- Bildquelle: 	jeffbergen © jeffbergen

Bevor wir dir also verraten, mit welchen Tricks und Hausmitteln du am Strand oder am See schneller braun wirst, müssen wir natürlich über das Thema Sonnenschutz reden. Denn das ist bei einer gesunden Bräune das A und O.

Sonnencreme-Mythen: Sind teure Cremes wirklich besser?

Sonnenschutz: darauf kommt es an

Im Sommer draußen unterwegs zu sein ist herrlich. Sonnenschein macht gute Laune und am liebsten würden wir den ganzen Tag in der Sonne verbringen, schwimmen, tanzen und Spaß haben. Zu viel UV-Strahlung kann die Haut aber schädigen und zu einem Sonnenbrand führen. Deshalb ist Sonnenschutz für die Haut unerlässlich. Sonnenstrahlen bestehen aus UVA-Strahlen, sie lassen die Haut schneller altern, sowie UVB-Strahlen, sie gelten als einer der Hauptverursacher von Hautkrebs. Mit einem Sonnenschutzmittel kann man die Haut vor diesen Strahlen schützen, pro Körperteil sollte man mindestens einen Teelöffel des Produkts auftragen, um die auf der Verpackung angegebene Schutzwirkung zu erhalten.

Sonnencreme: Was bedeutet eigentlich LSF? Und welche Sonnencreme ist für meinen Hauttyp die Richtige?

Sonnenbrillen: Die Trends 2022

Geheimwaffen einer Frau im Sommer

Sonnenschutz: Tipps gegen Sonnenbrand

  • Haut langsam an Sonne gewöhnen: gerade beim Urlaub im Süden nicht gleich am ersten Tag in die pralle Sonne legen, sondern im Schatten bleiben. Auch im Schatten wird man braun.
  • Mittagssonne meiden: Die UV-Strahlung ist von 11 bis 15 Uhr am stärksten, während dieser Zeit besser im Schatten oder drinnen aufhalten.
  • Nachcremen: Kein Sonnenschutz hält den ganzen Tag, deshalb das Nachcremen nicht vergessen, etwa alle zwei bis drei Stunden je nach Hauttyp und Lichtschutzfaktor. Wenn man viel schwitzt oder sogar im Wasser war, öfter nachcremen, damit die Haut vor einem Sonnenbrand und einer Abschälung geschützt bleibt.
  • Auch im Schatten eincremen: Im Schatten ist die UV-Strahlung zwar geringer, trotzdem kann sie die Haut schädigen und zu einem Sonnenbrand führen. Deshalb die Haut auch im Schatten mit Sonnencreme schützen. Wer sich unter einen Sonnenschirm legt profitiert zudem von der Streuung des Lichts und einer gleichmäßigeren Bräune.

Tipp: Die Kopfhaut und das Haar nicht vergessen. Spezielle Sonnenschutz-Sprays schützen die Haarpracht vor Trockenheit. Am Scheitel Sonnencreme vorsichtig auftupfen und einziehen lassen. Wer lange in der Sonne ist, den Kopf am besten mit einem Cap oder Hut bedecken.

Schneller braun werden – die besten Tipps und Hausmittel

Wie schnell man in der Sonne bräunt, hängt vom Hauttyp ab und auch davon, ob man sich richtig sonnt. Einfach lange in der Sonne zu liegen, bedeutet nämlich nicht, dass man schnell braun wird, sondern nur, dass man die Haut wahrscheinlich stark schädigt. Mit diesen Tricks und Hausmitteln bräunt ihr schneller und zwar gesund und ohne Sonnenbrand.

  • Gesund bräunen: Dass ein Sonnenschutzmittel das Braunwerden verhindert, ist immer noch ein weit verbreiteter Irrglaube. Das Gegenteil ist nämlich der Fall! Sonnencreme schützt nicht nur vor hautschädlicher UV-Strahlung, sondern trägt auch dazu bei, dass die Haut länger gebräunt bleibt. Denn ohne Sonnenschutz entstehen Sonnenbedingte Schäden auf der Haut, die Haut  erneuert sich dadurch schneller. Bei kurzem Sonnenbaden oder dem Aufhalten im Schatten nimmt die Haut weniger Schaden, bleibt geschmeidiger und kann die Bräune länger erhalten.
  • Haut auf die Sonne vorbereiten: Vor dem Urlaub oder dem Sonnenbaden ein Peeling anwenden, das befreit von alten Hautschüppchen und sorgt für ein ebenmäßiges Hautbild, das gleichmäßiger bräunt.
  • Bräunungsbeschleuniger: Es gibt spezielle Cemes oder Body Lotions, die die natürliche Melanin-Produktion der Haut anregen und so dazu beitragen, dass man in der Sonne schneller braun wird. Achtung: Die Haut wird dadurch auch lichtempfindlicher, Sonnenschutz also nicht vergessen oder einen Bräunungsbeschleuniger verwenden, der gleichzeitig UV-Schutz bietet.
  • Karotinhaltige Ernährung: Beta-Carotin gilt als natürlicher Selbstbräuner. Der Körper wandelt Carotinoide in Vitamin A um, das die Haut vor Verbrennungen schützt und für einen orange-braunen Teint sorgt. Karotin ist in Karotten, Süßkartoffeln, Spinat oder Mangos enthalten. Für den zarten Bräunungs-Effekt muss man für mindestens zwei Wochen täglich von diesen Obst- und Gemüsesorten essen. Grundsätzlich trägt eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu einer schönen und gesunden Haut bei, die auch Bräune besser annimmt.
  • Mit Kokos- oder Olivenöl einschmieren: Nach dem Sonnenschutzmittel eine dünne Schicht Kokos- oder Olivenöl auf die Haut auftragen. Da Öl eine lichtreflektierende Wirkung hat, verstärkt es die Sonnenstrahlung und man wird schneller braun.
  • Selbstbräuner: UV-Strahlung kann die Haut schädigen und lässt sie vorzeitig altern. Wem Anti-Aging wichtig ist oder wer zu den hellen, sonnenempfindlichen Hauttypen gehört, sollte Sonnenbäder besser meiden. Einen sommerlichen Teint und gebräunte Haut erhält man nämlich auch mit einem Selbstbräuner und das in wenigen Stunden.

Bräune erhalten – mit diesen Tipps klappt’s

Das Pigment Melanin ist dafür verantwortlich, dass unsere Haut bräunt und wir nach dem Sonnenbaden den beliebten Sommerteint bekommen. Mit der richtigen Hautpflege können wir dafür sorgen, dass diese Pigmente auch nach dem Sommer nicht so schnell verschwinden und wir die Sommerbräune nach dem Urlaub noch für einige Zeit erhalten, auch ohne Solarium.

  • Haut geschmeidig halten: Alle 28 Tage erneuert sich die oberste Hautschicht, dann lösen sich abgestorbene Hautschüppchen und die Bräune verblasst automatisch. Um diesen Prozess hinauszuzögern, die Haut täglich mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen oder ein spezielles After-Sun-Produkt verwenden. Das hält die Haut elastisch und mildert Spannungsgefühle und verlangsamt die Hauterneuerung.
  • Viel trinken: Wasser oder ungesüßte Tees versorgen den Körper und auch die Haut mit Feuchtigkeit und tragen zu einem gesunden Hautbild bei. Am besten noch ein paar Spritzer Zitrone ins Wasser geben, das beruhigt sonnenstrapazierte Haut von innen.
  • Nur lauwarm duschen: Damit die Haut nicht austrocknet und sich ablöst, besser nur kurz und eher lauwarm duschen. Ein mildes Duschgel zum Reinigen ist ideal. Es gibt sogar spezielle Dusch-Produkte, die die Bräune ein wenig nachbessern. Wichtig: die Haut nach dem Duschen nicht mit dem Handtuch abrubbeln, sondern nur trocken tupfen.
  • Haut peelen: Nach dem Urlaub kannst du deine Haut einmal pro Woche vorsichtig mit einem sanften Peeling peelen, das ebnet das Hautbild und lässt die Bräune gleichmäßig aussehen. Dabei aber unbedingt vorsichtig vorgehen, denn das Melanin sitzt in der obersten Hautschicht und würde bei zu starkem Rubbeln abgetragen werden. Während des Urlaubs oder bei regelmäßigen Sonnenbädern lieber auf Peelings verzichten, um die Haut nicht zu strapazieren.
  • Keine enge Kleidung: Tatsächlich kann auch zu enge Kleidung dazu beitragen, dass Hautschüppchen schneller abgetragen werden, deshalb nach dem Urlaub lieber luftige und weite Kleidungsstücke tragen, sofern es das Wetter zulässt.
  • Bronzer einsetzen: Hat der Bräunungseffekt doch schon nachgelassen, kannst du mit Bronzer im Gesicht schöne Reflexe setzen oder mit einer leichten Bräunungslotion deinen Bräunungsgrad nochmal intensivieren.