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Vergewaltigungs-Prozess: Trump verwechselt Klägerin mit Ex-Frau

20.01.2023 • 09:25

Es gab schon glorreichere Tage im Leben des Donald Trump: Der ehemalige US-Präsident hat sich nun einen peinlichen Fauxpas in einer Befragung zu Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn geleistet.

Es gab schon glorreichere Tage im Leben des Donald Trump: Der ehemalige US-Präsident hat sich nun einen peinlichen Fauxpas in einer Befragung zu Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn geleistet. Und der könnte ihn sogar seine Verteidigungsstrategie kosten.
Die Autorin E. Jean Carroll wirft Trump vor, er habe sie in den 90er Jahren im New Yorker Luxuskaufhaus Bergdorf Goodman in einer Umkleidekabine vergewaltigt.
Bei einer Befragung zu den Vorwürfen erkannte der heute 76-jährige Trump auf einem Foto aus besagter Zeit aber statt Carroll seine Ex-Frau Marla Marples.  Das geht aus einem Gerichtsdokument hervor.
„Das ist Marla, ja. Das ist meine Frau", soll Trump laut einer veröffentlichten Abschrift im Oktober gesagt haben. 
"Nein, das ist Carroll", ging demnach Trumps Anwältin Alina Habba sofort dazwischen.
Trump hatte E. Jean Carrolls Vorwürfe ursprünglich mit den Worten "Sie ist nicht mein Typ" zurückgewiesen. Diese hatte ihn daraufhin wegen Verleumdung verklagt. Im November klagte Carroll dann auch wegen der angeblichen Vergewaltigung selbst. Dass der 76-Jährige nun seine Ehefrau aus den Jahren 1993 bis 1999 und Mutter seiner Tochter Tiffany fälschlicherweise auf dem Foto erkannt hat, könnte dazu genutzt werden, seine Verteidigung infrage zu stellen.