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Das Wichtigste in Kürze:

  • Biden und Xi Jingping treffen sich vor dem G20-Gipfel auf Bali.
  • Joe Biden will beim Treffen mit Chinas Staatschef "Verkehrsregeln" für die Beziehungen zwischen den USA und China festlegen.
  • "Auf den Einsatz von Einschüchterung, Zwang oder Aggression" solle verzichtet werden, erklärte Bidens Berater.

"Der Präsident sieht die USA und China in einem harten Wettbewerb, aber dieser Wettbewerb sollte nicht in einen Konflikt oder eine Konfrontation umkippen und verantwortlich geregelt werden", warnte Bidens Sicherheitsberater Sullivan. Deshalb treffen sich der US-Präsident und Chinas Machthaber vor dem G20-Gipfel in Indonesien, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Joe Biden will beim Treffen mit Chinas Staatschef "Verkehrsregeln" für die Beziehungen zwischen den USA und China festlegen. "Es gibt nur sehr wenige Missverständnisse zwischen uns. Wir müssen nur herausfinden, wo die roten Linien sind - und was in den nächsten zwei Jahren die wichtigsten Dinge für jeden von uns sind", sagte er vor dem Treffen.

Zusammenarbeit und Konflikte werden besprochen

"Auf den Einsatz von Einschüchterung, Zwang oder Aggression" solle verzichtet werden, erklärte Bidens Berater. Alle Länder – auch die USA und China – müssten nach "gut etablierten und vereinbarten Regeln" handeln. Man wolle auch, so Sullivan, Bereiche finden, in denen die Interessen der beiden Großmächte übereinstimmen – beispielsweise beim Klimawandel oder dem Themenfeld öffentliche Gesundheit. Die US-Regierung hatte bereits vorab angekündigt, dass es nach dem Treffen keine gemeinsame Erklärung geben werde.

Auch konfliktbehaftete Themen müssen besprochen werden. Chinas Rückendeckung für Russlands Präsident Wladimir Putin nach dessen Einmarsch in der Ukraine ist eines der wichtigsten. Auch Chinas Ansprüche gegenüber Taiwan stoßen in den USA auf Kritik. Auf der anderen Seite wirft China den Vereinigten Staaten vor, seinen Aufstieg in der Welt zu behindern.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa