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Ehrliche Worte

GNTM-Gewinnerin Lena Gercke spricht offen über ihren Kampf gegen postnatale Depressionen

  • Aktualisiert: 25.04.2024
  • 07:53 Uhr
  • teleschau - Jürgen Winzer
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© 2023 Getty Images/Andreas Rentz

Lena Gercke (36) ist glücklich, zweifache Mutter zu sein. "Die Liebe zum eigenen Kind ist größer als alles andere", sagte sie. Im Podcast ihrer GNTM-Kollegin Stefanie Giesinger (27) offenbarte Gercke aber, dass es auch Schattenseiten gibt: Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter litt sie unter postnatalen Depressionen.

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In der aktuellen Folge des Podcasts "G-Spot" von und mit Stefanie Giesinger erzählte die GNTM-Gewinnerin von 2006 (Gercke) der GNTM-Gewinnerin von 2014 (Giesinger), dass es für sie "das Schönste auf der Welt" sei, nach Hause zu ihrer Familie zu kommen: "Es ist für mich wahnsinnig erfüllend."

Sie gestand aber auch, dass sie nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Lia im Dezember 2022 mit postnatalen Depressionen zu kämpfen hatte.

Im Clip: Lena Gercke berichtet über postnatale Depression

Lena Gercke: "Ich brauchte das Gefühl von Unabhängigkeit"

Im Juli 2020 wurden Lena und ihr Lebenspartner, der Regisseur und Produzent Dustin Schöne (38), erstmals Eltern: Zoe kam zur Welt. Als im Dezember 2022 Lia folgte, war das Familienglück perfekt. Aber es war, so gestand Lena im Podcast-Gespräch, ein holpriger Start. Sie habe ein Wechselbad der Gefühle durchgemacht, nicht nur "weil hormonell alles durcheinander" gewesen sei.

Kurz vor der Entbindung habe sie noch Corona gehabt, dann aber wiederum "voll viel Energie" gespürt. Schon sechs Wochen nach der Entbindung sei sie deshalb wieder zur Arbeit gegangen. "Ich sage nicht, dass das cool war, weil ich glaube, das ist überhaupt nicht cool eigentlich, aber ich brauchte auch wieder mal kurz das Gefühl von Unabhängigkeit." Sie sei ins Büro gegangen, selbstverständlich mit dem Baby. "Ich habe das da gestillt und sie lag die ganze Zeit bei mir."

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Lena Gerckes Tochter Zoe hatte "große Probleme" mit dem neuen Schwesterchen

Trotzdem fühlte Lena Stress. "Ich hatte nach der Geburt postnatale Depression, könnte man das vielleicht nennen", gestand Lena, und weiter:

Die ersten zwei, drei Monate nach der Geburt ging's mir nicht so gut. Es war so unfassbar anstrengend und herausfordernd.

Lena Gercke, April 2024

Ein Grund dafür war, dass die ältere Zoe "ein ganz großes Problem mit dem Baby hatte." Lena: "Deshalb hatten wir auch als Eltern einen ganz schwierigen Start."

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Lena Gercke: Schlechtes Gewissen der älteren Tochter gegenüber

"Ich glaube", sagte Lena im Podcast, "diese kleine Depression kam daher, dass ich ein unfassbar schlechtes Gewissen meiner ersten Tochter gegenüber hatte. Dass da jetzt wieder ein kleines Wesen ist, um das ich mich kümmern muss und das mich braucht." Sie räumte auch ein, dass sie sich auch selbst schwer damit getan habe, sich an ihren neuen Alltag als Zweifach-Mama zu gewöhnen. "Ich hab auch gedacht, ich darf die Liebe jetzt nicht noch mal haben. Ich habe versucht, meine Gefühle zu unterdrücken, und das hat in dem Moment ein bisschen depressiv gemacht."

Deshalb habe sie das Gefühl bekommen, sie müsse "aus dem Gefühlsstrudel zu Hause rauskommen."

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