Pünktlich um 2.00 Uhr wurden am Sonntag die Uhren um eine Stunde vorgestellt. In Deutschland gilt damit wieder die Sommerzeit - genauso wie in allen EU-Mitgliedstaaten und auch in der Schweiz. Das Europäische Parlament stimmte zwar dafür, die Zeitumstellung nach dem Jahr 2021 aufzugeben. Eine Festlegung durch die Mitgliedstaaten im Rat ist jedoch nicht in Sicht.

Müdigkeit durch Zeitumstellung

Es bleibt vorerst dabei, dass die Umstellung viele Menschen eine Stunde Schlaf kostet. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass es abends länger hell bleibt. Wie eine repräsentative Umfrage der Krankenkasse DAK ergab, hat in Deutschland jeder vierte Mensch über 14 Jahren gesundheitliche Probleme durch die Zeitumstellung. Die meisten davon klagten allgemein über Müdigkeit.

Dafür, dass die Zeitumstellung seit ihrer Wiedereinführung 1980 ohne Probleme klappt, sorgt die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Ihre Mitarbeiter programmieren einen Zeitsender im hessischen Mainflingen, der das Signal zur Umstellung aussendet.