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Halloween: Was wirklich hinter dem Brauch steckt

  • Veröffentlicht: 31.10.2023
  • 05:30 Uhr
  • Heike Predikant

Jedes Jahr am 31. Oktober greift das Halloween-Fieber um sich. Doch weißt du auch, was da eigentlich gefeiert wird? Du erfährst es im Video. Und wir zeigen dir außerdem die gruseligsten Orte in Deutschland. Gänsehaut garantiert! Im Clip: Warum feiern wir Halloween?

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Das Wichtigste zum Thema Halloween

  • Halloween ("All Hallows' Eve") steht für die Volksbräuche, die am Abend vor Allerheiligen gefeiert werden.

  • Das Brauchtum war vor allem im katholischen Irland verankert. Die Menschen glaubten, die Seelen der Toten würden in besagter Nacht zurück zur Erde kommen. Schaurige Verkleidungen sollten böse Geister vertreiben.

  • Gleichzeitig markierte das keltische Fest Samhain das Ende der Ernte und den Beginn des Winters. Der Brauch des Festes geht wahrscheinlich bis in die Antike zurück.

  • Irische Einwanderer verbreiteten ihre Traditionen in den USA, wo Halloween inzwischen ausgiebig zelebriert wird - mit Kürbissen, Kostümen und Partys.

  • Anfang der 90er-Jahre schwappte der Trend nach Europa. Und auch bei uns ist der "Grusel-Fasching" am 31. Oktober seither angesagt.

  • Übernommen wurde auch das in Amerika beliebte "Trick or Treat": Verkleidete Kinder ziehen von Haus zu Haus und verlangen nach Süßigkeiten. Sollte es nichts Süßes geben, gibt's Saures.

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Galileo vom 2020-10-30

Can you survive Halloween?

Süßes oder Saures? Auch an Halloween lauern viele Tücken und Gefahren. Doch wie kann man diese umgehen? Wir zeigen die besten Tricks bei "Can you survive Halloween".

  • Video
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Halloween: So gelingt deine Grusel-Party

🌭 Mumien-Würstchen, Spinnen-Törtchen, blutroter Punsch: Rezepte für Halloween-Snacks, mit den du deine Party aufpeppst!

🎦 Lust auf einen "spooky" Filmabend? Richte eine Kino-Ecke ein und zeige klassische Horrorfilme. Vergiss nicht, Decken und Popcorn bereitzustellen.

👻 Wer hat das gruseligste Kostüm? Veranstalte eine Challenge und vergib einen Preis, um die Teilnehmer:innen zu kreativen Höchstleistungen zu motivieren.

🎃 Gestalte den Veranstaltungsort mit passender Dekoration wie Spinnennetzen, Grabsteinen, Kürbissen. Du kannst auch einen Kürbisschnitz-Wettbewerb Wettbewerb abhalten und die Ergebnisse als Teil der Deko nutzen.

🎧 Halloween ist auch ein guter Anlass für einen True-Crime-Podcast.

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Die gruseligsten Orte in Deutschland

Ursprünglich wurden die Beelitz-Heilstätten südwestlich von Berlin für Tuberkulose-Patienten errichtet. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten sie als Lazarett und Sanatorium für Soldaten, später als Krankenhaus für die sowjetische/russische Armee im Ausland. Verfallene OP-Säle, antikes Mobiliar, unterirdische Versorgungstunnel - heute zieht der Lost Place zahlreiche "Dark Tourists", Geschichtsfans und Fotografen an.
Ursprünglich wurden die Beelitz-Heilstätten südwestlich von Berlin für Tuberkulose-Patienten errichtet. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten sie als Lazarett und Sanatorium für Soldaten, später als Krankenhaus für die sowjetische/russische Armee im Ausland. Verfallene OP-Säle, antikes Mobiliar, unterirdische Versorgungstunnel - heute zieht der Lost Place zahlreiche "Dark Tourists", Geschichtsfans und Fotografen an. © picture-alliance/ ZB / Robert Findeis
Im Beinhaus von Oppenheim, das sich unter der Michealskapelle befindet, lagern die Überreste von rund 20.000 Bürger*innen. Sie stammen aus der Zeit zwischen 1400 und 1750, als Grabplätze rar waren - aufgrund von Hungersnöten, Kriegen und Seuchen.
Im Beinhaus von Oppenheim, das sich unter der Michealskapelle befindet, lagern die Überreste von rund 20.000 Bürger*innen. Sie stammen aus der Zeit zwischen 1400 und 1750, als Grabplätze rar waren - aufgrund von Hungersnöten, Kriegen und Seuchen. © picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen
Im Schlosshotel Waldlust in Freudenstadt residierten einst Fürsten, Könige, Sultane. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Nobel-Domizil zum Lazarett, danach gab es einige Besitzerwechsel, seit 2005 steht es leer. Schon in den 1960ern sprachen Angestellte davon, dass das Hotel ein Ort "unerlöster Seelen" sei und es dort spuken würde.
Im Schlosshotel Waldlust in Freudenstadt residierten einst Fürsten, Könige, Sultane. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Nobel-Domizil zum Lazarett, danach gab es einige Besitzerwechsel, seit 2005 steht es leer. Schon in den 1960ern sprachen Angestellte davon, dass das Hotel ein Ort "unerlöster Seelen" sei und es dort spuken würde. © picture alliance / VisualEyze / United Archives / Peter Cornelius
Mit 202 Metern gilt der Rotenfels in Rheinland-Pfalz als höchste Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien. Spektakulär und schaurig zugleich: Zahlreiche Menschen stürzten hier in den Tod - manche freiwillig. Daher ist auch vom "Suizidfelsen" die Rede. Einige Bergsteiger:innen meiden deswegen die Gegend. Zudem kursieren Berichte von Geister-Erscheinungen am Berg und rätselhaften Licht-Phänomenen.
Mit 202 Metern gilt der Rotenfels in Rheinland-Pfalz als höchste Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien. Spektakulär und schaurig zugleich: Zahlreiche Menschen stürzten hier in den Tod - manche freiwillig. Daher ist auch vom "Suizidfelsen" die Rede. Einige Bergsteiger:innen meiden deswegen die Gegend. Zudem kursieren Berichte von Geister-Erscheinungen am Berg und rätselhaften Licht-Phänomenen. © picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen
Auf der Fühlinger Heide (in der Gegend des heutigen Kölner Stadtteils Worringen) fand 1288 eine blutrünstige Ritterschlacht statt. 1884 erbaute Eduard Freiherr von Oppenheim dort ein Gutshaus samt Gestüt und Pferderennbahn. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde in der "Villa Oppenheim" ein Schlaflager für Zwangsarbeiter eingerichtet.
Auf der Fühlinger Heide (in der Gegend des heutigen Kölner Stadtteils Worringen) fand 1288 eine blutrünstige Ritterschlacht statt. 1884 erbaute Eduard Freiherr von Oppenheim dort ein Gutshaus samt Gestüt und Pferderennbahn. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde in der "Villa Oppenheim" ein Schlaflager für Zwangsarbeiter eingerichtet. © picture alliance / Eibner-Pressefoto
Ursprünglich wurden die Beelitz-Heilstätten südwestlich von Berlin für Tuberkulose-Patienten errichtet. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten sie als Lazarett und Sanatorium für Soldaten, später als Krankenhaus für die sowjetische/russische Armee im Ausland. Verfallene OP-Säle, antikes Mobiliar, unterirdische Versorgungstunnel - heute zieht der Lost Place zahlreiche "Dark Tourists", Geschichtsfans und Fotografen an.
Im Beinhaus von Oppenheim, das sich unter der Michealskapelle befindet, lagern die Überreste von rund 20.000 Bürger*innen. Sie stammen aus der Zeit zwischen 1400 und 1750, als Grabplätze rar waren - aufgrund von Hungersnöten, Kriegen und Seuchen.
Im Schlosshotel Waldlust in Freudenstadt residierten einst Fürsten, Könige, Sultane. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Nobel-Domizil zum Lazarett, danach gab es einige Besitzerwechsel, seit 2005 steht es leer. Schon in den 1960ern sprachen Angestellte davon, dass das Hotel ein Ort "unerlöster Seelen" sei und es dort spuken würde.
Mit 202 Metern gilt der Rotenfels in Rheinland-Pfalz als höchste Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien. Spektakulär und schaurig zugleich: Zahlreiche Menschen stürzten hier in den Tod - manche freiwillig. Daher ist auch vom "Suizidfelsen" die Rede. Einige Bergsteiger:innen meiden deswegen die Gegend. Zudem kursieren Berichte von Geister-Erscheinungen am Berg und rätselhaften Licht-Phänomenen.
Auf der Fühlinger Heide (in der Gegend des heutigen Kölner Stadtteils Worringen) fand 1288 eine blutrünstige Ritterschlacht statt. 1884 erbaute Eduard Freiherr von Oppenheim dort ein Gutshaus samt Gestüt und Pferderennbahn. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde in der "Villa Oppenheim" ein Schlaflager für Zwangsarbeiter eingerichtet.
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