- Bildquelle: ProSieben/Benedikt Müller © ProSieben/Benedikt Müller

Fünf Stunden lang duellierten sich Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf darum, der nächste einzig wahre Weltmeister zu werden. Nach der Vergabe der Länderpunkte mussten sich die beiden Entertainer am Ende der Show im großen Finale beweisen. Bei einem Punktestand von 4:4 waren die Chancen auf einen Finalsieg für beide Akteure gleich groß. 

Klaas Heufer-Umlauf holt sich den Weltmeistertitel 

Das Finale fand live in tiefer Nacht bei winterlicher Kälte und Regen statt. Die Aufgabe bestand für Joko und Klaas darin, einen Schlüssel für die Weltmeisterpokal-Vitrine von einem etwa acht Meter hohen Holzpfahl zu holen. Dafür durften sie sämtliche Hilfsmittel verwenden, die sie auf dem Gelände und in einer nahe gelegenen Werkstatt finden konnten. Es begann ein minutenlanger Kampf zwischen den beiden Kontrahenten auf Leitern und mit diversen langen Stangen. 

Im Video-Clip – Finale: Das Schlüsselduell um den Weltmeistertitel

Zu guter Letzt fiel der Schlüssel nach reichlich Herumgestochere in den trüben Wintermatsch von Unterföhring und war nicht mehr auffindbar. Doch als Siegbedingung war formuliert: Weltmeister wird, wer als Erster die Hand am Pokal hat. So warf Klaas kurzerhand mit einem Stein die Scheibe der Vitrine ein und schnappte sich die Trophäe. Durch diesen unkonventionellen Geistesblitz machte sich Klaas Heufer-Umlauf erneut zum Weltmeister. Und Joko Winterscheidt wusste nicht recht, wie ihm geschah.  

So lief der Fight um die Länderpunkte 

Länderpunkte Kroatien: Wie Michi Beck rückwärts der Hölle entkam 

Michi Beck trat für Klaas an, dementsprechend bekam er seine Aufgabe von dessen Rivalen Joko. Und der ist ein großer Fan des Agententhrillers "Tennet" von Christopher Nolan, der zu großen Teilen rückwärts abläuft. So einen rückwärts gedrehten Film wollte Joko nun auch von Michi Beck in Kroatien. Inhalt des Films: Michi Becks Ankunft, die Briefübergabe mit der Aufgabe im Agentenstil sowie der Einzug in ein echtes "Sch*** Hotel". Dazu musste der Rapper der Fantastischen Vier Bewegungsabläufe rückwärts einspielen sowie Texte rückwärts einsprechen. 

Im Clip: Kroatien: Die Rückwärtsaufgabe mit Michi Beck

Am nächsten Tag ging es hoch ins Gebirge, wo Michi Beck zusammen mit seinem Verbindungsmann auf ein riesiges, tiefes, schwarzes Höhlenloch im Boden stieß. Hier folgte nun die Hauptaufgabe für Michi Beck von Joko: Spring aus dieser Höhle. Für einen rückwärts gedrehten Film musste Michi Beck also logischerweise in die Höhle hineinspringen. Eine abenteuerliche Seilkonstruktion sollte ihn dabei vor dem Aufprall schützen. Doch der erste Sicherheitstest mit einem Testsack ging direkt schief, eine Sicherung der Halteseile löste sich und der Sack klatschte mit voller Wucht auf dem Höhlenboden auf. Ein weiterer Test mit einem menschlich geformten Dummy endete ebenfalls auf dem Boden der Tatsachen. All diese schiefgelaufenen Checks waren kein Bluff, die Sicherheitsvorkehrungen hielten den Anforderungen einfach nicht stand. Die Challenge wurde abgebrochen. Die Entscheidung darüber, ob Michi Beck den Länderpunkt trotzdem bekommen sollte, fällte das TV-Publikum per App – und es stimmte für Michi Beck und damit für einen Länderpunkt für Klaas. 

Das Duell zwischen Joko und Klaas um den zweiten Länderpunkt für Kroatien: Das Gesicht trinkt mit 

Joko und Klaas mussten in fünf Runden aus den unhandlichsten Behältnissen gefärbtes Wasser trinken – etwa aus einem riesigen und meterhohen Glaszylinder, einer Gießkanne oder an Mobiliar festgeschraubten Gläsern – und zwar so viel wie möglich. Dazu wurden sie vor und nach dem Duell gewogen. Joko gewann diesen Länderpunkt mit einer Wasserzunahme von 2,06 Kilogramm, Klaas schaffte lediglich 1,26 Kilogramm. 

Im Clip: Studiospiel – Kroatien: Das Gesicht trinkt mit

Länderpunkte Mexiko: Wie Nikeata Thompson in die Luft ging, dort Feuer fing und zur Wiederholungstäterin wurde 

Frauenpower war bei "Das Duell um die Welt" schon immer mehr als spektakulär. Man denke nur an den Bungeesprung mit den Haken in der Haut von Charlotte Roche oder den frostigen Tauchgang von Moderatorin Jeannine Michaelsen als Eiskönigin. Doch Nikeata Thompson toppte all das – mit dem wahrscheinlich gefährlichsten Stunt, der in "Das Duell um die Welt" bisher durchgeführt wurde. Denn aus luftiger Höhe fallend, nur mit einem brennenden Fallschirm, gibt es kein Netz, keinen Sicherungshaken und keinen doppelten Boden. Aber von Anfang an. 

Die Aufgabe: Nikeata Thompson sollte aus einem Flugzeug springen, während des Sprungs mit einer Leuchtpistole den Fallschirm in Brand setzen und erst, nachdem der erste Fallschirm abgefackelt war, den Reserveschirm öffnen. Weil Nikeata noch nie zuvor gesprungen war, sprang sie mit einem Stuntman im Tandem. Der Profi hatte diese Herausforderung zwar bereits einige Male bewältigt, aber stets allein, weil das im Tandem eigentlich viel zu gefährlich ist – erst recht mit einer blutigen Anfängerin. Doch das ungleiche Gespann blieb cool und wagte den Sprung aus dem Flugzeug mitsamt dem in Kerosin getränkten Fallschirm. Als Nikeata den Schirm mit der Leuchtpistole entzünden wollte, passierte allerdings: nichts. Selbst fünf weitere Schüsse ließen den Schirm völlig kalt, er ging einfach nicht in Flammen auf. Und so landete Nikeata mit ihrem Tandempartner unverrichteter Dinge und unversehrt … der Länderpunkt war also verloren? Nicht mit Nikeata. 

Im Clip: Mexiko: Ein heißer Fallschirmsprung mit Nikeata Thompson

 

Sie fragte kurzerhand bei der Crew an, ob sie es noch einmal versuchen könne? Beeindruckt vom Mut der britischen Tänzerin startete das Team einen neuen Versuch. Der Zeitdruck war diesmal noch größer, weil schlechtes Wetter aufzog. Außerdem musste sich die Crew einen neuen Zündmechanismus einfallen lassen, da es mit der Leuchtpistole ja nicht geklappt hatte. Deshalb bauten die Mitarbeiter vom Hangar fix eine Bombe aus zwei Tennisbällen und Schwarzpulver, die es dann in der Luft mit Hilfe einer 9-Volt-Batterie zu entzünden galt. Und nun ging alles noch schneller. Ein zweites Mal in ein paar tausend Metern Höhe angelangt, sprang Nikeata mit ihrem Partner aus dem Flugzeug, öffnete den Fallschirm, verknüpfte im Flug mit zitternden Fingern die beiden Zündkabel der kleinen Bombe und … Bada-Boom! Der Fallschirm ging in Flammen auf und verbrannte, während sich die beiden Springer:innen nun im freien Fall befanden. Sie durften ihren zweiten Schirm erst öffnen, nachdem sich der erste aufgelöst hatte, damit sich der Reserveschirme nicht am Hauptschirm entzündete. Das klappte gerade noch rechtzeitig, Nikeata öffnete den zweiten Fallschirm und erreichte mit ihrem Hintermann wieder festen Boden. Nikeata hatte diese völlig lebensmüde Aufgabe gerockt und damit voller Stolz diesen Länderpunkt für Joko geholt. 

Das Duell zwischen Joko und Klaas um den zweiten Länderpunkt für Mexiko: Bergbowling 

Joko und Klaas mussten eine Bowlingkugel bergauf werfen und für den Rücklauf der Kugel diverse Alltagsgegenstände als "Pins" aufstellen. Dafür hatten die beiden Dinge wie Schulranzen, Vogelhäuschen, Globus, Pfeffermühle, Christbaum, Kleiderständer, Warndreieck und mehr zur Verfügung. Für jeden getroffenen Gegenstand gab es einen Punkt. Das bessere Zielwasser hatte vorher wohl Klaas in seiner Gießkanne gehabt: Er gewann in den drei Bowlingrunden souverän gegen Joko und holte locker diesen Länderpunkt. 

Im Clip: Studiospiel – Mexiko: Bergbowlen

Länderpunkte Schweden: Wie Lucy Diakovska Pippi Langstrumpf hassen lernte und dann auch noch baden ging 

Alle Menschen lieben Pippi Langstrumpf … wirklich alle Menschen? Nein, Lucy Diakovska kann Pippi Langstrumpf nicht mehr ausstehen. Oder jedenfalls nicht jene Person, die für die Schweden-Aufgabe aus ihr geworden war: ein rauchender, saufender, rülpsender, Stinkefisch fressender, unrasierter Kerl mit schlechten Manieren und einem abstoßenden Auto, das man am liebsten sofort im nächsten See versenken würde … ein perfektes Stichwort! Nachdem Lucy in diesem Auto mit dem Strumpfträger – wenngleich sehr widerwillig – Stinkefisch aus der Dose hatte verzehren müssen, galt es nun, das Auto von innen zu reinigen; so verlangt es die schwedische Tradition. Dafür allerdings musste es in einem See komplett unter Wasser gesetzt, also versenkt werden. Das Problem dabei: Schwedens Gewässer sind um diese Jahreszeit komplett zugefroren, das Wasser darunter ist eisig kalt, Lucy musste aber für das Reinigungsritual zusammen mit dem Wagen untergehen. 

Im Clip: Schweden: Auto versenken mit Lucy Diakovska

Lucy steht eigentlich weder auf actionreiche Herausforderungen noch auf kaltes Wasser. Doch wo sie nun schon mal in Schweden war, nahm sie die Aufgabe  Ausgestattet mit einem Taucheranzug, einer Pressluftflasche mit Luft für 30 Minuten und einem Stift zum Zerstören der Autoscheiben steuerte sie die rosa Blechbüchse auf vier Rädern in ein ausgesägtes Eisloch. Die Karre versank schnell im Eiswasser und galt damit als gereinigt, doch nun musste Lucy aus dem Auto kommen. Einfach Türen öffnen klappt nicht in der Tiefe, denn der Wasserdruck hält dagegen. So kam in bester James-Bond-Manier der Stift zum Einsatz, um die Autoscheiben zerspringen zu lassen. Bei 007 klappt das immer perfekt … bei Lucy nicht so sehr. Die Frontscheibe wollte einfach nicht kaputtgehen. Stattdessen schaltete Lucy langsam in den Panik-Modus, was ihr nicht weiterhalf. Schließlich setzte sie den Stift an der Seitenscheibe an, die sofort nachgab und den Weg an die Wasseroberfläche freigab. Lucy Diakovska schwamm nach oben und machte somit den Länderpunkt für Klaas klar.    

Das Duell zwischen Joko und Klaas um den zweiten Länderpunkt für Schweden: Umzug aus dem fünften Stock (kein Fahrstuhl) 

Wieder galt es, diverse Gegenstände in die richtige Position zu bringen – oder besser gesagt, zu werfen. Denn Joko und Klaas mussten sperrige Gegenstände aus dem fünften Stock in ein fahrendes Cabrio schmeißen. Darunter waren Dinge wie eine Mikrowelle, ein Sack Blumenerde, eine Trittleiter, ein Christbaum, ein Flachbildfernseher, ein Bürostuhl. Punkte gab es für jeden Gegenstand, der im oder auf dem Auto landete. Während Klaas bei diesem Spiel sichtlich Spaß hatte, kämpfte Joko vor allem mit seiner Höhenangst. Logische Konsequenz aus dieser Tatsache war ein 5:2-Sieg beziehungsweise ein weiterer Länderpunkt für Klaas.   

Im Clip: Studiospiel – Schweden: Umzug aus dem 5. Stock (kein Fahrstuhl)

Länderpunkte Österreich/Liechtenstein: Wie Axel Stein lernen musste, größere Brötchen zu backen … und sich selbst 

Oops! He did it again. Wieder einmal ließ sich Axel Stein ins Team Joko locken, um für ihn einen Länderpunkt zu holen. Beim letzten Mal in Liechtenstein hatte er seine Mission nicht beenden können. Die Aufgabe, sich einen Schuss aus dem kleinsten Revolver der Welt einzufangen, hatte das Team im letzten Moment abgesagt, weil man nicht auf einen Menschen schießen wollte. Wer hätte auch ahnen können, dass Axel Stein das wirklich mitmachen würde? Dieses Mal versprach ihm der Aufgabengeber Klaas eine schöne, seriöse und leicht machbare Aufgabe. Um dies auch wirklich sicherzustellen, wurde ihm der beste Anwalt von ganz Liechtenstein zur Seite gestellt … den schlechtesten Anwalt will man angesichts des vermeintlich besten Anwalts wohl lieber nicht kennenlernen. 

Im Clip: Österreich: Eine feuerfeste Teigtasche namens Axel Stein

Für seine Aufgabe musste sich Axel Stein, nachdem er von Österreich über Liechtenstein in ein neues, nicht benanntes Land weitergereist war, in eine gigantische Halle begeben. Dort befanden sich vier riesige Flammenwerfer, die alle auf einen zentralen Punkt zielten. Von diesen Flammenwerfern sollte sich der Schauspieler nun 45 Sekunden lang flambieren lassen. Immerhin hatte Klaas für Axel ein Rezept gegen das stürmische Feuer – genauer gesagt: ein Backrezept. Axel Stein musste innerhalb von 20 Minuten gut 50 Kilogramm Teig zubereiten und sich unter diesen Teig begraben lassen. Tatsächlich willigte er nach anfänglichen Bedenken in diese Aufgabe ein, backte wie ein Weltmeister, ließ sich tapfer in den Teig hüllen, trotzte unter den Teigmassen nicht nur der Angst vor den Flammenwerfern, sondern auch der Dunkelheit und Klaustrophobie … und holte den Länderpunkt für Joko.   

Das Duell zwischen Joko und Klaas um den zweiten Länderpunkt für Österreich/Liechtenstein: Einwurf, Zweiwurf, Dreiwurf 

Und ein weiteres Mal ging es in fünf Runden darum, diverse Gegenstände per Wurf ordentlich zu platzieren. Erst einen Gegenstand, dann je zwei Gegenstände, je drei Gegenstände und so weiter – mit einem einzigen Wurf. Wer mehr Gegenstände mit seinem Wurf erfolgreich platzieren konnte, gewann die jeweilige Runde. Die Disziplinen waren Schlüsselbund auf einen Tisch werfen, ein Smartphone auf ein Sofaelement, Billardkugeln auf einen Billardtisch und Klamotten auf einen Wäscheständer. Beim Werfen kleiner Dinge bewies der große Joko ein besseres Auge und holte hier souverän seinen vierten Länderpunkt.

Im Clip: Studiospiel – Österreich: Einwurf, Zweiwurf, Dreiwurf

Schon nächste Woche geht es weiter mit der zweiten Show 

Nach diesem Unentschieden siegte Klaas Heufer-Umlauf schließlich im finalen Schlüsselduell, damit bleibt er amtierender Weltmeister. Allerdings nur für eine Woche. Denn schon am kommenden Samstagabend, den 11. Dezember 2021, läuft die nächste Show von "Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas". Schalt ein um 20:15 Uhr, entweder live auf ProSieben, hier online im Livestream oder auf Joyn. Durch die Show führt Jeannine Michaelsen.

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