Über Christa Rigozzi

Die Wahl zur Miss Schweiz im Jahr 2006 war der Startschuss für ihre Karriere: Seitdem ist Christa Rigozzi aus der Schweizer Fernsehwelt nicht mehr wegzudenken. Als Moderatorin von «Bauer, ledig, sucht…», «The Voice Of Switzerland» oder in der Jury von «Die grössten Schweizer Talente» hat sich die 37-Jährige längst einen Namen gemacht. Ab dem 10.11. versucht Christa Rigozzi gemeinsam mit Luca Hänni den Undercover-Sängern auf die Spur zu kommen.

9 Fragen an Christa Rigozzi:

In der ersten Staffel hast Du bereits als Gast im Rateteam mitgeraten und mitgefiebert, jetzt bist Du jede Woche im Einsatz: Erhöht das den Stress? 

Auf jeden Fall! Es ist einfach unglaublich toll, dieses Mal jede Woche im Einsatz zu sein, aber das macht den Stress und den Druck natürlich grösser, denn ich bin sehr ehrgeizig (lacht). Letztes Jahr habe ich die meisten Shows ja vor dem Fernseher verfolgt und war total aufgeregt, als ich im Rateteam zu Gast war: Ich wollte unbedingt das Richtige sagen. Von daher muss ich zugeben: Es ist diesmal sehr viel mehr Aufregung und Respekt von meiner Seite dabei. Aber vor allem will ich natürlich Spass haben, das ist das Wichtigste bei dieser Show! Und deswegen freue ich mich schon sehr darauf, jede Woche live im Rateteam dabei zu sein, denn Spass werden wir auf jeden Fall haben!

Hast Du ansonsten in der ersten Staffel auch vorm Fernseher mitgeraten? Wie war deine Trefferquote? 

Letztes Jahr war ich bei einigen sehr gut. Claudio Zuccolini habe ich z.B. sehr schnell erkannt. Ebenso Baschi. Bei allen anderen war ich total verwirrt. Bei Eliane Müller (Anm.: Steckte unter dem Fuchs) dachte ich zuerst: Ja, das ist sie. Beim zweiten Auftritt: Nein, das kann sie nicht sein. Beim dritten Auftritt wieder: Doch, das kann sie sein! Und am Schluss war ich einfach verwirrt. Vor allem, weil sie bei meiner Hochzeit in der Kirche gesungen hat. Und dann habe ich sie nicht erkannt! 

Haben Dein Mann und Deine Kinder auch mitgeraten? 

Meine Kinder waren mit vier Jahren zu jung zum Mitraten. Aber sie fanden die Kostüme und Masken mega und haben vorm Fernseher getanzt! Mein Mann hat mitgeraten und tippte gleich auf Claudio Zuccolini unter dem Bernhardiner, weil er ihn sehr gut kennt. Beim Murmeli und Baschi lag er auch schnell richtig. Aber bei den anderen: Nein. Es war für uns beide schwer, aber meine Trefferquote war höher als seine (lacht). 

Welche Momente sind dir aus der ersten Staffel als absolute «Wow»-Momente in Erinnerung geblieben? 

Als ich Rategast war und alles live miterleben konnte! Die Auftritte und die Masken vor Ort zu sehen, war etwas ganz Besonderes. Immer sehr speziell sind aber vor allem die Demaskierungen am Ende jeder Show. Das sind einfach ganz tolle und emotionale Überraschungs- und Wow-Momente! Das war auch für mich die schönsten Momente: Die Überraschungen, wenn die Masken fielen! 

Was macht die Show für die Zuschauer:innen so besonders?

Die Show ist so besonders, weil sie für die ganze Familie ist: Für jung und alt. Sie ist emotional, und sie ist schnell und abwechslungsreich! Sie ist pure Unterhaltung, und die Musik verbindet uns zudem alle. Das macht es emotional. Und dann eben dieser pure Überraschungsmoment! Denn bis zum letzten Moment kannst Du dir nicht zu 100 Prozent sicher sein, ob du mit deinem Tipp richtig liegst. Das ist für die Zuschauer:innen, aber auch für uns im Rateteam, total reizvoll.

Worin liegt der Reiz für die Prominenten an dieser Show teilzunehmen? 

Ich glaube, dass sie vor allem grossen Respekt davor haben. Ich habe z.B. mit Baschi über seine Teilnahme gesprochen. Das Singen unter der Maske ist ja nicht so einfach: Die Maske ist schwer, darunter ist es heiss. Aber es ist einfach eine grossartige Show, und vor einem Publikum zu singen, ohne sich selbst zu zeigen – das macht es auch für die Künstler spannend. 

Worauf freust Du Dich am meisten bei der Show?

Ich freue mich auf die Kostüme, ich freue mich auf die Auftritte und vor allem freue ich mich natürlich auf genau diese «Wow»-Überraschungsmomente der Demaskierung! Ich kann raten, raten, raten, aber irgendwann will ich einfach wissen, wer unter dieser Maske steckt! Ich bin einfach zu neugierig (lacht). 

Wie bereitest Du Dich auf deine Aufgaben im Rateteam vor? 

Ich werde viel nach meinem Gefühl gehen. Ich bin spontan, werde genau zuschauen und mit dem, was ich meine zu wissen, auch spielen. 

Worauf wirst Du bei den Auftritten genau achten?

Ich werde sicherlich auf die Körpergösse schauen und ganz genau auf die Stimme achten. Auch auf die Bewegungen werde ich mich konzentrieren. Gestik kann einzigartig sein, und viele Prominente haben ihre ganz eigenen Gesten. Aber klar, sie können sich natürlich auch verstellen. 

Was macht Dich zu einem perfekten Mitrater? 

Ich bin aufmerksam und begeisterungsfähig. Und ganz wichtig: Ich habe Kriminologie studiert. Ich werde also alles wie unter einer Linse beobachten, analysieren und ein Profiling erstellen. Wie im Krimi (lacht). 

Würdest Du selbst an der Show teilnehmen? Welche Maske würdest Du Dir dann aussuchen? 

Ich bin keine Sängerin, also Nein. Es ist ja schon schwierig genug für die Profis, ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es für Laien ist, unter der Maske zu singen. Aber rein aus Spass würde ich es schon versuchen. Ich wäre gerne der Fuchs gewesen, das war eine schöne Maske. Aber ich bin ganz froh, dass ich im Rateteam sitze (lacht).