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Primaten außer Rand und Band: Indiens höchstes Gericht sucht Affenvertreiber

08.03.2022 • 12:11

In Indien herrscht eine wahre Affenplage. Die verbreiteten Rhesusaffen tyrannisieren ganze Nachbarschaften - unter ihnen sogar das oberste Gericht. Das geht dem Supreme Court nun zu weit. Dieser sucht, so berichtet es "Spiegel.de", seit Freitag Angestellte, um die Affen zu vertreiben und wieder menschliches Recht und Ordnung herzustellen. 

In Indien herrscht eine wahre Affenplage. Die verbreiteten Rhesusaffen tyrannisieren ganze Nachbarschaften - unter ihnen sogar das oberste Gericht. Immer wieder brechen sie in Häuser ein, stehlen Essen oder sogar Kinder, stören die Arbeiten in Krankenhäusern und beißen die Mitarbeitenden.

Das Oberste Gericht Indiens sucht nach Affenvertreibern

Das geht dem Supreme Court nun zu weit. Dieser sucht, so berichtet es "Spiegel.de", seit Freitag Angestellte, um die Affen zu vertreiben und wieder menschliches Recht und Ordnung herzustellen. Bis zum 24. März werden Angebote zur Affenvertreibung entgegengenommen. Häuser in einem Radius von drei bis vier Kilometern um das Gericht sollen demnach nun von den Affenvertreibern geschützt werden.

Die Affen zu vertreiben gestaltet sich schwierig

Das Problem: Einerseits ist die Zahl der in den Städten lebenden Rhesusaffen hoch, da sich Menschen und mit ihnen Städte immer weiter im natürlichen Lebensraum der Affen ausbreiten. Andererseits werden Affen auf den Straßen als Nachkommen des hinduistischen Gottes Hanuman geehrt und gefüttert und ihre Ausbreitung so noch zusätzlich gefördert. Laut der deutschen Presse-Agentur gab es schon mehrere Versuche, die Affen zu verscheuchen oder umzusiedeln.