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Der deutsche Stimmzettel zur Wahl des Europäischen Parlaments ist fast einen Meter lang. Jeder Wähler kann sich zwischen 40 Parteien und politischen Vereinigungen entscheiden. 39 von ihnen treten in allen Bundesländern an. In Bayern geht die CSU ins Rennen, in allen anderen Ländern stattdessen die CDU. Anders als bei der Bundestagswahl hat jeder Wahlberechtigte nur eine Stimme.

Von Bundesland zu Bundesland sehen die Stimmzettel anders aus: Die Reihenfolge der Parteien orientiert sich zunächst am Ergebnis der vergangenen EU-Wahl im jeweiligen Bundesland. Dahinter kommen die Parteien und Vereinigungen, die seinerzeit nicht teilgenommen haben.

Angekreuzt wird eine Wahlliste, auf der höchstens die Kandidaten der Listenplätze eins bis zehn namentlich angeführt sind. Auf die Reihenfolge hatten sich die Parteien und Vereinigungen jeweils intern geeinigt. Eine Liste kann bundesweit aufgestellt sein (wie etwa bei SPD, Grünen, Linken oder AfD) oder nur für ein Bundesland gelten (wie bei der Union).