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Lauterbach überrascht: Gesundheitsminister sieht Coronavirus "in der Sackgasse"

09.12.2022 • 09:33

Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der zuletzt das Ende der Maskenpflicht im bayerischen Personennahverkehr kritisiert hatte, hat im Bezug auf das Coronavirus eine optimistische Prognose gewagt.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der zuletzt das Ende der Maskenpflicht im bayerischen Personennahverkehr kritisiert hatte, hat nun für ihn eher unübliche Äußerungen gemacht. Das Coronavirus habe sich "in eine Sackgasse hinein mutiert", sagte Lauterbach dem "Süddeutsche Zeitung Magazin". "Der kommende Winter ist hoffentlich das letzte große Gefecht mit dem Coronavirus."

Während der SPD-Politiker einerseits eine ungewohnt optimistische Prognose wagt, gibt er andererseits jedoch immer noch keine Entwarnung: "Für Leichtsinn fehlt der Anlass. Für weitere Lockerungen ist es zu früh."

Lauterbach hatte Anfang Dezember Unverständnis für die Abschaffung der Maskenpflicht in Bayern geäußert. Er schrieb auf Twitter: "Bayern setzt sich über die Empfehlungen des RKI und das mit Bayern beschlossene Infektionsschutzgesetz hinweg." Dabei seien die Kliniken schon jetzt voll und es gebe dort keine Hilfe für die Kinder. Auch das Personal sei erschöpft, so Lauterbach. "Rücksicht geht anders."