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Bei einem schweren Verkehrsunfall in Berlin-Mitte sind vier Menschen getötet worden. Das teilte die Feuerwehr am Freitagabend auf Twitter mit. Unter den Opfern sei auch ein Kind. Es sei etwa drei bis vier Jahre alt, hieß es von der Polizei. Ein Auto war an der Ecke Invalidenstraße und Ackerstraße auf einen Gehweg gefahren. Dort sollen sich Menschen befunden haben. Ob diese von dem Auto erfasst wurden, müsse aber noch geklärt werden, sagte ein Polizeisprecher.

Der Unfallhergang sei noch völlig offen. Zunächst stand die Frage im Raum, ob es sich um eine vorsätzliche Tat handelt. Es deute jedoch alles auf einen Verkehrsunfall hin, so der Polizeisprecher.

Der Autofahrer sei schwer verletzt zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gekommen. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich mehrere Menschen in dem Wagen - wie viele, war zunächst nicht geklärt. Möglicherweise wurden Insassen aus dem Wagen geschleudert, als dieser in einer Baulücke landete. Die Feuerwehr suchte mit einer Wärmekamera den Ort ab, um sicherzugehen, dass alle Unfallopfer geborgen werden.

Einsatzort großräumig abgesperrt

Die genaue Uhrzeit des Unfalls konnte der Sprecher zunächst nicht nennen. Bei dem Fahrzeug handele es sich um einen Porsche-Sportgeländewagen, sagte der Polizeisprecher.

Der Einsatzort wurde großräumig abgesperrt. Zahlreiche Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz. Von der Polizei waren zudem mehrere Mannschaftstransporter am Unfallort. Krankenwagen warteten hintereinander. Anwesende Zeugen wurden befragt, um den Unfallhergang zu klären.

In der Umgebung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch mehrere Straßenbahnen kamen nicht vorwärts.