

Sexuelle Gewalt gegen Kinder: Immer mehr Missbrauchsfälle durch Kirchenmitarbeiter:innen werden bekannt. Dass aber sogar der Papst davon gewusst haben soll und Vorfälle vertuscht wurden, ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer sexuellen Missbrauches. Auf starke Worte der Kirche folgt zu oft kein durchgreifendes Handeln.

Matthias Katsch ist einer der vielen Betroffenen und setzt sich für die Aufarbeitung und die Sichtbarkeit von Opfern sexueller Gewalt in der katholischen Kirche ein. Als Sprecher seines Vereins Eckiger Tisch e.V. will er Aufmerksamkeit erzeugen, Veränderungen bewirken und dadurch weitere Missbräuche verhindern. "Zervakis & Opdenhövel. Live." widmet sich in der Folge vor der Sommerpause diesem wichtigen Thema und lässt Betroffene zu Wort kommen.

Einen Überblick für Hilfe und Anlaufstellen für Betroffene von sexueller Gewalt gibt's hier.

Blick ins Ahrtal: Ein Jahr danach

Im Juli 2021 überrascht das Hochwasser die Menschen im Ahrtal und überflutet eine ganze Region. Ein Jahr später fühlen sich das Ahrtal und die Bewohner:innen immer noch im Stich gelassen: Die verheerenden Schäden der Flut sind heute noch gut fühl- und vor allem sichtbar. Die Politik kümmere sich laut den Ahrtalern jedoch nicht genug um die Flutopfer. Viele haben das Gefühl, mit dem Problem allein kämpfen zu müssen. #ZOL fragt nach: Wer hilft den finanziell stark geschädigten Menschen dort, ihre Häuser wieder aufzubauen? Außerdem begleitet das ProSieben-Journal Jens Hildebrandt und Verena Haas auf ihrem Weg in ihr neues Leben ein Jahr nach der Katastrophe.