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VW und IG Metall einigen sich auf Tarifvertrag - Das bedeutet es für die Arbeitnehmer

23.11.2022 • 11:12

Rund 125.000 Beschäftigte in Braunschweig, Emden, Hannover, Kassel, Salzgitter und Wolfsburg haben Grund zur Freude: Volkswagen hat sich mit der IG Metall auf einen Tarifabschluss geeinigt. Andere Standorte bleiben auf der Strecke.

Rund 125.000 Beschäftigte in den sechs westdeutschen Standorten Braunschweig, Emden, Hannover, Kassel, Salzgitter und Wolfsburg haben Grund zur Freude: Volkswagen hat sich mit der IG Metall auf einen Tarifabschluss geeinigt. Laut der Gewerkschaft bedeutet das im Einzelnen: 

Zum einen werden Entgelte und Ausbildungsvergütungen ab Juni 2023 um 5,2 Prozent und ab Mai 2024 um weitere 3,3 Prozent erhöht. Wie in der Fläche betrage die Laufzeit 24 Monate.

Zum anderen erhalten die VW-Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro. Diese wird in zwei Schritten im Februar 2023 (2.000 Euro) sowie im Januar 2024 (1.000 Euro) ausgezahlt. Auszubildende bekommen jeweils die Hälfte. Zusätzlich greifen VW-spezifische Neuregelungen für die Altersteilzeit (ATZ), für die Optionen auf freie Tage und bei den Hochschulgebühren.

"Ich will keinen Hehl daraus machen, dass die Auseinandersetzung nicht einfach war", sagte IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger. "Das zeigt alleine die enorm lange Verhandlungsdauer in der Nacht." Arne Meiswinkel, Verhandlungsführer der Volkswagen AG und Personalvorstand der Marke Volkswagen Pkw, freute sich, "sowohl für Beschäftigte als auch für das Unternehmen nachhaltige Planungssicherheit und Stabilität" zu schaffen.

Die Haustarifverhandlung betrafen zwar auch die sächsischen VW-Werke in Chemnitz, Dresden und Zwickau. Diese werden in der Mitteilung der IG Metall jedoch nicht genannt.

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