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Der FC Bayern hat seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga nur geringfügig ausgebaut. Der Rekordmeister kam im Spitzenspiel gegen den Dritten Bayern Leverkusen am Samstag nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus - der Vorsprung auf Borussia Dortmund beträgt vorerst neun Punkte. Die für Sonntag angesetzte Partie des BVB in Mainz war wegen Corona-Fällen beim FSV auf Mitte März verlegt worden.

Der SC Freiburg verpasste beim 1:1 (1:0) bei RB Leipzig durch ein spätes Gegentor den Sprung an den Sachsen vorbei auf Platz vier. In der unteren Tabellenhälfte erlitten Hertha BSC beim 1:4 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt und Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth beim 1:2 (0:1) beim VfL Bochum Rückschläge. Der VfL Wolfsburg gewann mit 1:0 (1:0) gegen Union Berlin.

Müllers Eigentor rettet Leverkusen Remis gegen Bayern

Wieder nutzten Vereine und Fans den Spieltag, um der Opfer des Kriegs in der Ukraine zu gedenken. In der Münchner Arena leuchteten die Anzeigetafeln vor der Partie in den ukrainischen Nationalfarben Blau und Gelb. Die Spieler versammelten sich kurz vor dem Anpfiff am Mittelkreis um ein Transparent mit der Aufschrift: "Beendet den Krieg! Stop the war!".

Für die Bayern erzielte dann Innenverteidiger Niklas Süle (18.) die Führung. Der nach einer Corona-Infektion in die Startelf zurückgekehrte Thomas Müller (36.) erzielte ein Eigentor - sein erstes im 407. Bundesligaspiel.

 

Angelino beschert Leipzig spät den Ausgleich

Im Spiel der zuletzt schwachen Clubs geriet die Hertha durch das Gegentor von Ansgar Knauff (17.) in Rückstand. Die Berliner taten sich erneut enorm schwer damit, eigene Chancen zu kreieren. Tuta (48.) und Jesper Lindström (56.) legten für die Eintracht nach. Davie Selke (61.) ließ die Hertha-Fans wieder hoffen - aber nur ganz kurz. Rafael Borré (63.) stellte den alten Abstand wieder her.

Ermedin Demirovic (38.) traf für Freiburg in Leipzig. Doch Angeliño (90.) sorgte in der letzten Minute der regulären Spielzeit noch für den Ausgleich.

Der VfL Wolfsburg profitierte von einem Eigentor durch Unions Taiwo Awoniyi (25.) nach einer Ecke. Beide Teams spielten offensiv und risikoreich, weitere Tore fielen aber nicht.

VfB Stuttgart dreht 0:2-Rückstand gegen Mönchengladbach

Im Aufsteigerspiel traf Maxim Leitsch (35.) nach einem Freistoß für Bochum, ehe Armel Bella Kotchap (64.) denn Ball ungewollt eigene Tor beförderte und Fürth damit kurzzeitig ins Spiel zurückbrachte. Anthony Losilla (71.) brachte Bochum wieder in Führung.

Im Samstagabendspiel konnte der VfB Stuttgart seine Negativserie beenden. Die Schwaben setzten sich gegen Borussia Mönchengladbach nach 0:2-Rückstand noch 3:2 durch. Durch den ersten Erfolg nach neun sieglosen Spielen rückten die Stuttgarter bis auf einen Punkt an den Abstiegsrelegationsplatz 16 heran. Die Gladbacher blieben trotz der Niederlage auf Rang 13, sind aber ebenfalls noch in Abstiegsgefahr.

Alassane Plea (14. Minute) und Marcus Thuram (35.) hatten die Gäste im 100. Bundesliga-Duell der beiden Clubs früh in Führung gebracht. Waturo Endo (38.), Chris Führich (51.) und Sasa Kalajdzic (83.) schafften mit ihren Toren vor 25.000 Zuschauern die Wende für den VfB.