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Keiner wusste von Martinas Bewerbung

Dabei hat sich das Mutter-Tochter-Duo nicht mal gemeinsam angemeldet. Die Trainerin aus Klosterneuburg in Österreich erinnert sich: "Zu meinem Geburtstag habe ich gesagt: 'Ich mach das.'" Von ihrer Bewerbung erzählte Martina niemandem. Nicht mal ihrer Tochter, mit der sie alle 16 GNTM-Staffeln im TV verfolgt hatte.

Ohne Lou-Anne wäre Martina nicht dabei

Martinas heimlicher Wunsch war es, mit Lou-Anne gemeinsam teilzunehmen. Deshalb drängte sie die 18-Jährige immer wieder dazu, sich anzumelden. Doch zunächst passierte … nichts. Die Tage vergingen, Martinas Nervosität wuchs: "Ich war der festen Überzeugung, sie wird sich anmelden. Und dann habe ich Stress bekommen, weil die Anmeldefrist immer näher gerückt ist. Dann hat sie sich Gott sei Dank auch angemeldet und ist auch eingeladen worden. Sonst wäre ich, glaube ich, nicht zum Casting gefahren. Ohne sie hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht."

Nun befinden sich Mutter und Tochter mittendrin im Abenteuer "Germany’s Next Topmodel". Bei allem, was sie tut, ist Martina eines aber sehr wichtig: "Ich will ihr die Show nicht stehlen." Beide Frauen bringen unterschiedliche Stärken mit. Martina erklärt: "Wir haben festgestellt, dass ich im Walk die Bessere bin, weil ich mehr Erfahrung habe. Und weil es mir unglaublich viel Spaß macht." Lou-Anne sei dagegen bei Fotoshootings stärker. Martina: "Sie macht das ununterbrochen und ist viel entspannter." 

Jüngere Kandidatinnen sind keine Konkurrenz

Mit 50 Jahren zählt Martina zu den drei ältesten Kandidatinnen von GNTM 2022. Ihre jüngeren Mitbewerberinnen sieht sie dennoch nicht als Konkurrenz: "Keine einzige von den jungen Frauen hier ist meine Rivalin. Ich finde sie alle bewundernswert und toll." Sie selbst sei ihre größte Konkurrentin. Martina betont: "Ich kämpfe gegen mein gestriges Ich. Also nicht dagegen, ich möchte es besser machen als gestern."

In ihrem Alter sieht die Topmodel-Anwärterin durchaus Vorteile. So konnte Martina bereits in der Vergangenheit Modelerfahrung sammeln, die sie gern weitergibt – falls das Interesse besteht: "Ich habe einige Jahre auf dem Catwalk verbracht, kann ganz gut sinnvolle Tipps geben. Wenn das gewünscht ist, mache ich das gerne. Ich dränge mich aber nicht auf."

Klare Einstellung zu Zickenkrieg

Mit ihrer Lebenserfahrung würde sie gern zwischenmenschlich unterstützen, sollten Probleme unter den Kandidatinnen aufkommen. Martina sagt: "Wenn man Zickenkrieg anfängt, tut man sich nichts Gutes. Man gewinnt dadurch nicht leichter und eher, sondern die Atmosphäre wird zerstört. Das macht uns allen das Leben etwas schwieriger." Sie fügt hinzu: "Da würde ich gerne etwas einwirken oder besänftigen oder ausgleichend wirken. Das wäre mir ein Anliegen." Ihr Tipp: "Dass man ein bisschen Abstand und Toleranz übt. Grundsätzlich auf alle zugeht."

Am Ende der 17. Staffel kann natürlich nur eine "Germany’s Next Topmodel" werden, das ist Martina bewusst. Über die Konkurrenzsituation mit ihrer Tochter Lou-Anne hat sie sich deshalb viele Gedanken gemacht: "Ich habe mich wirklich damit beschäftigt. Es liegt mir auch nicht so, wie bei kleinen Kindern, dass man dann beim Kartenspielen verliert. Ganz bewusst. Das heißt, wir müssen hier in Konkurrenz treten." Wenn eine von beiden die Show verlassen muss, hat Martina einen klaren Wunsch: "Dann bitte ich vorher!"

Die 17. Staffel von "Germany's Next Topmodel" siehst du ab dem 3. Februar um 20:15 Uhr auf ProSieben und auf Joyn

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