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Die charmante Moderatorin Jeannine Michaelsen stellte gleich zu Beginn der Sendung klar: Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf duellieren sich um den wichtigsten Titel des Jahres 2021! Was bedeutet schon die Olympiade oder die Fußball-Europameisterschaft – so sie denn überhaupt stattfinden. Aber der größte Weltmeistertitel wurde natürlich auf dem größtmöglichen Spielfeld ausgetragen, nämlich auf der ganzen Welt.

Dementsprechend schickten Joko und Klaas wieder einmal die prominenten Teammitglieder des jeweils anderen um den Erdball … so gut dies in Pandemie-Zeiten eben möglich ist. Für Joko reiste das Top-Model Stefanie Giesinger in die Schweiz und der Sänger Aki Bosse an einen Ort, der entfernt an Hawaii erinnerte. Für Klaas traten der Moderator Jan Köppen in Polen sowie der Autor und Kommentator Micky Beisenherz in Lettland an. 

Länderpunkte Schweiz: Warum sich Stefanie Giesinger ganz schön hängen ließ und sehr tief fiel

Die ehemalige GNTM-Gewinnerin Stefanie Giesinger trat für Team Joko in der Schweiz an. Beide verbindet eine langjährige Freundschaft, somit war ihre Teilnahme eine Ehrensache. Die Aufgabe für das Top-Model stellte jedoch Klaas. Dank ihm durfte sie als Versuchskaninchen für neue innovative Funktionsschuhe herhalten. Das Schuhwerk entpuppte sich als super eng, sehr schwer und stark magnetisch. Wie stark magnetisch, musste Stefanie Giesinger selbst ausprobieren, indem sie sich an einer Gondel der Matterhorn-Seilbahn kopfüber hängend in luftige Höhen befördern ließ.

So schwebte sie bald 200 Meter über einem Gletscher, mit einem Gefühl von Schwindel, Übelkeit, Angst und dass ihr bald die Augen aus dem Kopf springen. Doch der zweite Teil der Aufgabe stand ihr erst noch bevor. Mit Hilfe eines Schalters sollte sie selbst die magnetische Wirkung der Schuhe abschalten und so mit einem Bungee-Seil über 100 Meter in die Tiefe stürzen. Erst konnte sie sich nicht überwinden, den Schalter zu drücken. Doch nach gutem Zureden tat sie es doch und sprang in die Tiefen des Gletschers hinab. Nach ihrer halsbrecherischen Mission sagte Stefanie Giesinger: "Ich hab mich gefühlt wie der King … Das war echt der schönste Moment in meinem Leben." Und der erste Länderpunkt ging an Joko. 

Das Studiospiel für die Schweizer Länderpunkte hieß: "Hochwurf kommt vor dem Fall".

Joko und Klaas mussten diverse Gegenstände hochwerfen und auch wieder auffangen. Wer einen mehr oder weniger handlichen Gegenstand (u.a. Gabel, Regenschirm, Klappstuhl, PC-Monitor und mehr) höher warf und auch wieder fing, gewann die Runde. Als besserer Werfer stellte sich dabei Joko heraus, der das Spiel mit 5:1 gewann und damit seinen zweiten Länderpunkt holte.   

Länderpunkte Polen: Wie Jan Köppen plötzlich so tief sinken konnte

Der RTL-Moderator Jan Köppen war zu alten VIVA-Zeiten bereits Kollege von Klaas, für ihn trat Jan auch in Polen an. Nach einigen Empfangs-Schikanen zauberte Joko für Jan eine ganz besonders heikle Aufgabe aus dem Hut. Jan Köppen musste sich in einer Art Stahlsarg – dem kleinsten und tödlichsten Escape-Room der Welt – 5 Meter tief in einem See versenken lassen, um sich dann daraus selbst zu befreien. Das Perfide daran: Aus dieser Röhre kann er sich nur befreien, indem er sie vorher selbst flutet. Ansonsten würde der Wasserdruck von außen die Luke zum Ausgang blockieren. Trotz reichlich Angst in seinen Augen blieb Jan Köppen ruhig und meisterte seine Aufgabe mit Bravour. Das bedeutete den ersten Länderpunkt für Klaas.

Das Studiospiel für die polnischen Länderpunkte hieß: "Wer kann mehr?"

Hier ging es für Joko und Klaas darum, in vier Runden an einem großen grünen Tisch mit einem mittigen Sichtschutz jeweils etwas mehr zu machen als der andere. Selbstredend waren alle Aufgaben für die beiden Protagonisten eher unschön, etwa sich mit Permanent-Marker im Gesicht bemalen, 80 %-tigen Alkohol auf Ex trinken, möglichst viel eigene Körperbehaarung entfernen oder Knoblauch-Creme um die Wette essen. Dieses Studio-Duell ging mit 5:1 an Klaas, der sich somit beide Länderpunkte aus Polen stibitzte. 

Länderpunkte USA: Wie sich Aki Bosse nach Hawaii aufmachte und in Paderborn landete

Joko holte sich mit dem Sänger Aki Bosse einen echten Gute-Laune-Bär in sein Team. Und Bosses Laune kannte keine Grenzen mehr, als er erfuhr, dass er für seine Challenge nach Hawaii reisen dürfe. Der Wille von Klaas war auch vorhanden. Doch die Pandemie verhinderte einen USA-Trip. Und so schickte Klaas den Joko-Gesandten nicht nach Hawaii, sondern in die Nähe von Paderborn in ein Hotel, dass sich alle Mühe gab, wie Hawaii auszusehen. Sogar der Bürgermeister von Hawaii ließ sich nicht lumpen, Bosse im Hotel gebührend zu empfangen – oder war es doch ein maskierter Evil Jared?

Nach einem fingierten Wellness-Aufenthalt in Hawaii musste Bosse für seine eigentliche Aufgabe "zurück nach Deutschland". Dort sollte er zu seinem aktuellen Hit "Der letzte Tanz" ein Musikvideo drehen. Als Set dafür wurde ein ziemlich windiges Wohnzimmer auf einem Flugplatz errichtet, indem es sich Bosse bei Sekt, Kuchen und Zigarren einfach gut gehen lassen sollte. Als er dann allerdings ein (pantomimisches) Fenster öffnete, hielt eine steife Brise Einkehr in sein Wohnzimmer. Denn jenes Lüftchen kam aus der Düse eines Kampfjets mit einem Luftstrom von bis zu 480 km/h. Das würde auch einen Kleinbus noch mühelos wegwehen. 

Und prompt blies der Schub erst das windige Wohnzimmer und kurz darauf Aki Bosse einfach hinweg. Damit war die Aufgabe allerdings noch nicht gelöst. Denn Klaas verlangte mehrere Einstellungen für den Dreh des Videos, und so musste sich Bosse mal singend, mal Sekt-trinkend, mal Kuchen-essend immer wieder in diesen Luftstrom stellen. Dabei war all das nur halbe Kraft des Düsenjägers. Zu guter Letzt gab der Jet und somit auch widerwillig Bosse noch einmal alles. Gesichert an einer Slackline ließ er sich im Vollschub des Düsenjägers durch die Luft wirbeln. Damit war für den neuen Rocket-Man die Aufgabe bestanden. Und Joko bekam einen Länderpunkt aus der "USA".   

Das Studiospiel für den US-amerikanischen Länderpunkt hieß: "Bring your own Hindernis"

Joko und Klaas erwartete hier ein Hindernis-Lauf der ganz besonderen Art. Denn jedes überwundene Hindernis musste der Läufer direkt mitnehmen, um es ebenfalls über die Ziellinie zu bringen. Vollbepackt mit viel Krusch und Gestänge machte Joko das Rennen und holte sich so den zweiten USA-Länderpunkt. 

Länderpunkte Lettland: Wie sich Micky Beisenherz ordentlich den Appetit verdarb

Dass war das "Perverseste, Krankste, und Dümmste, das mir jemals untergekommen ist!" ließ der Moderator und Autor Micky Beisenherz wissen – ganz klar an die Adresse seines Aufgabengebers Joko Winterscheidt gerichtet. Den Länderpunkt in Lettland wollte Micky Beisenherz für das Team Klaas holen. Und beinahe hätte es zumindest gut anfangen können, etwa mit einer Anreise via Privatjet. Der Haken daran: er musste die ganze Zeit scharfe Chili-Schoten essen, damit man ihn auch "scharf filmen" könnte. Das Humorzentrum von Micky Beisenherz traf der Running Gag nicht, sehr wohl aber seine sensiblen Geschmacksknospen. 

Die eigentliche Aufgabe wartete aber in Lettland in einem Theater auf Micky Beisenherz. Dort muss er sich eine eigenartige Kunst-Performance zu Gemüte ziehen, bei der einem Mann aus dem Rücken ein Stück Fleisch geschnitten und anschließend gebraten wurde, bevor der Fleischspender sein eigenes Rückenstück verspeiste. Die Herausforderung an Mickey Beisenherz war nun, dass er es dem Künstler gleichtun sollte. Beisenherz verzichtete allerdings dankend auf diese Art Kunst mit seinem Körper und opferte dafür einen Länderpunkt für Team Klaas. 

Das Studiospiel für den lettischen Länderpunkt hieß: "Schwarzfahrer"

In diesem Außenspiel fuhren Joko und Klaas ein Autorennen mit Kleinwägen, deren Scheiben von innen komplett schwarz abgeklebt waren. Sie bestritten das Rennen in einem abgesteckten Parcours außerdem rückwärts, lediglich mit der Hilfe einer Rückfahrkamera.  Wer als erstes zwei Rennen gewann, bekam einen Länderpunkt aus Lettland. Und Joko Winterscheidt entpuppte sich an dieser Stelle als der bessere Rückwärtskurver und gewann diesen Punkt. Somit führte Joko vor dem finalen Duell im Finale bereits mit 5:2 nach Länderpunkten. 

Das Finale zwischen Joko und Klaas in der finalen Folge

Das Endspiel um die Weltmeisterschaft schien auf den ersten Blick ganz simpel: es galt ein quadratisches Geschenk mit etwa 2 Metern Kantenlänge auszupacken, um an den Schlüssel für eine Vitrine zu kommen, in der sich der Weltmeister-Pokal befand. Als Hilfsmittel standen dazu brachiale Werkzeuge wie Stemmeisen, Vorschlaghammer, Bolzenschneider und vieles mehr zur Verfügung.

Durch das Ergebnis von 5:2 in den Länderpunkten erhielt Joko einen Vorsprung von 15 Sekunden. Und trotz des immensen Rückstands legte Klaas los wie ein Bulldozer, kämpfte sich durch Wände, Ketten und Klebebänder und holte im Finale mit großem Vorsprung vor Joko den Schlüssel zum Weltmeister-Pokal. Damit ist Klaas Heufer-Umlauf der neue Weltmeister und darf sich den ganzen Sommer über auch so betiteln. In der Gesamtbilanz steht es somit 22:20 für Klaas. Im Herbst 2021 geht es wieder weiter mit "Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas", dann startet Staffel 9.

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