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Bei Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Hannover sind mehrere Polizisten und mindestens ein Demonstrant verletzt worden. Die Polizei löste am Samstagmorgen vor Beginn des Delegiertentreffens Blockaden mehrerer hunderter AfD-Gegner auf. Dabei wurden auch Wasserwerfer eingesetzt.

Demonstranten, die rund um das Kongresszentrum protestierten, hatten versucht, Zufahrtswege zu blockieren. Dazu versammelten sie sich auf wichtigen Straßenkreuzungen. Da einige Delegierte wegen der Proteste Probleme hatten, zum Veranstaltungsort zu gelangen, begann der Parteitag verspätet.

Wie die Polizei mitteilte, wurde unter anderem ein Beamter durch einen Flaschenwurf an der Hand verletzt. Ein anderer wurde von einem Steinwurf am Helm getroffen, blieb aber unverletzt. Ein Demonstrant, der sich mit einem anderen an einer Metallpyramide festgekettet hatte, brach sich nach Polizeiangaben das Bein und kam ins Krankenhaus.

Generell ruhige Lage - Kritik an Wasserwerfereinsatz

Davon abgesehen blieb es bis auf kleinere Rangeleien bei den Protesten zunächst weitgehend friedlich. Demonstranten kritisierten allerdings den Wasserwerfereinsatz bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Am Mittag formierte sich ein Demonstrationszug mit vielen hunderten AfD-Gegnern. Sein Ziel war eine Zentralkundgebung im Zentrum der Landeshauptstadt. Auf Transparenten hieß es: «Solidarität statt rechter Hetze» oder «Rassisten und Nazis entgegentreten - Refugees welcome».