Geboren und aufgewachsen in Bern, spielt Luca Hänni bereits seit seiner Kindheit Schlagzeug, Gitarre und Klavier. Im Jahr 2012 gewinnt der musikalische Allrounder die neunte Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» (RTL) und startet musikalisch durch. Inzwischen hat Luca sein fünftes Studioalbum herausgebracht und ist regelmässig mit seiner Band auf den Bühnen der Welt unterwegs. Neben dem Singen und Songwriting kreiert Luca Hänni Mode für sein eigenes Label sowie seinen Merchandising-Shop und steht als Model vor der Kamera. Seit seinem 1. Platz bei der Tanzshow «Dance Dance Dance» (RTL) zählt zudem Tanzen zu seiner Leidenschaft. 2018 performte er gemeinsam mit Helene Fischer in ihrer Weihnachts-Show einen Contemporary-Dance zu seinem Song «Bei mir» und vertritt 2019 die Schweiz beim «Eurovision Song Contest» in Tel Aviv, wo er den 4. Platz für sein Land holt. Ab dem 10. November 2021 ist der 25-Jährige neben Christa Rigozzi im Rateteam bei «The Masked Singer Switzerland» bei Pro Sieben Schweiz zu sehen.

9 Fragen an Luca Hänni:

Vor deinem ersten Einsatz im Rateteam hattest Du gesagt, dass Du Dir möglichst viele Schweizer Prominente aneignen wirst. Nach Deinen Erfahrungen aus der ersten Staffel: Wirst Du Deine Strategie anpassen? 

So wie ich mich vorbereitet hatte, war es schon gut – aber es darf ruhig noch ein bisschen mehr sein: Ich habe das Gefühl ich darf noch tiefer in die Materie «Schweizer Prominente» eintauchen. Vor allem im Sportbereich gab es Namen, bei denen ich gerne ein bisschen sicherer gewesen wäre. 

Worauf wirst Du Dich konzentrieren bzw. bei den Auftritten besonders achten?

Ich möchte ein bisschen mehr auf die Indizien gehen, wobei die manchmal auch eher verwirren können (lacht). Obwohl der Indizien-Clip immer nur kurz ist, lohnt es sich, da mit voller Konzentration draufzuschauen. Nicht zuletzt, um sie auch den Zuschauer:innen noch mal nahezubringen.

Fragst Du auch Freunde und Familie nach ihren Tipps? 

Auf jeden Fall. Meine Familie ist schon in Vorbereitung (lacht). The Masked Singer ist bei uns auf jeden Fall eine grosse Familienshow, bei der jeder miträt. Und jeder schickt mir seine Infos, Ideen und Tipps  – und ich hab dann einen riesengroßen Salat, den ich irgendwie zusammenbringen muss (lacht). 

Wie bereitest Du Dich auf Deine Aufgaben im Rateteam vor? 

Die erste Show ist einfach schwierig, weil man einfach nicht weiß, was passiert. Die muss man auf sich zukommen lassen. Ab der zweiten Show hat man die Charaktere schon mal gesehen und kann die Auftritte und Indizien noch mal Revue passieren lassen. Ich habe ein kleines Notizbuch, da schreibe ich alles rein und lese mir das vor der Show noch mal durch. 

Ein kleiner Rückblick: Was war der ultimative «Wow»-Moment für Dich in der ersten Staffel? 

Ich war grosser Fan von dem Seegott, den fand ich mega. Sein erster Auftritt war ein Highlight für mich, weil er so eine tolle Stimme hatte. Dass darunter Schwinger Arnold Forrer steckt – das hätte man ihm gar nicht zugetraut. Das war ein toller Moment! 

Wie schwer war es, die Tipps abzugeben? 

Einfach ist es nicht (lacht). Es ist so schön, sich die Auftritte anzugucken – aber man will ja danach die Leute mitnehmen und zum Miträtseln anstossen. Aber man darf auch nicht zu verkopft daran gehen. Man hat auf der einen Seite das Gefühl: Das muss ich jetzt wissen! Auf der anderen Seite wäre ja aber genau das auch langweilig. Deswegen dürfen wir glaube ich auch einfach ein bisschen im Dunkeln tappen und frei drauf losraten!

Und wie sicher warst Du Dir bei Deinen Tipps?

Gar nicht (lacht). Beim Igel habe ich relativ schnell auf Florian Ast getippt. Und beim Murmeli war ich mir auch ziemlich sicher, dass es Baschi ist. Aber bei allen anderen war ich überhaupt nicht sicher!

Was macht die Show so besonders für Dich?

Ich weiss nicht, wer die Idee für diese Show hatte, aber sie ist einfach genial. Es ist so interessant, was in unserem Kopf passiert, wenn wir bei einem Gesangsauftritt die Stimme nur hören und die Person dazu nicht sehen. Diese Ratesituation ist etwas ganz Besonderes und superunterhaltsam. 

Worauf freust du Dich in der zweiten Staffel am meisten bei der Show?

Auf die Masken und Kostüme: Zu sehen, was sich die Menschen hinter den Kulissen wieder alles Verrücktes haben einfallen lassen. Die Ideen, wer darunter stecken könnte, müssen wir uns dann noch erarbeiten (lacht). Darauf freue ich mich auch!