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Krisensitzung zu US-Kampfjets: "Lambrecht auswechseln, bevor es zu spät ist!"

05.12.2022 • 05:26

Um die alten Tornados der Bundeswehr abzulösen, sollen die US-Kampfjets F-35 gekauft werden. Doch im Verteidigungsministerium gibt es wohl Bedenken wegen der Anschaffung.

Krisensitzung zu US-Kampfjets: „Lambrecht auswechseln, bevor es zu spät ist!"

Bei Mitgliedern des Haushaltsausschusses im Bundestag gibt es scheinbar Unzufriedenheit wegen möglicher Risiken beim geplanten Kauf des Tarnkappenjets F-35.
Demnach soll es nun eine «Krisensitzung» geben, wie die „BILD am Sonntag" berichtet.
Es sei offen, ob die Bundeswehr den Flugplatz in Büchel (Rheinland-Pfalz) rechtzeitig bis 2026 für die F-35-Jets umgebaut bekomme.
«Daher können zeitliche Verzögerungen und Mehrkosten bis zur Aufnahme des Flugbetriebs nicht ausgeschlossen werden», zitiert die Zeitung eine Vorlage.
Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Hahn, sagte der Deutschen Presse-Agentur: 

«Die Truppe und ganz Deutschland müssen sich ob dieser neuen Informationen nur noch schämen. Es stellt sich die Frage, ob dahinter Unvermögen oder Absicht steckt.» «Meine Empfehlung an den Bundeskanzler wäre: Wechseln Sie die Ministerin aus, bevor es zu spät ist!»

«Die Truppe und ganz Deutschland müssen sich ob dieser neuen Informationen nur noch schämen. Es stellt sich die Frage, ob dahinter Unvermögen oder Absicht steckt.»
«Meine Empfehlung an den Bundeskanzler wäre: Wechseln Sie die Ministerin aus, bevor es zu spät ist!»
Hingegen erklärte der Inspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, via Twitter, Deutschland suche beim F-35 Probleme, wo andere europäische Nationen keine sähen.
«Und wir übrigens auch nicht. Ist die Luft dort eine andere?»