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Karl Lauterbach: Coronavirus lässt sich nicht von "Freedom Day" beeindrucken

25.02.2022 • 15:00

Zum Freedom Day am 20. März entfallen die meisten Corona-Eindämmungsmaßnahmen - zum Leidwesen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Er kritisiert den Beschluss von Bund und Ländern: "Die Pandemie lässt sich nicht durch eine Feier beenden."

Karl Lauterbach: Coronavirus lässt sich nicht von "Freedom Day" beeindrucken

Deutschland steuert auf den sogenannten "Freedom Day" zu. Bis zum 20. März sollen die allermeisten staatlichen Corona-Beschränkungen nach einem Drei-Stufen-Plan von Bund und Ländern gefallen sein. Einige Corona-Schutzmaßnahmen wie beispielsweise eine Maskenpflicht in Innenräumen sowie öffentlichen Verkehrsmitteln soll hingegen auch weiterhin bestehen bleiben.

Gesundheitsminister ist gegen den Beschluss von Bund und Ländern

Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht sich nun gegen die Pläne von Bund und Ländern aus. Gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten", der "Stuttgarter Zeitung" und den Partnerzeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" sagte der Politiker, dass sich das Virus wenig von solch einem "Freedom Day" beeindrucken lasse: "Die Pandemie lässt sich nicht durch eine Feier beenden."

Lauterbach: Hotspots müssen auf künftige Wellen reagieren können

Ihm zufolge würden Corona-Tests und eine Maskenpflicht nicht als Schutzmaßnahmen zur Pandemiebekämpfung ausreichen, um auf künftige Wellen reagieren zu können. Die Bundesländer müssten laut Lauterbach "vielmehr in der Lage sein, in regionalen Hotspots durch Zulassungsbeschränkungen Zusammenkünfte sicherer zu machen".