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Spott für Söder wegen NFL-Selfies: "Unser Trump in Deutschland"

14.11.2022 • 08:53

Markus Söder war einer von rund 69.800 Football-Fans, die das Match zwischen den Tampa Bay Buccaneers und den Seattle Seahwaks in Münchrn live miterlebten. Selfies, die Bayerns Ministerpräsident auf Twitter teilte, kamen dabei nicht so gut an.

Ausnahmezustand in München – und Markus Söder mittendrin: Der bayerische Ministerpräsident war einer von rund 69.800 Football-Fans, die das Match zwischen den Tampa Bay Buccaneers und den Seattle Seahwaks live miterlebten. Selfies, die Söder auf Twitter teilte, kamen dabei nicht so gut an.

Kurz vor Spielbeginn hatte sich der CSU-Politiker erst mit FC-Bayern-Star Eric Maxim Choupo-Moting und dann mit Seahawks-Spieler Nick Ballore abgelichtet. Ein Twitter-User unterstellte Söder "Publicity". "Denn einen Mehrwert für das Spiel oder den Freistaat Bayern, hat ihr Auftritt absolut nicht." Söder sei "unser Trump in Deutschland", stellte ein anderer Nutzer fest.

Vielen stieß auch bitter auf, dass Söder es sich am Volkstrauertag in Bayern "bei lauter Musik im Stadion" gut gehen ließ. "Wie kommt das bei der katholischen Stammwählerschaft an?", fragte einer. An anderer Stelle hieß es spöttisch: "Im nächsten Leben werde ich Ministerpräsident. 300.000 € Jahressalär fürs Saufen und sonstige Freizeitbeschäftigungen. Das nenn ich mal bedingungsloses Grundeinkommen." 

Söders NFL-Auftritt wurde nicht nur als "extrem unangenehm", sondern auch als "hochnotpeinlich" angesehen. Der ein oder andere ärgerte sich, "dass echte Fans zu Hause sitzen und die Politiker das Spiel nur als Bühne nutzen und wahrscheinlich nicht mal wissen was ein Touchdown ist". Söder hatte American Football in einem seiner Tweets jedenfalls als "interessanten Sport" betitelt.