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Smartwatches: Wie verlässlich sind die Messwerte der Fitness-Tracker?

02.08.2022 • 11:48

Smartwatches erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Doch wie aussagekräftig sind die Messdaten der Wearables?

Smartwatches erfreuen sich einer großen Beliebtheit. 2021 seien in Deutschland laut einer Marktforschung der "GFU", die regelmäßig über Trends und Entwicklungen der Unterhaltungselektronik informiert, rund 7,4 Millionen Smartwatches, Fitnesstracker sowie smarte Brillen verkauft worden. Doch wie aussagekräftig sind die Messdaten der Wearables?

Schrittzähler: So genau zählen Smartwatches

Eine besonders beliebte Funktion von Smartwatches ist der Schrittzähler. Laut "Fitbook" weisen die Fitness-Tracker hier jedoch einen Mangel auf: Die Armbänder und Uhren verwechseln teils Alltagsbewegungen wie beispielsweise Staubsaugen oder Geschirrabwaschen mit Gehbewegungen.

Medizinische Daten: Diese Werte erfassen Smartwatches zuverlässig

Wearables sind zudem in der Lage, medizinische Werte zu erfassen. Während die Geräte für die Herzfrequenz und ein kleines EKG eine gute Unterstützung bieten, sei die Anzeige der Sauerstoffsättigung laut dem "NDR" oft ungenau. So erklärt Hersteller Garmin: "Die körperlichen Merkmale des Benutzers, der Sitz des Geräts sowie eventuell vorhandenes Umgebungslicht kann sich auf die Messungen auswirken."
Auch bei Daten über das eigene Schlafverhalten sollte aufgepasst werden, so der "NDR". Die tatsächliche Ruhezeit beim Schlafen ist durch die Armbänder und Uhren gut messbar. Daten über die Schlaftiefe sind im Vergleich mit Werten aus Schlaflaboren jedoch meist nicht vergleichbar.