Teilen
Merken
Galileo

Schädel-Fund in Peru fasziniert Forscher: "Eines der größten See-Monster der Geschichte"

21.03.2022 • 14:58

Fast 20 Meter lang mit rasiermesserscharfen Zähnen: Diese prähistorische Unterwasser-Monster beherrschte früher die Meere und war sogar für Haie ein gefährliches Raubtier.

Von wegen, sanfter Riese! Dieses Seemonster beherrschte vor 36 Millionen Jahren unsere Meere und genehmigte sich gerne mal einen Hai als Snack. Vergangenes Jahr fanden peruanische Forscher:innen die Überreste eines prähistorischen Basilosaurus in der Ocucaje-Wüste im Südwesten des Landes. Nun kann die geheimnisvolle und furchterregende Unterwasserkreatur im Natural History Museum von Lima bestaunt werden.

"Dieser Fund ist außergewöhnlich, aufgrund seines hervorragenden Erhaltungszustands. Dieses Tier war eines der größten Raubtiere seiner Zeit", erklärt Paläontologe Rodolfo Salas-Gismondi gegenüber AFP.

Der Basilosaurus wurde um die 17 Meter lang und hatte rasiermesserscharfe Zähne, mit denen er problemlos selbst große Tiere verspeisen konnte: "Bei seiner Suche nach Beute richtete er zweifelsohne großen Schaden an."

Der Basilosaurus gilt als Vorfahre unserer heutigen Delphine, Wale und Schweinswale. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie "König der Echsen".