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"Muss auslaufen": Kritik an Maskenpflicht im ÖPNV wird lauter

10.11.2022 • 14:24

Die Kritik an der Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr wird immer lauter.

Die Kritik an der Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr wird immer lauter. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht den Sinn einer solchen Maskenpflicht derzeit nicht. Beim „Düsseldorf In – Ärzte im Gespräch“, einer Veranstaltung der Rheinischen Post im Düsseldorfer Areal Böhler, erklärte er: „Wir haben zurzeit eine äußerst entspannte Situation. Ich sehe nicht, dass wir Masken in Innenräumen bräuchten.“ Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Frank Bergmann, ging sogar noch weiter und erläuterte laut „rp-online.de“: „Die Maskenpflicht muss auslaufen. Das, was wir veranstalten, ist nicht mehr vermittelbar.“ Man könne den Bürger:innen nicht erklären, dass man im ICE eine FFP2-Maske länger tragen müsse, als es sogar das Arbeitsschutzgesetz zulasse, im ÖPNV brauche man nur eine OP-Maske und im Flieger überhaupt keine. Laumann betonte, der Fokus sollte nun insbesondere auf die Eigenverantwortlichkeit der Bürger:innen liegen. Obwohl der 11.11. bevorstehe und NRW als Bundesland des Karnevals große Feiern geplant hat, hätten die Karnevalsliebhaber:innen daher keine Regeln vom Land zu befürchten.