Teilen
Merken
taff

Wissenschaftler klären auf: So ruinieren dir schlechte Nachrichten nicht den Tag

09.03.2022 • 11:34

Eine schlechte Nachricht und der Tag ist gelaufen - wer kennt es nicht? Mit diesen Tricks gelingt es, die Negativ-Gedankenspirale anzuhalten.

Klare Botschaften ans Gehirn

Eine schlechte Nachricht und der Tag ist gelaufen – wer kennt es nicht? Schuld ist unser Gehirn, das nicht multitasking-fähig ist: „Wenn wir etwas tun und dann einen verstörenden Text lesen, fangen wir vielleicht an, darüber nachzudenken. Wenn wir versuchen, zu dem zurückzukehren, was wir ursprünglich getan haben, aber weiter an den Text denken, muss unser Gehirn die Aufgaben immer wieder wechseln“, so Jud Brewer, medizinischer Leiter des Sharecare Health Center gegenüber dem Blog "Lifehacker". Und das geht oft schief. Jud Brewer empfiehlt, den Gedanken an die schlechte Nachricht nicht zu verdrängen, sondern dem Hirn eine klare Botschaft zu geben, zum Beispiel: „Dagegen kann ich gerade nichts tun“. Und: "Wenn ich darüber nachdenke, zieht mir das zu viel Energie.“

Mit Achtsamkeit aus der Negativ-Spirale

Laut Neurowissenschaftlerin Amishi Jha helfen auch Achtsamkeitstechniken: „Normalerweise würde man die negativen Gefühle versuchen wegzuschieben. Dieser Plan geht aber eigentlich nie auf“, so Jha gegenüber dem Blog „MindBody Green“. Stattdessen sollte man seine Gefühle beobachten, ihnen Raum geben und ähnlich wie ein Kind behandeln: ihnen einen Zeit lang "zuhören" und wahrnehmen und nicht versuchen sie umzustimmen oder wegzuschieben.

Mit diesen Tricks soll es den Expert:innen nach dann gelingen, die Negativ-Gedankenspirale anzuhalten.