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Sabotage-Verdacht bei Pipelines: Von der Leyen droht mit "stärkster Reaktion"

28.09.2022 • 03:33

Wie ist es zu den Gaslecks bei den russischen Pipelines gekommen? In Ostsee-Staaten und Sicherheitsbehörden mag man nicht an Zufall glauben. Nun äußerte sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Sabotage-Verdacht bei Pipelines: Von der Leyen droht mit "stärkster Reaktion"

Nach gleich drei Lecks in nur kurzer Zeit an den Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 wird ein Sabotageakt nicht ausgeschlossen.
In Polen, Schweden, Dänemark und Russland wird ein Anschlag auf die europäische Gasinfrastruktur als Ursache für die als beispiellos geltenden Schäden an beiden Pipelines für denkbar gehalten, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.
Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geht davon aus, dass die Lecks an den Nord-Stream-Pipelines wahrscheinlich durch Sabotage verursacht wurden.

Sie habe mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen darüber gesprochen, schreibt von der Leyen auf Twitter.

Sie habe mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen darüber gesprochen, schreibt von der Leyen auf Twitter.
Es sei von größter Bedeutung, die Vorfälle jetzt zu untersuchen, um vollständige Klarheit über die Ereignisse und den Grund zu erhalten.
Jede absichtliche Unterbrechung der aktiven europäischen Energieinfrastruktur sei inakzeptabel und werde zu der "stärksten Reaktion" führen.
Die Behörden seien zu der eindeutigen Bewertung gekommen, dass es sich um absichtliche Taten handle und nicht um ein Unglück, so die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen.