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Massiver Raketenbeschuss: 80 Prozent von Kiew ohne Wasser und Strom

24.11.2022 • 07:46

Russland setzt seinen Raketen-Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung unvermindert fort. Allein auf die Hauptstadt Kiew seien 30 Raketen abgeschossen worden. Fast überall fielen Strom und Wasser aus.

Russland setzt seinen Raketen-Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung unvermindert fort.

Am Mittwoch, den 23. November, wurden erneut 67 Raketen und Kampfdrohnen auf Ziele in der Ukraine abgefeuert, teilte Präsident Wolodymyr Selensky mit.

Allein auf die Hauptstadt Kiew seien 30 Raketen abgeschossen worden. Dabei kamen zehn Menschen ums Leben. 

"Die heutigen Raketenangriffe haben zu vorübergehender Abtrennung aller Atomkraftwerke und der Mehrzahl der Wärme- und Wasserkraftwerke geführt", teilte das Energieministerium in Kiew per Facebook mit.

In Kiew waren nach dem Angriff 80 Prozent aller Haushalte ohne Strom, berichtete Bürgermeister Vitali Klitschko mit.

Die Wasserversorgung der Stadt mit rund drei Millionen Einwohnern sei komplett ausgefallen. 

"Alle kommunalen Dienste arbeiten, um schnellstmöglich die Strom- und Wasserversorgung von Kiew wiederherzustellen", sagte Klitschko.

Die Angriffe auf die kritische Infrastruktur seien "Verbrechen gegen die Menschlichkeit", sagte Selenskyj.

Er forderte vor dem Uno-Sicherheitsrat eine weitere Verurteilung Moskaus.