VornameTom
NachnameHanks
LandUSA
GeburtsortConcord / Kalifornien
Alter64
Geburtstag09.07.1956
SternzeichenKrebs
Geschlechtmännlich
Haarfarbebraun

Biografie zu Tom Hanks

Am 9. Juli 1956 wird Thomas „Tom“ Jeffrey Hanks als Sohn einer Krankenschwester und eines Kochs in Concord, Kalifornien (USA) geboren. Als Tom Hanks fünf Jahre alt ist, lassen sich seine Eltern scheiden. Fortan lebt Hanks zusammen mit seinen Geschwistern Lawrence und Sandra bei seinem Vater, der jüngere Bruder Jim Hanks bleibt bei der Mutter.

Bereits in der High-School lebt Tom Hanks für die Schauspielerei, besucht Schauspielkurse und geht oft ins Theater. Folgerichtig belegt er nach seinem High-School-Abschluss ein Schauspielstudium und spielt nebenbei erfolgreich am Theater.

Ende der 1970er zieht Tom Hanks nach New York und wirkt in diversen Sitcoms mit. Dort entdeckt ihn schließlich der Regisseur Ron Howard und gibt ihm die Hauptrolle in seiner Liebeskomödie Splash - Eine Jungfrau am Haken (1984; mit Daryl Hannah und John Candy).

Tom Hanks' rascher Aufstieg mit Komödien

Nach Tom Hanks' Leinwand-Debüt folgen einige weitere typische 1980er-Komödien. Dazu zählen beispielsweise Geschenkt ist noch zu teuer (1986) und Scott & Huutsch (1989). Der Sunnyboy bekommt aber auch Angebote für ernsthafte Rollen. So spielt er unter anderem in Fegefeuer der Eitelkeiten (1990; mit Bruce Willis und Melanie Griffith) einen erfolgreichen Börsenmakler und in Eine Klasse für sich (1992; mit Geena Davis und Madonna) einen abgehalfterten ehemaligen Baseballstar.

Natürlich dürfen in der Film-Vita des smarten Mimen auch Liebesfilme nicht fehlen. Und mit Meg Ryan bekommt er auch gleich ein Schnuckelchen zur Seite gestellt, mit der Tom Hanks zusammen das Leinwand-Traumpaar der 1990er verkörpert. So entstehen die Filme Joe gegen den Vulkan (1989), Schlaflos in Seattle (1993) und e-m@il für Dich (1998).

Zwei Oscars in zwei Jahren und eine Rolle für die Ewigkeit: Forrest Gump

Doch Tom Hanks dreht nicht nur Feel-Good-Movies. In dem Drama Philadelphia (1993; mit Denzel Washington und Antonio Banderas) brilliert der Hollywood-Star in der Rolle eines an Aids erkrankten Homosexuellen. 1994 wird Tom Hanks für die authentische Darstellung des HIV-positiven Mannes, der vor Gericht zieht, um für sein Recht zu kämpfen, mit einem Oscar sowie einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller belohnt.

1995 gelingt Tom Hanks etwas, was vor ihm nur Spencer Tracy schaffte: Er wird zum zweiten Mal in Folge mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Dieses Mal für die Rolle des Sonderlings Forrest Gump (1994; mit Robin Wright und Sally Field). Der Film von Regisseur Robert Zemeckis gewinnt noch fünf weitere Oscars sowie drei Golden Globes (darunter einer für Tom Hanks). Außerdem wird die berührende Geschichte um Forrest Gump, der ganz unbedarft und zufällig die tollsten Dinge erfindet und die berühmtesten Menschen kennenlernt, zum erfolgreichsten Film des Jahres 1994.

Unter der Regie von Robert Zemeckis spielt Tom Hanks mehrfach. So verkörpert er in Cast Away - Verschollen (2000) einen Schiffbrüchigen - was ihm eine erneute Oscar-Nominierung sowie einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller einbringt. Für seine Rolle muss Tom Hanks über mehrere Monate etliche Kilo abspecken, damit er als Schiffbrüchiger glaubhaft rüberkommt.

Regisseure lieben Tom Hanks, zum Beispiel Ron Howard

Wenn die Chemie zwischen Filmemacher und Hauptdarsteller passt, macht man gerne mal das ein oder andere Projekt mehr zusammen – und Tom Hanks scheint sehr beliebt bei Regisseuren zu sein. Es beginnt mit Ron Howard, der einen entscheidenden Anteil an Tom Hanks' Karriere hat. Nach Splash - Eine Jungfrau am Haken schickt Ron Howard den Star in das reale Weltraumabenteuer Apollo 13 (1995; mit Bill Paxton und Kevin Bacon).

Außerdem setzt das Erfolgsduo die Verfilmungen der drei Thriller-Romane von Dan Brown spektakulär um, Tom Hanks verkörpert darin den Protagonisten und Historiker Robert Landgon. Den Anfang macht 2006 The Da Vinci Code - Sakrileg (mit Jean Reno und Audrey Tautou). Danach folgen Illuminati (2009; mit Ewan McGregor und Stellan Skarsgård) sowie 2016 Inferno (mit Felicity Jones und Omar Sy).

Tom Hanks und Steven Spielberg

Ein weiterer namhafter Regisseur, mit dem Tom Hanks gerne und sehr oft zusammenarbeitet, ist Steven Spielberg. Erstmals arbeiten die beiden Hollywood-Größen 1998 für den Film Der Soldat James Ryan (mit Tom Sizemore und Matt Damon) zusammen. Dem Film verdankt Tom Hanks jeweils eine weitere Oscar- und Golden-Globe-Nominierung. Auch die Zusammenarbeit bei Catch Me If You Can (2002) ist von Erfolg gekrönt. In der Filmbiographie verkörpert Tom Hanks den Gegenspieler und Jäger von Leonardo DiCaprio in der Rolle des Hochstaplers Frank Abagnale.

Ein weiteres Projekt von Tom Hanks und Steven Spielberg als Schauspieler und Regisseur ist Terminal (2004; mit Catherine Zeta-Jones und Stanley Tucci). 2015 folgt außerdem der Agenten-Thriller Bridge of Spies – Der Unterhändler (mit Mark Rylance und Sebastian Koch) mit Tom Hanks als Unterhändler für Agentenaustausch-Missionen an der Ost-West-Grenze im Berlin der frühen 1960er Jahre. Und der bis dato letzte Streich der beiden ist das Historiendrama Die Verlegerin (2017) mit Meryl Streep in der weiblichen Hauptrolle.

Abgesehen von den Spielfilmen produzieren Steven Spielberg und Tom Hanks die erfolgreiche US-Kriegsserie Band of Brothers - Wir waren wie Brüder (2001; mit Nicholas Aaron und Damian Lewis).

Tom Hanks und die anderen Regisseure

Es müssen aber nicht immer Howard und Spielberg sein, mit denen Tom Hanks gerne dreht. Highlights sind mitunter die Stephen-King-Verfilmung The Green Mile (1999; mit Michael Clarke Duncan und Bonnie Hunt) von Regisseur Frank Darabont. Auch das Filmdrama Road to Perdition (2002; mit Paul Newman und Daniel Craig) von Sam Mendes beeindruckt und erhält sechs Oscar-Nominierungen. Überwiegend positiv nimmt die Kritik auch den Independentfilm Cloud Atlas (2012; mit Halle Berry und Ben Whishaw) auf, für den der deutsche Regisseur Tom Tykwer gemeinsam mit den US-Amerikanern Andrew und Lana Wachowski das Drehbuch schreibt und Regie führt.

Anno 2013 sticht Tom Hanks unter der Regie von Paul Greengrass in dem modernen Piraten-Thriller als Captain Phillips in See. Im selben Jahr zeigt die filmische Biographie Saving Mr. Banks zwei Wochen aus dem Leben von Trickfilmpionier Walt Disney (Tom Hanks) und der Schriftstellerin Pamela „P.L.“ Travers (Emma Thompson) – und zwar jene zwei Wochen, in dem die beiden die Verfilmung des Kinderbuches Mary Poppins (1964) mit härtesten Bandagen ausfochten. 2016 führt Tom Hanks ein weiteres Mal mit Tom Tykwer zusammen, mit dem er schon bei der Romanverfilmung Cloud Atlas zusammenarbeitete. Der Filmtitel lautet Ein Hologramm für den König (mit Tom Skerritt und Ben Whishaw) und handelt von einem heruntergekommenen Vertreter, der dem König von Saudi-Arabien ein holografisches Telefonkonferenzsystem verkaufen soll.

Bei dem filmischen Flugzeugdrama Sully (2016) führt der ehemalige Westernheld Clint Eastwood Regie und Tom Hanks mimt den heldenhaften Piloten, der eine Maschine auf dem New Yorker Hudson River notlandet. Und nun 2019 läuft Tom Hanks jüngster Spielfilm Der wunderbare Mr. Rogers, ein Biopic über den Kinder-TV-Macher Fred Rogers aus den 1960ern – jener Streifen könnte Tom Hanks im Februar 2020 seinen dritten Oscar einbringen.

Tom Hanks privat und hinter der Kamera

Von 1978 bis 1987 ist Tom Hanks mit der Schauspielerin Samantha Lewes verheiratet, die im Jahr 2002 an Knochenkrebs verstirbt. Aus der Ehe mit Samantha hat Tom Hanks zwei Kinder. 1988 heiratet Tom Hanks die Schauspielerin Rita Wilson. Mit ihr hat er ebenfalls zwei Kinder. Bevor sich Tom Hanks vor den Traualter wagt, konvertiert er zur griechisch-orthodoxen Kirche.

Sein Faible fürs Griechische untermauert auch die Komödie My Big Fat Greek Wedding - Hochzeit auf griechisch (2002; mit Nia Vardalos und John Corbett), sie ist eine Produktion aus dem Hause Hanks in doppelter Hinsicht, da Tom Hanks' Ehefrau Rita Wilson Mit-Produzentin ist. Mit ihr steht Tom Hanks übrigens hin und wieder auch gemeinsam vor der Kamera, wie in Alles hört auf mein Kommando (1985), Fegefeuer der Eitelkeiten (1990), Schlaflos in Seattle (1993), That Thing You Do! (1996) und Larry Crowne (2011).