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EU-Beobachtungsstelle besorgt: Schlimmste Dürre seit 500 Jahren

26.08.2022 • 11:15

Hitze und Trockenheit machen Europa zu schaffen. Doch so schlimm wie 2022, war es sehr lange nicht mehr. Die aktuelle Dürre in Europa ist nach Einschätzung von EU-Experten vermutlich die schlimmste seit einem halben Jahrtausend.

Hitze und Trockenheit machen Europa zu schaffen. Doch so schlimm wie 2022, war es sehr lange nicht mehr. Die aktuelle Dürre in Europa ist nach Einschätzung von EU-Experten vermutlich die schlimmste seit einem halben Jahrtausend. «Die Dürre scheint die schlimmste seit mindestens 500 Jahren zu sein», sagt ein Sprecher der EU-Kommission Dies sei eine erste Einschätzung der Europäischen Dürrebeobachtungsstelle, die noch durch die endgültigen Daten am Ende der Saison bestätigt werden müsse.

Fast die Hälfte Europas von Dürre bedroht

In einem Bericht befanden die Forscher, dass fast die Hälfte Europas von Dürre bedroht sei. Mit Stand 10. August werde für 47 Prozent des europäischen Gebiets vor Dürre gewarnt. Darüber hinaus sei der Zustand bereits auf 17 Prozent der Fläche alarmierend. Die Dürre habe stark negative Auswirkungen auf die Ernte von Sommerkulturen, am stärksten betroffen seien Mais, Sojabohnen und Sonnenblumen.

Niederschlagsmangel in Verbindung mit einer Reihe von Hitzewellen

Weiter heißt es in dem Bericht, die schwere Dürre, von der viele Regionen Europas seit Anfang des Jahres betroffen seien, habe sich seit Anfang August weiter ausgedehnt und verschlimmert. Sie hänge mit einem anhaltenden Niederschlagsmangel in Verbindung mit einer Reihe von Hitzewellen seit Mai zusammen.
Die Europäische Dürrebeobachtungsstelle ist eine Institution der Europäischen Kommission.