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Darum sollte man Eierwasser nicht wegschütten

07.02.2022 • 14:46

Wer Eier kocht, kippt das Wasser danach höchstwahrscheinlich in den Abfluss. Schade! Denn das Eierwasser kann noch verwendet werden.

Wer Eier kocht, kippt das Wasser danach höchstwahrscheinlich in den Abfluss. Schade! Denn das Eierwasser kann noch verwendet werden – und zwar für Pflanzen!
Im Eierwasser ist nämlich reichlich Kalzium vorhanden und das ist perfekt für Grüngewächse. Kalzium hält den pH-Wert in der Erde neutral. Dieser sollte zwischen 6,0 und 6,5 liegen, um Pflanzen die ideale Umgebung zu bieten, um alle Nährstoffe aufzunehmen, die sie fürs Wachstum brauchen. Außerdem trägt Kalzium zur Stabilität der Pflanze bei. Wichtig ist nur, dass man das Eierwasser etwa auf Zimmertemperatur abkühlen lässt, bevor man es auf den Pflanzenboden gießt.

Woran sieht man, dass den Pflanzen etwas fehlt?

Jetzt stellt sich noch die Frage: Wie erkennt man, wenn Pflanzen Kalzium fehlt?
Oft entstehen gelb-bräunliche Flecken auf den Blättern, die von einem scharfen braunen Rand umgeben sind. Die Blätter bleiben auch klein, was auf eine Hemmung des Wachstums hindeutet.

 Auch Nudelwasser ist eine Allzweckwaffe

Übrigens: Auch Nudelwasser kann man noch super zweit-verwerten: Und zwar als Reinigungsmittel. Vor allem da, wo es fettig und klebrig ist, wirkt es wahre Wunder. Denn die im Wasser gelöste Stärke eignet sich gut, um Fett, Seifenreste oder andere Verschmutzungen von Oberflächen zu entfernen. Aber auch Eingebranntem in Kochtöpfen sagt es den Kampf an.