Die Theorie von Karl Marx (1818-1883) ist als Gesellschaftslehre und Wirtschaftstheorie zu verstehen. Er analysierte die bestehende Form des Kapitalismus mit einer kleinen reichen Schicht von „Besitzern“ und einer großen arbeitenden Schicht. Diese profitierte nicht vom Kapital, das sie erwirtschaftete. Um diese Ausbeutung zu beenden, forderte er die klassenlose Gesellschaft mit Gemeinschaftseigentum. Die Arbeiterklasse sollte
Die Theorie von Karl Marx (1818-1883) ist als Gesellschaftslehre und Wirtschaftstheorie zu verstehen. Er analysierte die bestehende Form des Kapitalismus mit einer kleinen reichen Schicht von „Besitzern“ und einer großen arbeitenden Schicht. Diese profitierte nicht vom Kapital, das sie erwirtschaftete. Um diese Ausbeutung zu beenden, forderte er die klassenlose Gesellschaft mit Gemeinschaftseigentum. Die Arbeiterklasse sollte© picture alliance / Bildagenturonline/ Schoening
Leninismus: Nachdem Wladimir Iljitsch Lenin (1870 - 1924) und die Bolschewisten 1917 die Macht in Russland übernahmen, entstand 1922 die Sowjetunion. Lenin entwickelte die Theorie von Marx und Engels weiter. Oft wird daher in Verbindung von „Marxismus-Leninismus“ gesprochen. Lenin stellt besonders die Kraft einer kommunistischen Einheitspartei in den Vordergrund. Sie ist unfehlbar und ihr wird Gehorsam geschuldet. Letztendlic
Leninismus: Nachdem Wladimir Iljitsch Lenin (1870 - 1924) und die Bolschewisten 1917 die Macht in Russland übernahmen, entstand 1922 die Sowjetunion. Lenin entwickelte die Theorie von Marx und Engels weiter. Oft wird daher in Verbindung von „Marxismus-Leninismus“ gesprochen. Lenin stellt besonders die Kraft einer kommunistischen Einheitspartei in den Vordergrund. Sie ist unfehlbar und ihr wird Gehorsam geschuldet. Letztendlic© picture alliance / Sven Simon
Stalinismus: Die Diktatur nahm unter Josef Stalin (1878-1953) noch totalitärere und gewaltsamere Formen an. Unter seiner Herrschaft wurden Andersdenkende verschleppt, Oppositionelle ermordet. Schon der Verdacht, nicht linientreu zu sein, reichte für eine Verfolgung aus. Stalin veranstaltete einen Personenkult um sich. Er trieb die Industrialisierung im Staatsbesitz voran. Die Landwirtschaft wurde unter Zwang verstärkt in Koll
Stalinismus: Die Diktatur nahm unter Josef Stalin (1878-1953) noch totalitärere und gewaltsamere Formen an. Unter seiner Herrschaft wurden Andersdenkende verschleppt, Oppositionelle ermordet. Schon der Verdacht, nicht linientreu zu sein, reichte für eine Verfolgung aus. Stalin veranstaltete einen Personenkult um sich. Er trieb die Industrialisierung im Staatsbesitz voran. Die Landwirtschaft wurde unter Zwang verstärkt in Koll© picture-alliance / akg-images
Trotzkismus: Leo Trotzki (1879-1940) war der innerparteiliche Gegenspieler von Stalin. 1928 floh er ins Exil, da Stalin sich durchsetze. Trotzki hing am Gedanken der gemeinsamen sozialistischen Weltrevolution fest. Als Weggefährte Lenin wollte er den ursprünglichen Theorien einer herrschenden Arbeiterklasse festigen. Er kritisierte die Partei und ihre Vertreter, die als bürokratische elitäre Schicht die Bevölkerung unterdrück
Trotzkismus: Leo Trotzki (1879-1940) war der innerparteiliche Gegenspieler von Stalin. 1928 floh er ins Exil, da Stalin sich durchsetze. Trotzki hing am Gedanken der gemeinsamen sozialistischen Weltrevolution fest. Als Weggefährte Lenin wollte er den ursprünglichen Theorien einer herrschenden Arbeiterklasse festigen. Er kritisierte die Partei und ihre Vertreter, die als bürokratische elitäre Schicht die Bevölkerung unterdrück© picture alliance / © Fine Art Images/Heritage Images
Maoismus: Mao Zedong (1893-1976) rief 1949 mit der Kommunistischen Partei die Volksrepublik China aus. Er förderte eine Machtübernahme durch die Bauern, nicht so sehr durch die Arbeiter. Mao sprach von der „Umzingelung der Städte durch das Land“. Er sah die Lösung in einer Guerilla-Revolution der Bauern. Diese führe dann zu einer Diktatur des Proletariats. Also musste die Revolution nach Mao von Agrarstaaten in die Industries
Maoismus: Mao Zedong (1893-1976) rief 1949 mit der Kommunistischen Partei die Volksrepublik China aus. Er förderte eine Machtübernahme durch die Bauern, nicht so sehr durch die Arbeiter. Mao sprach von der „Umzingelung der Städte durch das Land“. Er sah die Lösung in einer Guerilla-Revolution der Bauern. Diese führe dann zu einer Diktatur des Proletariats. Also musste die Revolution nach Mao von Agrarstaaten in die Industries© picture alliance / IMAGNO/Votava
Titoismus: 1945 übernahm Jozip Broz Tito (1892 - 1980) die Macht in Jugoslawien. Ab 1948 wendete er sich von Stalin und dem sowjetischen Vorbild ab. Es kam zum Bruch, fast zum Krieg. Auch Tito regierte diktatorisch. Dennoch galten er und Jugoslawien als blockfrei, also nicht dem Ostblock und auch nicht dem kapitalistischen Westen angehörig. Tito erlaubte trotz sozialistischer Verstaatlichung kleine Privatunternehmen. Das erhö
Titoismus: 1945 übernahm Jozip Broz Tito (1892 - 1980) die Macht in Jugoslawien. Ab 1948 wendete er sich von Stalin und dem sowjetischen Vorbild ab. Es kam zum Bruch, fast zum Krieg. Auch Tito regierte diktatorisch. Dennoch galten er und Jugoslawien als blockfrei, also nicht dem Ostblock und auch nicht dem kapitalistischen Westen angehörig. Tito erlaubte trotz sozialistischer Verstaatlichung kleine Privatunternehmen. Das erhö© picture alliance/dpa/RIA Nowosti / V. Kaushanov
Die Theorie von Karl Marx (1818-1883) ist als Gesellschaftslehre und Wirtschaftstheorie zu verstehen. Er analysierte die bestehende Form des Kapitalismus mit einer kleinen reichen Schicht von „Besitzern“ und einer großen arbeitenden Schicht. Diese profitierte nicht vom Kapital, das sie erwirtschaftete. Um diese Ausbeutung zu beenden, forderte er die klassenlose Gesellschaft mit Gemeinschaftseigentum. Die Arbeiterklasse sollte
Leninismus: Nachdem Wladimir Iljitsch Lenin (1870 - 1924) und die Bolschewisten 1917 die Macht in Russland übernahmen, entstand 1922 die Sowjetunion. Lenin entwickelte die Theorie von Marx und Engels weiter. Oft wird daher in Verbindung von „Marxismus-Leninismus“ gesprochen. Lenin stellt besonders die Kraft einer kommunistischen Einheitspartei in den Vordergrund. Sie ist unfehlbar und ihr wird Gehorsam geschuldet. Letztendlic
Stalinismus: Die Diktatur nahm unter Josef Stalin (1878-1953) noch totalitärere und gewaltsamere Formen an. Unter seiner Herrschaft wurden Andersdenkende verschleppt, Oppositionelle ermordet. Schon der Verdacht, nicht linientreu zu sein, reichte für eine Verfolgung aus. Stalin veranstaltete einen Personenkult um sich. Er trieb die Industrialisierung im Staatsbesitz voran. Die Landwirtschaft wurde unter Zwang verstärkt in Koll
Trotzkismus: Leo Trotzki (1879-1940) war der innerparteiliche Gegenspieler von Stalin. 1928 floh er ins Exil, da Stalin sich durchsetze. Trotzki hing am Gedanken der gemeinsamen sozialistischen Weltrevolution fest. Als Weggefährte Lenin wollte er den ursprünglichen Theorien einer herrschenden Arbeiterklasse festigen. Er kritisierte die Partei und ihre Vertreter, die als bürokratische elitäre Schicht die Bevölkerung unterdrück
Maoismus: Mao Zedong (1893-1976) rief 1949 mit der Kommunistischen Partei die Volksrepublik China aus. Er förderte eine Machtübernahme durch die Bauern, nicht so sehr durch die Arbeiter. Mao sprach von der „Umzingelung der Städte durch das Land“. Er sah die Lösung in einer Guerilla-Revolution der Bauern. Diese führe dann zu einer Diktatur des Proletariats. Also musste die Revolution nach Mao von Agrarstaaten in die Industries
Titoismus: 1945 übernahm Jozip Broz Tito (1892 - 1980) die Macht in Jugoslawien. Ab 1948 wendete er sich von Stalin und dem sowjetischen Vorbild ab. Es kam zum Bruch, fast zum Krieg. Auch Tito regierte diktatorisch. Dennoch galten er und Jugoslawien als blockfrei, also nicht dem Ostblock und auch nicht dem kapitalistischen Westen angehörig. Tito erlaubte trotz sozialistischer Verstaatlichung kleine Privatunternehmen. Das erhö

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