- Bildquelle: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa © Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Russland soll mit Kampfdrohnen Ziele bei Kiew angegriffen haben.
  • Der Iran bestreitet offiziell eine Lieferung von Kampfdrohnen an Russland.
  • Die Nato zeigt sich besorgt wegen der Angriffe mit iranischen Kamikaze-Drohnen.

Die russische Armee hat erstmals nach Angaben aus Kiew Ziele nahe der ukrainischen Hauptstadt mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. "Es gab sechs Einschläge und Explosionen", teilte der Gouverneur des Gebiets Kiew, Olexij Kuleba, am Mittwoch im Nachrichtendienst Telegram mit. In der Kleinstadt Bila Zerkwa sei ein Mensch verletzt worden. Getroffen worden sei Infrastruktur. In der Nacht hatte es in der Hauptstadt und dem angrenzenden Gebiet über drei Stunden lang Luftalarm gegeben.

Drohnen aus dem Iran?

Wie die Welt berichtet, hat Russland hat nach Angaben des Pentagon erste Kampfdrohnen aus dem Iran für den Einsatz im Krieg gegen die Ukraine erhalten. Der Iran hatte eine Lieferung offiziell bestritten. Den Luftstreitkräften zufolge sind insgesamt zwölf iranische Drohnen aus südlicher Richtung auf Ziele geflogen. "Sechs von ihnen wurden abgeschossen, drei mit Flugabwehrraketen im Süden und ebenfalls drei wurden durch die Luftstreitkräfte abgeschossen", sagte der Sprecher der Luftwaffe, Jurij Ihnat, im ukrainischen Fernsehen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Medienberichten zufolge soll eine Kaserne in Bila Zerkwa Ziel gewesen sein.

Nato zeigt sich besorgt

Die Nato zeigt sich zunehmend besorgt wegen der russischen Angriffe mit iranischen Kamikaze-Drohnen, wie der "Business Insider" berichtet. Man beobachte mit Sorge, wie erfolgreich Russland diese einsetze. "Die Drohnen machen der Ukraine Probleme“, sagte ein hochrangiger Nato-Vertreter dem Blatt. Wie die dpa berichtet, hat Kiew die Lieferung als "unfreundlichen Akt" bezeichnet und den iranischen Gesandten des Landes verwiesen sowie das Personal der iranischen Botschaft reduziert.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenseite "Welt"
  • Nachrichtenseite "Business Insider"