- Bildquelle: ProSieben/Benedikt Müller © ProSieben/Benedikt Müller

Um nichts weniger als um Ruhm, Ehre und den Sieg der Sendung ging es im finalen Spiel von "Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas". Doch nicht Joko und Klaas selbst kämpften in den letzten Minuten um den Weltmeister-Titel, sondern ihre sympathischen und weisen Persönlichkeiten aus dem Jahr 2065. Ihr Arbeitgeber, Herr ProSieben, war für diesen Besuch aus der Zukunft verantwortlich. Als Strafe für die Niederlage bei "Joko & Klaas gegen ProSieben" ließ er die jungen Versionen der Unterhaltungskünstler aus dem Studio entfernen und das finale Spiel von den Senioren absolvieren.

Im Clip: Finale: Bagger to the Future

Das war die Herausforderung im Finale: Future Joko und Future Klaas mussten mithilfe einer Baggerschaufel die Flamme eines Feuerzeugs zum Leuchten bringen. Keine einfache Aufgabe mit einem solch großen Gefährt. Nach mehreren misslungenen Versuchen und kaputten Feuerzeugen schaffte es schließlich Future Joko, eine kurze Flamme zu erzeugen. Ein lauter Schrei von Original Joko bestätigte den Wechsel im Weltmeister-Titel.

So lief der Fight um die Länderpunkte 

Länderpunkte Niederlande: Wie Tommi Schmitt im Endspurt keinen Sinn mehr sah

"Ab nach Amsterdam" hieß es in der neuen Aufgabe für Tommi Schmitt. Auf der Fahrt zum Drehort bekam er auf einem Handy einen Podcast mit dem Titel "Gemischte Frikandel" gereicht, in dem ihm Joko die Fragen zu seiner Reise beantworten sollte. Essenziell wichtig sei es, körperlich und geistig völlig fit zu bleiben, erklärte sein Herausforderer. Nüchtern bleiben bedeutete laut Joko: "Kein Essen, kein Fun, kein Handy." Den Grund für diese Ausgangsposition verstand Tommi erst später.

Abseits der Stadt wurde der Podcaster von "Gemischtes Hack" in ein Haus gelotst, in dem ein großer Tisch gedeckt war. In der Mitte befand sich der wohl größte Hasch-Cookie der Welt. Um die Challenge von Joko zu bestehen, musste Tommi diesen innerhalb der nächsten 36 Stunden aufessen. Zusätzlich mussten die Aufgaben verschiedener Ereigniskarten absolviert werden. Ein kleiner Trost: Das Team durfte als Unterstützung beim Verzehr behilflich sein.

Im Clip: Niederlande: Tommi Schmitt und der größte Hasch-Cookie der Welt

Gesagt, getan! Bereits nach 30 Minuten wirkten die Drogen und die lockere Dinnerparty war in vollem Gange. Doch auf die kleine Party folgte eine lange Pause voller Schlaf. Jetzt hatten Tommi und sein Team nur noch 18 Stunden Zeit, den Keks komplett zu vernaschen. Dank den Ereigniskarten postete Tommi eine chaotische Instagram-Story für die deutsche Fußballnationalmannschaft und stattete mit dem heiteren Team einem niederländischen Supermarkt einen Besuch ab.

Nach einer extremen Flaute versuchte der 32-Jährige erneut, sein Team zum Essen zu motivieren. Doch die Luft war raus und der Hunger mehr als gestillt. Leise und enttäuscht gab er sich geschlagen und brach die Prüfung ab. Er sah kein Licht mehr am Ende des Tunnels. "Es war einfach zu viel Keks!", rechtfertigte sich Tommi. Der Länderpunkt für Team Klaas war somit verloren.

Das Duell zwischen Joko und Klaas um den zweiten Länderpunkt für die Niederlande: Über sieben Kisten musst du gehen

Im Klettergurt gesichert galt es, über eine Pyramide von umgedrehten Getränkekisten zu gehen. Keine der Kisten war dabei mit den anderen verschraubt. Einen Punkt gab es nur, wenn es die beiden Fernsehstars auf die andere Seite schafften. In jeder der sechs Runden wurde der wackelige Drahtseilakt von Joko und Klaas um eine weitere Schwierigkeitsstufe ergänzt: ein Wanderrucksack auf dem Rücken, Luftballons, ein Tablett mit Glas, …
Doch das Glück und das Gleichgewicht waren nicht auf der Seite des aktuellen Weltmeisters und dessen Konkurrenten. Keiner der beiden schaffte es, fehlerfrei auf die andere Seite zu klettern und so konnte sich niemand den letzten Länderpunkt sichern.

Im Clip: Studiospiel - Niederlande: Über sieben Kisten musst du gehen

Länderpunkte Malta: Wie Johannes Strate mit Atemnot durch die Nacht tauchte

Morgens kurz vor sechs Uhr in Malta: Johannes Strate wurde von einer kleinen Band im Hotelzimmer geweckt. Im Brief von Klaas erfuhr der Sänger von Revolverheld, dass er abends auf einem Musikfestival auftreten sollte. Mit dem Songtext von "Breathe Easy" machte er sich mit seiner musikalischen Begleitung auf den Weg zum Hafen, wo ihm ein Plakat ins Auge fiel: Wracken 2021 – Atemnot feat. Johannes Strate. Hinter "Atemnot" steckte eine maltesische Band, die den Sänger auf ein Schiff begleitete. Mitten im Meer wurde ihm seine finale Aufgabe präsentiert. Vor zehn Jahren war das Schiff "Pasewalk 31" auf den Meeresgrund gesunken – genau da sollte Johannes auftreten. Ein Sicherheitstaucher würde ihn zum Wrack bringen, danach sei er auf sich allein gestellt. Die Herausforderung gilt als gewonnen, wenn er einmal den gesamten Refrain des Songs von Blue singt.

Ohne Gasflasche eine unmögliche Aufgabe. Deshalb befanden sich unter Wasser fünf Sauerstoffglocken, zu denen Johannes tauchen und neu Luft holen konnte. Als es dunkel wurde, traute sich der Sänger in die Meerestiefe. Doch in der ersten Sauerstoffkiste war nicht an Singen zu denken – Johannes war einzig und allein mit Atmen beschäftigt. Auf dem Weg zur nächsten Station tauchte er aus Versehen an Kiste zwei vorbei, somit war der Weg zur dritten Etappe im Inneren des Schiffes länger. Dort angekommen war für den Musiker klar: Er muss die Aufgabe abbrechen. Der Mangel an Atemluft löste in ihm eine Panikattacke aus. Mit letzter Kraft schwamm er zum Begleittaucher und griff nach dem Atemregler. Damit war der kostbare Länderpunkt in Malta leider verloren.

Das Duell zwischen Joko und Klaas um den zweiten Länderpunkt für Malta: 6 Sinne, 6 Länder

Bei diesem Spiel mussten Joko und Klaas ihre Sinnesorgane anstrengen und mithilfe dieser herausfinden, um welchen Ort auf der Welt es sich handelt. In sechs Runden mussten Hinweise durch Schmecken, Hören, Fühlen, Sehen und Riechen erraten werden. Auf einer Karte markierten beide anschließend ihre Antwort. Derjenige, der näher an der Hauptstadt des Landes lag, erhielt einen Punkt. Für das Gewinnen des Studiospiels war die letzte Runde entscheidend. Mit der Nase galt es den Pfälzer Saumagen zu erkennen. Klaas verortete dieses Gericht in Russland, Joko in Deutschland. Damit ging der zweite Punkt des Duells um Malta an Joko Winterscheidt.

Im Clip: Studiospiel - Malta: 6 Sinne, 6 Länder

 

Länderpunkte Lettland: Wie Linda Zervakis dank einer Abrissbirne fast ihre Zähne verlor

In Lettlands Hauptstadt Riga wurde Linda Zervakis auf besondere Weise begrüßt: Nach einer kulturellen Kutschfahrt durch die Innenstadt fuhr das Pferdegespann in einen alten Hafen mit verrosteten Kränen. An einem dieser Kräne hing eine alte Stahlkugel. Mit einem lauten Schlag zertrümmerte sie einen alten Fernseher, der am Boden stand. Für Linda war in dieser Stelle klar: Das würde die größte Mutprobe der Welt werden.

Ihre Aufgabe von Joko: Mit einem Scherenlift sollte sie zehn Meter in die Höhe fahren und dort ihr Kinn auf eine selbstgebaute "Nicht-Zuck-Vorrichtung" legen. Anschließend sollte sie das Halteseil der tonnenschweren Abrissbirne lösen. Laut Jokos physikalischer Berechnungen schwingt die Stahlkugel nur bis zum Ausgangspunkt zurück. Das bedeutet, sie pendelt nur bis wenige Zentimeter vor Lindas Gesicht. Kann sie ihr Zucken unterdrücken, gewinnt sie diese Aufgabe.

Im Clip: Lettland: Linda Zervakis und die größte Mutprobe der Welt

Laut einem verlässlichen Physiker vor Ort gab es kaum Risiken bei diesem Spiel. Doch Linda traute ihm nicht. Sollte der Wind sich verstärken, könnte er die Abrissbirne beschleunigen. Ihr Gesicht wäre dann auf der Abschussliste. Trotzdem riskierte sie ihre Karriere, stieg auf die Hebebühne und platzierte sich auf Jokos Halterung. Leicht nach vorne gebeugt, löste sie die Sicherung der Abrissbirne. Die Kugel schwang mit zunehmender Geschwindigkeit auf die andere Seite, dann wieder in Richtung Hebebühne. Sie raste direkt auf Linda zu, die Angst war der Moderatorin direkt ins Gesicht geschrieben. Als die Kugel wenige Meter vor der Plattform ankam, konnte Linda ihre Angst nicht mehr kontrollieren. Sie schrie und wich mit einem großen Schritt zurück. Versuch eins war somit gescheitert. Einmal durchatmen, dann ließ sich die 46-Jährige auf einen erneuten Versuch ein. Mit geschlossenen Augen klammerte sie sich an die Halterung und schaffte das, womit Joko nicht gerechnet hatte: Sie blieb tapfer stehen, ohne sich zu bewegen. Damit war der Länderpunkt aus Lettland für Team Klaas gewonnen.

Das Duell zwischen Joko und Klaas um den zweiten Länderpunkt für Spanien: Ich watsche meinen Koffer

Das Spielprinzip ähnelte dem des bekannten Kinderspiels: Nacheinander sollten sich Joko und Klaas gegenseitig mit Gegenständen aus dem Baukasten beglücken. In jeder Runde mussten erst die bisherigen Aktionen wiederholt und dann eine neue hinzugefügt werden. Zum Start malte Klaas seinem Kontrahenten mit einem Filzstift einen schwarzen Zahn. Es folgten Streicheleinheiten mit einer Fliegenklatsche, Gemüsepaste und Glitzer im Gesicht und eine dicke Monobraue. Bei dem Griff zum Rasierer unterbrach Moderatorin Jeanine Michaelsen das Spiel. Als Erziehungsberechtigte von ProSieben versuchte sie, Joko und Klaas vor ihren eigenen Schandtaten zu schützen und vergab deswegen an beide Teams einen Punkt.

Im Clip: Studiospiel - Lettland: Ich watsche meinen Koffer

Länderpunkte Spanien: Wie Moderationskönig Knossi in schwindelerregender Höhe sein Festmahl bereute

Joko hatte sich den König des Internets ins Team geholt – doch Klaas' Plan war es, diesen zu Fall zu bringen. Jens Knossalla aka Knossi reiste nach Spanien. Pünktlich am Treffpunkt wurde der bekannte Streamer vom Produktionsteam gekidnappt, mit einer Tüte über dem Kopf brachten sie ihn an den Ort des Geschehens: ein riesiges Segelschiff. Im Brief von Rivale Klaas erfuhr Knossi, wie seine Aufgabe für "Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas" starten würde: Social Detox hieß es für die nächsten drei Tage. Das fand Knossi alles andere als spaßig.

Nach zwei Tagen ohne WLAN und Social Media war endlich Abwechslung in Sicht. Die Schiffscrew überraschte den 35-Jährigen mit einem echten Festmahl, bei dem sich Knossi den Bauch vollschlagen konnte. Mit dem Dessert wurde auch Teil zwei der Aufgabe präsentiert. Um den Länderpunkt zu gewinnen, muss er auf einen der Masten des Segelschiffs klettern und aus 60 Metern Höhe die Sendung anmoderieren.

Im Clip: Spanien: Digital Detox für Jens "Knossi" Knossalla

Unsportlich, vollgefressen und sensibel: Knossi stellte sich trotz Unsicherheit und Angst seiner Aufgabe und begann, das Netz am Mast hochzuklettern. Sein eigenes Körpergewicht war ihm dabei keine Hilfe. Nach einer kräftezehrenden Kletterpartie voller Schweiß und Tränen folgte die Moderation aus schwindelerregender Höhe. Mit einem Handy zur Aufnahme in der einen und den Moderationskarten in der anderen Hand startete er die Rede. Doch wegen des starken Wellengangs grüßte die Übelkeit und Knossi musste mehrmals die Moderation unterbrechen, um sich zu übergeben. Mit Hängen und Würgen beendete er den Text aus den Karten und erspielte sich so den ersten Länderpunkt.

Das Duell zwischen Joko und Klaas um den zweiten Länderpunkt für Spanien: Zerbrichmeinnicht

Klaas spielte im ersten Studiospiel gegen Joko und Knossi. Nacheinander mussten die Unterhaltungskünstler verschiedene Gegenstände werfen, fangen oder mit einem Golfschläger putten. Zerbrachen die Objekte, bekamen die Gegner einen Punkt.  In der letzten Runde sollten Joko und Klaas abwechselnd eine Vase mit Queue anstoßen, ohne sie vom Tisch fallen zu lassen. Direkt beim ersten Versuch brachte Joko jedoch das Gefäß zum Fallen. Der zweite Punkt aus Spanien ging somit an Team Klaas.

Im Clip: Studiospiel - Spanien: Zerbrichmeinnicht

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