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Kampf gegen Rassismus: Demonstrieren, informieren, engagieren - so geht's

  • Veröffentlicht: 21.03.2021
  • 07:45 Uhr
  • Carina Neumann-Mahlkau
Article Image Media
© Steven Senne/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Rassismus geht uns alle an. Unter dem Motto "Black Lives Matter" solidarisieren sich weltweit Millionen Menschen. Wie zum Beispiel die Polizist:innen und Demonstrant:innen in unserem Clip. Was du gegen Rassismus im Alltag tun kannst, erfährst du hier.

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Das Wichtigste zum Thema Black Lives Matter

  • George Floyd wurde am 25. Mai 2020 durch einen brutalen Polizeieinsatz in den USA getötet. Danach solidarisierten sich weltweit Millionen Menschen und gingen unter dem Motto "Black Lives Matter" auf die Straße.

  • Auch in Deutschland demonstrierten Tausende gegen Rassismus und Polizeigewalt. Die wichtigsten Bilder und Zahlen findest du in unserer Bildergalerie unten.

  • Nicht nur auf der Straße, sondern auch in den sozialen Netzwerken machen sich viele User:innen für Menschenrechte und Gleichberechtigung stark. Weiter unten siehst du die wichtigsten Wortführer:innen im Überblick.

  • Jeder kann aktiv werden - wir zeigen dir, wie du die Bewegung unterstützen kannst.

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#Black Lives Matter Demos in Deutschland - hier gingen die Menschen auf die Straße

Auf dem Berliner Alexanderplatz demonstrierten insgesamt 15.000 Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt.
Auf dem Berliner Alexanderplatz demonstrierten insgesamt 15.000 Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt.© dpa
Beim Protestmarsch durch die Düsseldorfer Innenstadt liefen rund 20.000 Menschen mit. Eine Teilnehmerin der "Silent Demo"  hält ein Schild mit den Worten "8 Min. 46 Sek." hoch. So lange kniete ein weißer Polizist auf dem Nacken von George Floyd.
Beim Protestmarsch durch die Düsseldorfer Innenstadt liefen rund 20.000 Menschen mit. Eine Teilnehmerin der "Silent Demo" hält ein Schild mit den Worten "8 Min. 46 Sek." hoch. So lange kniete ein weißer Polizist auf dem Nacken von George Floyd.© picture alliance
Mit 3.000 Demonstrant:innen hatte die Polizei gerechnet, es kamen 25.000 zur Silent-Protest-Demonstration auf dem Königsplatz in München.
Mit 3.000 Demonstrant:innen hatte die Polizei gerechnet, es kamen 25.000 zur Silent-Protest-Demonstration auf dem Königsplatz in München.© dpa
In Hamburgs Innenstadt gingen 14.000 gegen Rassismus auf die Straßen.
In Hamburgs Innenstadt gingen 14.000 gegen Rassismus auf die Straßen.© picture alliance
Auch in Frankfurt solidarisierten sich 8.000 Menschen mit den Opfern von Rassismus und Polizeigewalt.
Auch in Frankfurt solidarisierten sich 8.000 Menschen mit den Opfern von Rassismus und Polizeigewalt.© picture alliance
Auf dem Berliner Alexanderplatz demonstrierten insgesamt 15.000 Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt.
Beim Protestmarsch durch die Düsseldorfer Innenstadt liefen rund 20.000 Menschen mit. Eine Teilnehmerin der "Silent Demo"  hält ein Schild mit den Worten "8 Min. 46 Sek." hoch. So lange kniete ein weißer Polizist auf dem Nacken von George Floyd.
Mit 3.000 Demonstrant:innen hatte die Polizei gerechnet, es kamen 25.000 zur Silent-Protest-Demonstration auf dem Königsplatz in München.
In Hamburgs Innenstadt gingen 14.000 gegen Rassismus auf die Straßen.
Auch in Frankfurt solidarisierten sich 8.000 Menschen mit den Opfern von Rassismus und Polizeigewalt.
Galileo vom 2020-06-08

BlackLivesMatter: Was die Proteste schon bewirkt haben

Tausende Menschen haben am Wochenende weltweit gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert - und zwar friedlich. Was die Proteste bislang bewirkt haben, erläutern wir im Video.

  • Video
  • 01:19 Min
  • Ab 12
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Darauf solltest du beim Demonstrieren achten

🙂 Gehe nur zu Demos, wenn du dich körperlich fit fühlst und keine Erkältungssymptome hast.

😷 Um andere Demonstranten zu schützen, solltest du einen Mundschutz, am besten eine FFP2-Maske, tragen und so gut es geht Abstand halten - wenn möglich 1,5 Meter.

🖐️ Hältst du gemeinsam mit anderen Demo-Schilder in die Luft, hilft regelmäßiges Hände-Desinfizieren gegen eine Ansteckung.

Engagement beginnt im Alltag - das kannst du gegen Rassismus tun

🔊 Sicher begegnen auch dir immer wieder rassistische Kommentare deiner Mitmenschen. Sei nicht länger still, sondern sage ihnen freundlich, aber bestimmt deine Meinung dazu.

🔊 Alle Menschen sind "frei und gleich geboren". Rassismus ist ein Angriff auf diese Grundidee der Menschenrechte. Rassismus ist in Deutschland strafbar. Scheue dich also nicht, mit Anzeigen zu drohen - und sie notfalls auch zu tätigen.

🔊 Solidarisiere dich - gehe auf die nächste Demo und setze ein Zeichen in den sozialen Netzwerken. Teile entsprechende Beiträge - kontinuierlich, auch nach der großen Welle um den aktuellen Fall.

🔊 Spread the Word: Sprich häufiger mit deinen Freundinnen und Freunden und deiner Familie über Rassismus - und was ihr gemeinsam dagegen tun könnt.

🔊 Unterhalte dich öfter mit People of Color über die bestehenden Missstände. Beziehe sie mehr in dein soziales Leben ein und misch dich ein, wenn du Zeuge von rassistischem Verhalten ihnen gegenüber wirst.

Noch mehr Tipps, wie du Rassismus im Alltag begegnen kannst, gibt's hier.

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Oft sind wir selbst rassistisch, ohne es zu merken. Diese Tipps helfen dagegen

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5 Organisationen, die gegen Rassismus kämpfen - und die du mit Spenden unterstützen kannst

Hier eine kleine Auswahl an Organisationen

  • Black Lives Matter Berlin: Für Freiheit und Gerechtigkeit von People of Color in Deutschland
  • KOP Berlin/Bremen & Kiel: Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt
  • Blackqueergermany: Schutz für People of Color des LGTBQIA+ Kollektivs
  • ISD Bund e.V.: Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. vertritt deren Interessen und tritt für ihre Gerechtigkeit ein
  • Adefra: Setzt sich für eine bessere Lebensqualität schwarzer Frauen in Deutschland ein

Die wichtigsten Wortführer der Black Community

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