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50-Stunden-Streik: Diese Rechte haben Bahnreisende

12.05.2023 • 05:04

Erneut brauchen Bahn-Reisende und -Pendler starke Nerven: Die Gewerkschaft EVG hat für den Wochenstart einen Warnstreik angekündigt. Wer an einem der Streiktage unbedingt reisen muss, wird umsteigen müssen. Doch kommt die Bahn dafür auf?

Erneut brauchen Bahn-Reisende und -Pendler starke Nerven: Die Gewerkschaft EVG hat für den Wochenstart einen Warnstreik angekündigt. Dieser soll von Sonntag, 22.00 Uhr, bis Dienstag, 24.00 Uhr, andauern. 
Wer an einem der Streiktage unbedingt reisen muss, wird umsteigen müssen - auf Fernbus, eigenes Auto, Mietwagen, Mitfahrgelegenheit oder den Flieger. 
Doch kommt die Bahn dafür auf? Wenn sie die Alternativen selbst organisiert, dann ja: Denkbar wären etwa Fernbus-Sammelbeförderungen von einzelnen Bahnhöfen oder Taxifahrten. 
Wer im Vorfeld ein Mietauto oder Flugticket bucht, kann aber nicht darauf hoffen, dass dieses Geld erstattet wird. «Man kann versuchen, sich die vorgestreckten Kosten erstatten zu lassen - aber im Zweifelsfall wird die Bahn ablehnen», lautet die Einschätzung des Juristen André Schulze-Wethmar, Bahngastrechte-Fachmann vom Europäischen Verbraucherzentrum. 
Einfacher wäre es, sich den Preis für das Bahnticket erstatten zu lassen und sich auf eigene Kosten um die Alternative zu kümmern.