Über Anna Maier

Anna Maier moderiert die dritte Staffel von «The Masked Singer Switzerland»: Die Schweizerin mit indischen Wurzeln kann auf eine langjährige Moderationserfahrung zurückblicken. Ihre Karriere lancierte sie vor 25 Jahren beim Schweizer Privatsender «Tele24/TeleZüri». Danach folgten 10 Jahre beim «Schweizer Fernsehen» mit diversen Moderationsaufträgen, sowohl in der Unterhaltung «Die grössten Schweizer Talente», «Eiger, Mönch und Maier», «einfachluxuriös», als auch in den Nachrichten als Moderatorin und Produzentin von «Schweiz aktuell». Für SAT.1 moderierte sie in der Schweiz das Gesellschaftsmagazin «people» und in Deutschland die Tanzcasting-Sendung «You Can Dance».

Nach einigen Jahren Auszeit kehrte die Moderatorin, die auch als Künstlerin und Buchautorin erfolgreich ist, 2021 mit der zweiten Staffel von «The Masked Singer Switzerland» in ein weiteres prestigeträchtiges Format zurück und freut sich bereits auf die dritte Staffel: «Die Magie der Sendung besteht für mich darin zu sehen, wie den Masken von den Promis darunter Leben eingehaucht wird und so ganz eigene, neue und liebenswerte Charaktere entstehen.»

FRAGEN AN ANNA MAIER:

Was waren für dich persönlich die schönsten Momente deiner ersten Staffel? 

Da gab es unzählige Momente, die mir ans Herz gingen, weil sie überraschend und voller Hingabe waren. Ich konnte aus nächster Nähe beobachten, wieviel Passion und Liebe, aber auch Tränen und Schweiss in jedem einzelnen Auftritt steckten. Die Achterbahn der Emotionen der Maskenträger:innen habe ich auf gewisse Weise ungefiltert mitgemacht, da ich als Moderatorin eine der wenigen Bezugspersonen war, die wusste, wer da eigentlich vor mir steht. Das hat die Stars unter den Masken und mich zusammengeschweisst.

Worauf freust du dich in der kommenden dritten Staffel besonders? 

Auf möglichst überraschende Auftritte, die uns alle zum Staunen bringen. Die Magie der Sendung besteht für mich darin zu sehen, wie den Masken von den Promis darunter Leben eingehaucht wird und so ganz eigene, neue und liebenswerte Charaktere entstehen. Das hat etwas Magisches, das schlecht zu beschreiben ist, wenn man diese Transformation nicht selbst miterlebt.

Sänger:innen, Sportler:innen, Moderator:innen, Schauspieler:innen – unter den Masken steckten bereits Promis aus den unterschiedlichsten Bereichen. Im vergangenen Jahr hast du es ausgeschlossen, aber wie sieht es inzwischen aus: Würdest du auch mitmachen und unter einer der Masken singen?

Absolut ausgeschlossen (lacht)! Seitdem ich nun eine Staffel hautnah begleitet habe, ist meine Bewunderung für die Protagonist:innen noch grösser. Es ist eine musikalische und sportliche Meisterleistung, unter einer solchen Maske gleichzeitig zu singen und zu unterhalten. Ich weiss aber von den Prominenten, die bisher dabei waren, dass es ein unvergleichliches Erlebnis ist. Nur fühle ich mich wohler in der Rolle der Person, die andere unterstützt und anfeuert, als selbst zu performen.

Kannst du singen? Und bei welcher Gelegenheit singst du? 

Zuletzt gesungen habe ich am Geburtstag meiner ältesten Tochter Ende August. Es ist in unserer Familie Tradition, dass wir das Geburtstagskind frühmorgens mit einem Stück Kuchen, einer Kerze und lautem Gesang wecken. Meistens klingt der Familienchor ziemlich lustig.

Als Moderatorin bist du eine der wenigen Personen, die vorher weiß, welche Promis unter den Masken stecken. Fällt es dir schwer, dieses Wissen für dich zu behalten? Und hast du keine Angst, dich auf der Bühne zu verplappern? Gab es in der letzten Staffel einen solchen Moment? 

Zum Glück nicht. Ich bin es gewohnt, Geheimnisse für mich zu behalten (lacht). Es sind nur eine Handvoll Menschen, die dieses Wissen teilen. Auch untereinander sprechen wir über die Promis nur mit dem Maskennamen, das hilft. Solange ich nicht plötzlich im Schlaf zu reden beginne, besteht wenig Gefahr, dass ich mich verplappere, auch wenn einige neugierig nachfragten. Meine Lippen sind versiegelt!

Welchen Promi würdest du dir in dieser Staffel unter einer der Masken wünschen?

Eine Person, die niemand unter einer Maske vermuten würde. Bundesrätin Viola Amherd zum Beispiel?