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New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio will US-Präsident werden. Der Demokrat stieg am Donnerstag in das Rennen um die Kandidatur als demokratischer Präsidentschaftsbewerber ein, wie er per Videobotschaft verkündete. Das rund dreiminütige Video trägt den Titel "Arbeiter an erster Stelle". De Blasio hat sich in New York unter anderem für kostenlose Kindergartenjahre stark gemacht und gilt politisch als links der Mitte. Er ist seit 2014 Bürgermeister der Millionenmetropole New York, inzwischen in der zweiten Amtszeit. Seine Beliebtheitswerte sind in Umfragen allerdings regelmäßig eher niedrig.

Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber wächst mit de Blasios Kandidatur auf 23. Es ist das größte Feld in der Geschichte der Partei. Zu den Kandidaten gehören unter anderem der frühere US-Vizepräsident Joe Biden, die Senatorinnen Elizabeth Warren und Kamala Harris, der Bürgermeister Pete Buttigieg und der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 gegen Hillary Clinton antrat.

Demokraten spielen Trump in die Hände

Das große Bewerberfeld könnte nach Meinung von Experten zur Gefahr für die Partei werden, falls es zu langen Auseinandersetzungen unter den vielen Kandidaten kommen sollte. Parteiinterne Gefechte zehren Ressourcen auf. Auch bei den Republikanern gab es 2016 ein großes Feld, was den Aufstieg des politischen Außenseiters Donald Trump mit begünstigte.