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Duell: "Soulmat" gegen die "Mitwachsmatratze"

Soulmat

Der leidenschaftliche Jogger Kay Steinbach leidet seit einigen Jahren unter Rückenschmerzen. Deshalb erfand er die Soulmat: "Man kann die Soulmat nach den individuellen Bedürfnissen stufenlos verstellen". Hat man einige Kilos zugelegt, kann man die komplett waschbare Matratze über ein Luftventil härter werden lassen. Nach einer Diät geht es natürlich umgekehrt genauso und mit nur einem Handgriff soll die Matratze von Kay Steinbach wieder total weich werden.

Mitwachsmatratze

Die Idee zur Mitwachsmatratze kam Felix Blumenstein und Marina Blassini beim Puzzeln mit ihren Kindern. Wie ein Puzzle kann man die Matratze abhängig von der Größe der Kinder zusammenstecken und Erweiterungen hinzufügen. Keine Sorge, die Mitwachsmatratze hat keine 1.000 Teile wie ein normales Puzzle. Dafür ist sie atmungsaktiv, bei 60 Grad waschbar und kann nach der Benutzung auch an andere Kinder weitergegeben werden. Stichwort "Weiter": Die Mitwachsmatratze hat das Duell gegen die Soulmat gewonnen und darf sich im Finale Hoffnungen auf den Titel "Das Ding des Jahres" 2020 machen.

Duell: "Bumpli" gegen "BOBBY"

Bumpli

Eltern kennen das Gefühl: Das Baby schreit, man wacht auf und muss das grelle Licht anmachen, um das Kind zu füttern. Man bekommt Kopfschmerzen und kann später nur mehr schlecht einschlafen. Enis Ayari will dieses Problem mit "Bumpli" lösen. Die universelle Beleuchtung für Baby- und Kinderbecher hilft aber nicht nur Eltern, sondern auch älteren Kindern, die durch "Bumpli" zum Trinken angeregt werden.

BOBBY

"BOBBY" steigt wagemutig gegen "Bumpli" in den Ring. Der Baby-Bouncer der Erfinder Dominik Matyka und Christopher Pavel verwandelt jede Babyschale in eine automatische Wippe. Das Baby schläft durch die Bewegung ein und gestresste Eltern gewinnen wertvolle Zeit für sich dazu. Kleiner Bonus: Die in "BOBBY" integrierte Powerbank hat eine Laufzeit von bis zu 11 Stunden und kann auch zum Aufladen von Tablet und Smartphone verwendet werden. Leider konnte der "BOBBY" das Publikum bei "Das Ding des Jahres" nicht ganz überzeugen. Sie wählten "Bumpli" in die nächste Runde.

Duell: "Paketsafe" gegen "C-Boxx"

Paketsafe

Thomas und Josef Singer, die Erfinder des Paketsafes wissen: "Als Berufstätiger shoppt man aus Zeitmangel oft online. Kommt dann das Paket, ist man aber nicht zuhause". Das ist für den Lieferanten kein Problem mehr, wenn er das Paket einfach in den Paketsafe legen kann. Platzsparend an der Wand angebracht, entrollt sich das ganze Volumen des wasserdichten und schnittfesten Paketsafes erst bei der Öffnung durch den Boten. Ganz plötzlich könnte jeder eine private Packstation für Zuhause haben.  

Rauchentwöhnung C-Boxx

Den Spruch "Rauchen beginnt im Kopf" macht sich der Regensburger Andreas Unsicker für seine C-Boxx zunutze. Die C-Boxx hält die Zigaretten fest und gibt sie erst nach einer expliziten Anforderung durch den Benutzer frei. Anfangs muss der Raucher zwanzig Sekunden auf seine Zigarette warten, später kann er sich auf bis zu sechs Minuten steigern. Damit soll das Gehirn ausgetrickst werden und die Entscheidung zum Rauchen bewusster getroffen werden. Die bewusste Entscheidung der Zuschauer fiel wiederum gegen die C-Boxx aus. Mit großem Abstand gewann der Paketsafe das bayerische Duell.

Duell: "Messy Bun Tube" gegen "zipUp"

Messy Bun Tube

Die Erfinderin des "Messy Bun Tube" heißt Anke Müller und macht begeistert Yoga. Die 43-Jährige machte die Erfahrung, dass ein herkömmlicher Dutt sich beim Sport zu schnell löst oder – ganz im Gegenteil – zu eng sitzt und Kopfschmerzen macht. Der Dutt-Helfer "Messy Bun Tube" ist elastisch, bietet aber auch bei längeren Sporteinheiten guten Halt. Die Farben kann man sich passend zur eigenen Haarfarbe aussuchen. Sogar in der Farbe Rosa gibt es den "Messy Bun Tube", weil sich Balletttänzerinnen die Farbe gewünscht hatten.

zipUP

Der zipUp entstand aus einem alltäglichen Problem von Zübeyde Kopp. Niemand ist da, um ihr dabei zu helfen, ein enges Kleid mit Reißverschluss zu schließen. Gemeinsam mit ihrem Sohn Gerhard entwickelte sie deshalb den winzigen Reißverschluss-Helfer zipUP. Durch einen speziellen Mechanismus lässt dieser sich an jedem Reißverschluss befestigen, sodass jedes Kleid auch zugemacht werden kann. Mit einem kleinen Augenzwinkern sagt Zübeyde: "Nur aufmachen muss es noch jemand anderes". "Coole Idee", fanden die Zuschauer und voteten den zipUP ins Finale bei "Das Ding des Jahres" 2020.

Kinder- und Jugendduell: "AirBlown Suitcase" gegen "Kinderzimmertür als Rennbahn"

AirBlown Suitcase

Die ersten beiden Teilnehmerinnen des Kinder- und Jugendduells, Maria Merz und Marie Weber, gingen bei ihrer Erfindung schwäbisch-pragmatisch vor: Ihr "AirBlown Suitcase" spart Platz im Koffer und verhindert mithilfe eines Luftpolsters Knitterfalten in der Kleidung. Die beiden Mädels haben an ihrer Erfindung rund ein dreiviertel Jahr in der Schule getüftelt. Die Idee kam Maria und Marie, weil sie als große Faschingsfans immer wieder Kostüme im Koffer transportieren müssen.

Kinderzimmertür als Rennbahn

Mit ihrer Erfindung richtig Gas geben wollen Alexander, Johannes und Nico. Weil es die begeisterten Rennauto-Freunde nervte, dass sie ihre Spielzeug-Rennbahn immer wieder abbauen mussten, funktionierten sie schlichtweg die Kinderzimmertür als Rennstrecke um. Ein eingebauter Anschluss für einen Trafo lässt die kleinen Autos blitzschnell auf der Tür düsen. Das Rennen konnte die Kinderzimmertür nicht gewinnen. Die beiden Jungs mussten sich der weiblichen Konkurrenz um den "AirBlown Suitcase" geschlagen geben.