Teilen
Merken
taff

Noch im Juli: Strände auf Mallorca schließen

05.07.2022 • 14:17

Mitte Juli könnten alle Strände in Palma de Mallorca schließen. Denn: Die Rettungsschwimmer wollen streiken. Der Grund hierfür: Ein geringer Lohn und schlechte Arbeitsbedingungen.

Noch im Juli: Strände auf Mallorca schließen

Mitte Juli könnten alle Strände in Palma de Mallorca schließen. Denn: Die Rettungsschwimmer wollen streiken. Der Grund hierfür: Ein geringer Lohn und schlechte Arbeitsbedingungen.
Laut der Tageszeitung "Ultima Hora" verdienen die Rettungsschwimmer nur rund 1.000 Euro im Monat. Seit letztem Jahr gibt es eine Gewerkschaft für Palmas Rettungsschwimmer. Diese hat nun zum Streik ausgerufen. Beim Rettungsschwimmer-Streik droht ein 24-stündiges Badeverbot am 16. Juli. An diesem Tag könnten die Stadtstrände sogar komplett geschlossen werden.

Rettungsschwimmer verlangen mehr Geld und mehr Personal

Neben mehr Lohn werden auch längere Überwachungszeiten gefordert. Bisher sind die Lebensretter von 10 bis 19 Uhr im Einsatz. Sie fordern längere Überwachungszeiten – aufgeteilt auf mehr Personal. Ein Rettungsschwimmer müsse aktuell einen zwei Kilometer langen Strandabschnitt überwachen, wie "Ultima Hora" berichtet. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Abschnitt von rund 400 Metern. Auf einen Rettungsschwimmer kommen momentan 2.500 Badegäste.
Eine enorme Verantwortung, die nur schwer zu erfüllen ist. Das traurige Resultat: Mindestens drei Badetote in der vergangenen Saison. Es müsse ein Weg gefunden werden, die aktuelle Situation erheblich zu verbessern, fordert der balearische Gemeinderat. Denn: Ohne Rettungsschwimmer kein Badebetrieb.