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Wegen Feinstaub: Über 240.000 vorzeitige Todesfälle in der EU

24.11.2022 • 09:43

Wie Schätzungen der EU-Umweltagentur EEA ergeben, sind alleine im Jahr 2020 rund 240.000 Menschen in der EU durch die Feinstaubbelastung in der Luft ihrer Umgebung vorzeitig gestorben.

Alleine im Jahr 2020 sind rund 240.000 Menschen in der EU durch die Feinstaubbelastung in der Luft ihrer Umgebung vorzeitig gestorben – das ergeben aktuelle Schätzungen der EU-Umweltagentur EEA.

Demnach sind Menschen, die in Städten leben, besonders gefährdet: 96% aller Stadtbewohner:innen seien Feinstaubwerten ausgesetzt, die über den Richtwerten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von fünf Mikrogramm per Kubikmeter liegen, heißt es in dem Bericht – und das, obwohl sich die Luftqualität innerhalb der EU-Staaten in den vergangenen Jahren verbessert habe.

Alleine in Deutschland seien 2020 etwa 28.900 frühzeitige Todesfälle auf die Belastung der Umgebungsluft mit Feinstaub zurückzuführen.

Ein Lichtblick: Zwischen 2005 und 2020 sei die Zahl der vorzeitigen Todesfälle aufgrund von Feinstaubbelastung laut EEA-Analyse bereits um 45% zurückgegangen. "Trotzdem sind weitere Anstrengungen nötig, um die Vision einer Null-Verschmutzung bis 2050 zu erreichen – das heißt die Luftverschmutzung auf ein Niveau zu senken, das nicht mehr als gesundheitsschädlich gilt", hieß es im Bericht der EU-Agentur.