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Psychologie

In dieser Lebensphase sind wir laut einer Studie am glücklichsten

  • Aktualisiert: 29.02.2924
  • 18:00 Uhr
  • Elisa Ascher
Gibt es Lebensphasen, in denen wir glücklicher sind als in anderen?
Gibt es Lebensphasen, in denen wir glücklicher sind als in anderen?© SalenayaAlena - stock.adobe.com

Laut Forscher:innen ist das Glück vom Alter abhängig. Welches Alter das ist und was du für dein eigenes Glück tun kannst, erfährst du hier!

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Das Wichtigste in Kürze

  • Um glücklich zu sein, braucht es die richtige Haltung zum Leben.

  • Materieller Besitz, Status und Macht spielen eine weniger wichtige bis gar keine Rolle.

  • Glück ist erlernbar. Wir haben 5 gute Tipps für dein Happy Life!

Lebensphasen: In dieser Zeit sind wir am glücklichsten

Für die einen ist es die Kindheit, die anderen halten sich in ihren 30ern für am zufriedensten und wiederum andere finden ihr persönliches Glück im hohen Alter. Glück ist ein sehr subjektives Empfinden und von unterschiedlichen Faktoren abhängig, die im Kontext zu betrachten sind.

So kann materieller Wohlstand und Status beispielsweise dazu beitragen, dass wir uns gut und unbeschwert fühlen, ist jedoch noch lange nicht ausschlaggebend für das persönliche Glücksempfinden. Vielmehr zählt die innere Haltung zu uns selbst und unserem Umfeld. Die Einstellung zum Leben entscheidet, welche Prioritäten wir setzen und was wir unter Glück überhaupt verstehen. Doch lässt sich ein Alter bestimmen, in dem wir am glücklichsten sind? Eine Phase, in der vieles leichter erscheint und wir die Chance zum Glücklichsein wirklich ergreifen? 

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Im Clip: In diesem Alter empfinden wir das größte Glück

Laut einem Forschungs-Team von der Deutschen Sporthochschule Köln, der Ruhr-Universität Bochum, der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz sowie den Schweizer Universitäten in Bern und Basel gibt es diese Phase. Das Team untersuchte 443 Stichproben aus Studien mit über 460.000 Teilnehmer:innen. Die Wissenschaftlerin und Studienautorin Dr. Susanne Bücker erklärt: "Wir haben uns dabei auf die Veränderungen in drei zentralen Komponenten des subjektiven Wohlbefindens konzentriert." Dabei teilten sie Glück in drei verschiedene Bereiche ein:

  • Lebenszufriedenheit
  • Positive Gefühlszustände
  • Negative Gefühlszustände

Das sind die Phasen des Glücks - laut Studie

Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Psychological Bulletin" veröffentlicht, mit folgenden Kernaussagen: Im Alter von neun bis 16 Jahren sank die Lebenszufriedenheit, stieg dann bis zum Alter von 70 Jahren wieder leicht an und sank danach wieder. Die positiven Gefühlszustände nahmen kontinuierlich zwischen neun und 94 Jahren ab. Die negativen Gefühlszustände schwankten zwischen dem neunten und dem 22. Lebensjahr leicht und nahmen bis zum 60. Lebensjahr leicht ab.

Interessiert dich die Psychologie des Glücks? Studien haben ergeben, dass diese Gewohnheiten glücklich machen und diese 6 Verhaltensmuster unglücklich. Wie du dein Verhältnis zu deiner eigenen Persönlichkeit verändern kannst, verraten unsere ausgewählten Ratgeber zum Thema Selbstliebe. Was noch hilft? 5 Selbstliebe-Übungen, die du jeden Tag machen kannst - von Affirmationen bis zum Dankbarkeitstagebuch.

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Glücklichsein ist beeinflussbar!

Auch, wenn sich im Leben vieles nicht kontrollieren lässt und wir manche Zustände als gegeben hinnehmen müssen, liegt das eigene Glück nicht gänzlich in der Hand des Schicksals. Wie schon erwähnt, ist die persönliche Einstellung zum Leben sowie unsere sozialen Kontakte und der Umgang, den wir mit ihnen pflegen, ausschlaggebend. Im Folgenden haben wir hilfreiche Tipps für dich gesammelt, mit denen du lernen kannst, glücklich zu werden.

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Die besten 5 Tipps, um glücklich zu werden

Ist Glück wirklich erlernbar? Ja, bis zu einem gewissen Punkt. Eine Harvard-Studie hat herausgefunden, was uns im Leben wirklich glücklich macht. Hat das Leben mal wieder einen anderen Plan mit uns, kann das ziemlich frustrierend sein. Wir können allerdings etwas tun, um dem entgegenzusteuern. 

1. Eine gute Work-Life-Balance

Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens damit, zu arbeiten und nicht alle haben das Glück, ihren Traumberuf zu finden oder in diesem Bereich zu arbeiten. Dennoch ist es wichtig, dass wir einen Job ausüben, der uns in gewisser Hinsicht Zufriedenheit schenkt. Sei es das persönliche Interesse, ein tolles Team, eine gute Bezahlung oder ein guter Workload. Hinzukommt die Work-Life-Balance.

Stressige Phasen im Job kennen wir alle. Langfristig sollte das jedoch im Hinblick auf Freizeit und Hobbys ausgewogen sein. Ein erfülltes Privatleben ist essenziell für das Glücksempfinden und die mentale Gesundheit.

Auch interessant: Britische Studie verrät, an welchem Tag die meisten Menschen ihren Job kündigen. Außerdem verraten wir dir hier, warum Geld nicht unbedingt glücklich macht. Und: Weltglücksbericht 2024 - hier leben die glücklichsten Menschen der Welt. Freizeit à la Oma und Opa - Wir erklären dir, warum Cozy Hobbys glücklich machen.

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2. Unvollkommenheit akzeptieren

Menschen neigen dazu, perfektionistisch zu sein und sich selbst mit anderen zu vergleichen. Dauernde Selbstkritik und Overthinking sind die Folgen. Dabei ist es genau das, was unserem Glück schadet. Wir alle sind unterschiedlich und wieder Menschen, noch Lebensläufe lassen sich vergleichen.

Die Akzeptanz, dass niemand vollkommen ist und das Fokussieren auf das eigene Leben hilft dabei, sich besser zu fühlen. Wie du dich von negativen Glaubenssätzen verabschieden kannst, verraten wir dir hier.

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3. Wertvolle Beziehungen aufbauen

Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind das, was unser Leben wirklich bereichert. Wir brauchen Menschen, denen wir vertrauen können und die uns unterstützen. Diese Bindungen gilt es zu pflegen. Ob Freund:innen, Familie oder Partner:innen - mit ihnen lachen und weinen wir, mit ihnen erleben wir aufregende und alltägliche Dinge, mit ihnen kommen wir auch durch die schweren Zeiten des Lebens.

Wie Freundschaften wachsen und wie du dein Leben lang neue Freund:innen finden kannst, liest du hier. Toxische Beziehungen und toxische Freundschaften solltest du möglichst aus deinem Leben verbannen.

4. Tapetenwechsel

Nicht selten passiert es, zumindest phasenweise, dass wir in unserem Alltag feststecken und gar nicht merken, wie gefangen wir in den Herausforderungen des Lebens sind. Deswegen ist es wichtig, regelmäßig herauszukommen. Bereichere deinen Alltag mit schönen und abwechslungsreichen Erlebnissen. Es hilft, regelmäßige Spaziergänge und Ausflüge in die Natur zu machen, um Abstand zu gewinnen und einmal tief durchatmen zu können. Gleiches gilt für Wochenendtrips und Urlaube.

Du spielst schon länger mit dem Gedanken, umzuziehen? Manchmal braucht es neue Eindrücke und neue Menschen im Leben, um glücklich zu sein. Der Wohnort ist sehr wichtig für das eigene Glück. 

5. Im Augenblick leben

Schmiedest du gerne Pläne oder lässt lieber alles auf dich zukommen? Hier ist eine gute Balance gefragt. So oder so solltest du dich darauf konzentrieren, im Augenblick zu leben und jeden Moment zu genießen. Ständig zurückzuschauen oder stets dem nächsten Ziel hinterherzujagen, ist auf Dauer sehr anstrengend und wenig zielführend.

Manche Menschen verschwenden ihr ganzes Leben damit, nur um dann zu realisieren, dass die schönsten Momente einfach an ihnen vorbeigezogen sind oder verbissenes Festhalten an Plänen ihnen andere Chancen verbaut hat. Bewahre dir ein gewisses Maß an Flexibilität und sei offen für Neues. 

Auch interessant: Hier klären wir die Fragen, wann der Intelligenz-Verlust einsetzt und ab welchem Alter wir langsamer denken.

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