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US-Richter verpflichtet Trump und seine Kinder zur Aussage unter Eid

18.02.2022 • 11:11

Ex-US-Präsident Donald Trump und seine Kinder müssen im Zuge von Finanzermittlungen zu Immobiliengeschäften unter Eid aussagen. Das entschied nun ein New Yorker Richter.

US-Richter verpflichtet Trump und seine Kinder zur Aussage unter Eid

Ex-US-Präsident Donald Trump und seine Kinder müssen im Zuge von Finanzermittlungen zu Immobiliengeschäften unter Eid aussagen. Das entschied nun ein New Yorker Richter.
Wie der "Spiegel" berichtet, hatten Trump und seine Kinder Ivanka und Donald Junior gegen die Vorladung geklagt. Diese Klage hat der New Yorker Richter Arthur Engoron am Donnerstag (17.02.) nun aber abgewiesen.
Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James, die die Untersuchungen gegen Trump 2019 eingeleitet hatte, sprach von einem Sieg der Justiz: "Niemand steht über dem Gesetz", kommentierte sie das Urteil.

Immobilien-Werte womöglich falsch dargestellt

Bei den Untersuchungen soll geklärt werden, ob Trumps Familienholding den Wert von Immobilien künstlich "aufgeblasen" hatte, um Kredite zu bekommen.
In anderen Fällen sollen Immobilien kleingerechnet worden sein, um Steuern und Versicherungen zu sparen.
Nach der Gerichtsentscheidung dürfen Trump und seine Kinder nun dazu vor Gericht befragt werden. Sie können dort allerdings von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen.
Trump hatte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft immer wieder zurückgewiesen und ihr vorgeworfen, die Ermittlungen gegen ihn seien politisch motiviert.