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"Wer zuguckt, macht sich mitschuldig": Merz attackiert Luisa Neubauer in Lützerath

12.01.2023 • 09:58

Friedrich Merz kritisiert das Verhalten von Grünen-Politiker:innen und Klimaaktivistin Luisa Neubauer in Lützerath scharf. Der CDU-Chef fordert sie dazu auf, „sich klar gegen diese Gewalt auszusprechen und bei Ausschreitungen ihre Demonstranten von gefährlichen Straftaten abzuhalten.“

Immer wieder steht CDU-Politiker Friedrich Merz in der Kritik. Zuletzt sorgte er für Aufsehen, da er im Rahmen der Silvester-Krawalle in Berlin Kinder mit Migrationshintergrund als Paschas bezeichnete. Nun sorgt der 67-Jährige erneut für Schlagezeilen. Grund sind Aussagen zur aktuellen Lage im Dorf Lützerath, das aktuell geräumt wird, weil darunter liegende Kohle abgebaggert werden soll. Immer wieder kommt es aufgrund dessen zu Gewalttaten gegen Polizeibeamte. Friedrich Merz hat diesbezüglich eine klare Meinung und betont im Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“: „Wer zuguckt, nichts sagt oder ermuntert, macht sich mit schuldig.“ Der CDU-Chef fordert Grünen-Politiker:innen und Klimaaktivistin Luisa Neubauer vor Ort auf, „sich klar gegen diese Gewalt auszusprechen und bei Ausschreitungen ihre Demonstranten von gefährlichen Straftaten abzuhalten.“ Zuletzt hatten Polizist:innen berichtet, vereinzelt seien Molotow-Cocktails, Steine und Pyrotechnik in Richtung der Beamt:innen geworfen worden. Aktivist:innen lehnen das Abbaggern der Kohle vehement ab, die Lage vor Ort ist teils unübersichtlich. Eine Entspannung der Lage ist vorerst nicht in Sicht. Wie Fridays-for-Future-Aktivistin Neubauer laut der dpa betonte, sei man entschlossen, den Widerstand gegen die Räumung lange durchzuhalten. "Wir geben jetzt alles. Das hier ist erst der Anfang", so die 26-Jährige, die immer wieder betont, mit dem Abbaggern der Kohle verstoße die Bundesregierung gegen das Pariser Klimaabkommen.