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Supermarkt-Vergleich: Aldi verliert Verpackungscheck

21.01.2022 • 17:12

Auch wenn die meisten Plastiktüten mittlerweile in Supermärkten verboten sind, stecken viele Lebensmittel wie Äpfel oder Gurken immer noch in Einweg-Verpackungen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nun Supermärkte und Discounter einem Verpackungscheck unterzogen - mit ernüchterndem Resultat.

Auch wenn die meisten Plastiktüten mittlerweile in Supermärkten verboten sind, stecken viele Lebensmittel wie Äpfel oder Gurken immer noch in Einweg-Verpackungen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nun Supermärkte und Discounter einem Verpackungscheck unterzogen – mit ernüchterndem Resultat: Trotz des Nachhaltigkeits-Marketings in vielen Läden produzieren die großen Händler viel zu viel Verpackungsmüll.

So lief der Test

Die DUH schreibt: "Bei den meisten Märkten gibt es viel heiße Luft und ein weiter ungelöstes Abfallproblem." Der Test lief so ab: Besucht wurden 48 Märkte von zwölf großen Supermärkten, Discountern und Bioketten. Von jeder Kette wurden vier Märkte begutachtet. Danach wurde verglichen, bei wem die meisten Verpackungen im Regal stehen.

Am schlechtesten schnitten Aldi Nord und Aldi Süd ab: Hier steckten mehr als 70 Prozent des Obstes und Gemüses in Plastik. Im Getränkeregal gab es keine Mehrwegflaschen und auch Milch sowie Joghurt waren ausschließlich in Einwegverpackungen.

Nur Biomärkte überzeugen

Lidl, Penny und Netto erhielten ebenfalls in allen Einzelbereichen die "rote Karte". Rewe, Edeka und Kaufland sind im Mittelfeld, da sie weniger Obst und Gemüse verpacken und bei Getränken teilweise auf Mehrweg setzen. Nur die Biomärkte Denn’s, Bio Company und Alnatura schnitten mit der Ausnahme von Flüssigseife und Spülmittel gut ab.