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Nachhaltige Kosmetikprodukte

Was ist eigentlich nachhaltige Kosmetik? Ist nachhaltige Kosmetik Naturkosmetik? Jain. Denn Naturkosmetik sollte natürlich nachhaltig sein, muss sie aber nicht immer.

Nachhaltigkeit ist ein ganzheitliches Konzept, das alle Aspekte eines Produkts miteinbezieht. Von der Rohstoffgewinnung, über die Herstellung, die Verpackung und den Verkauf, spielen alle Steps eine Rolle. 

Ein wirklich nachhaltiges Produkt wird im Einklang mit Natur und Mensch hergestellt. Das bedeutet, der Anbau der Rohstoffe sollte möglichst genauso umweltschonend sein, wie die Produktion und Distribution. Neben der Ressourcenschonung müssen faire Arbeitsbedingungen für alle beteiligten Mitarbeiter gegeben sein. Im Laufe der Produktion dürfen keine Tierversuche stattfinden. Die Verpackung muss recyclebar und/oder biologisch abbaubar sein.

Es gehört also mehr dazu als nur Bio-Inhaltsstoffe. Leider ist Nachhaltigkeit kein geschützter Begriff, sodass viele Produkte sich Nachhaltigkeit und grüne Logos auf die Fahnen schreiben, ohne tatsächlich ganzheitlich nachhaltig zu sein.

Wir wollen dir deshalb hier nützliche Tipps an die Hand geben, um deine Beauty Routine nachhaltiger zu gestalten. Vor allem fokussieren wir uns dabei auf den Aspekt: Plastik sparen und weniger Müll produzieren. Denn auch wenn mehr zu dem Nachhaltigkeitskonzept gehört, ist dies der Hebel, den du selbst in der Hand hast. Hier kannst du eigenhändig für einen kleinen aber feinen Unterschied sorgen und nachhaltiger leben.

Grundsätzlich können wir dir schon mal die wichtigsten Steps an deine Beauty Herz legen. Versuche diese vier Punkte so oft es geht anzuwenden:

  • wenig und bewusst konsumieren
  • wiederverwenden
  • selber machen
  • recyceln
Wir lieben nachhaltige Beauty- und Pflegeprodukte – in unserem Beauty-Artikel...
Wir lieben nachhaltige Beauty- und Pflegeprodukte – in unserem Beauty-Artikel erfährst du, wie du weniger Kosmetik-Müll produzierst. © GettyImages / Likoper

Tipps für eine Zero Waste Routine

Wir wollen ehrlich sein. Eine Zero Waste Routine ist ein ziemlich hoch gestecktes Ziel. Dazu gehört viel Durchhaltevermögen und Konsequenz. Es ist natürlich möglich vollkommen müllfrei zu leben. Allerdings empfehlen wir dir nicht von null auf hundert mit deiner Umstellung zu einer nachhaltigen Kosmetikroutine zu starten.

Setze lieber auf Less Waste und Babysteps, hin zu deinem Zero-Waste-Ziel. Beginne mit wiederverwendbaren Abschminkpads, stelle deine Duschroutine auf verpackungsfreie Produkte um, setze auf wiederverwendbare Rasierer, taste dich langsam an wiederverwendbare Periodenprodukte heran und stelle so Schritt für Schritt deine komplette Pflege Routine um. Multi-Use-Produkte und Hausmittel sind super nachhaltige Alternativen für deine klassischen Beautyprodukte.

Mit den folgenden Steps wollen wir dir zeigen, wie das gelingt.

Wir verraten dir, mit welchen Multi-Use-Produkten du Müll in deiner Beauty-Pf...
Wir verraten dir, mit welchen Multi-Use-Produkten du Müll in deiner Beauty-Pflegeroutine vermeiden kannst! © GettyImages / gradyreese

Tipp 1 - Weniger aber besser einkaufen

Klingt komisch, ist aber tatsächlich super effektiv. Das Prinzip dahinter ist simpel:

Weniger kaufen heißt weniger Produkte haben und bedeutet auch gleich weniger Müll produzieren. 

Damit meinen wir nicht, dass du Produkte und Steps aus deiner Beautyroutine streichen solltest. Sondern wir möchten vielmehr, dass du bewusst und gezielt einkaufst.

Stell dir vor jedem Kauf folgende Fragen:

Brauche ich dieses Produkt? 

Nutze ich dieses Produkt?

Wie lange nutze ich es?

Ein sehr schönes Beispiel liefern hier Rasierer oder andere Einwegprodukte wie Wattepads, Wattestäbchen oder Zahnbürsten. Wenn du einen neuen Rasierer brauchst, dann investiere lieber in einen den du langfristig benutzen kannst. Umso langlebiger, desto besser. Du musst weniger schnell einen neuen kaufen und schonst so die Umwelt und dein Budget. 

Für alle weiteren Kosmetikprodukte, bei denen Langlebigkeit keine Rolle spielt, gilt: erst aufbrauchen, dann kaufen. Bevor du Shampoo, Mascara oder Sonnencreme kaufst, mach dein Produkt leer. 

Multi-Use-Produkte sind total angesagt und nachhaltige Kosmetik-Produkte find...
Multi-Use-Produkte sind total angesagt und nachhaltige Kosmetik-Produkte finden in immer mehr Badezimmern ihren Platz – wir haben die besten Tipps und Tricks für weniger Kosmetik-Müll! © GettyImages / Olga-Peshkova

Tipp 2 - Hochwertige Pflanzenöle

Nachhaltig heißt ressourcenschonend, du möchtest also auf Inhaltsstoffe setzen, die umweltfreundlich und umweltschonend angebaut, geerntet und verarbeitet sind, die weder knapp werdende Rohstoffe, noch zu viel Wasser und Energie verbrauchen.

Pflanzenöle sind reichhaltige Naturprodukte, die Haut und Haar mit Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen versorgen können.

Aber aufgepasst, denn nicht jedes Öl ist gleich super nachhaltig. So wird zum Beispiel Palmöl alles andere als ressourcenschonend angebaut. 

Um also wirklich nachhaltige Pflanzenöle zu verwenden, solltest du auf ein paar Punkte achten:

  1. Kaltgepresste Öle
  2. Bio-Qualität
  3. Heimische Öle
  4. In deiner Nähe angebaut, hergestellt und abgefüllt

Die qualitativ hochwertigen Öle werden auch deiner Haut, deinem Haar und deinem Körper besser bekommen als künstliche Produkte. Sie spenden dir nämlich besonders viele Vitamine und Nährstoffe.

Tipp 3 - Glas wiederverwenden

Klar, die beste Verpackung ist keine Verpackung. Da dies aber nicht immer möglich ist, setzen wir auf möglichst wiederverwendbare, recyclebare Materialien.

Vergleichen wir daher die Umweltbilanz von Plastik und Glas:

PET, also Plastik, wird aus dem knapper werdenden Rohstoff Erdöl hergestellt. Außerdem ist der Energieverbrauch bei der Herstellung ziemlich hoch. Positiv ist hingegen das geringe Gewicht, das Energie beim Transport spart und der Fakt, dass PET vollständig recyclebar ist. Voraussetzung ist dann allerdings, dass Kosmetikbrands auch tatsächlich recyceln.

Damit die PET-Verpackung nachhaltig genutzt wird, muss sie wiederbefüllt werden.

Denn das in Recyclinganlagen gewonnene Kunststoff-Granulat kann nur zu einem Bruchteil für neue Verpackungen genutzt werden. 

Glasflaschen sind schwer und verursachen dadurch mehr CO2-Emissionen beim Transport, als andere Verpackungen. Je weiter der Transportweg zwischen Verkaufsstelle und Abfüllort, desto schlechter die Ökobilanz der Glasverpackung. 

Aber Verpackungen aus Glas können sehr einfach gereinigt und wiederbefüllt werden, was die umweltfreundlichste Option darstellt. Glas kann immer wieder eingeschmolzen und zu neuem Glas verwertet werden. Im Schnitt landen Glasverpackungen zu 60% wieder in den Kreislauf.

Wir fassen zusammen: Eine nachhaltige Verpackung sollte...

  • möglichst oft wieder befüllbar sein. Eine einmalige Nutzung ist weder bei Glas noch bei Plastikverpackungen gut für die Umwelt.
  • kurze Transportwege in Anspruch nehmen. Beim Transport kann Plastik zwar Energie sparen, das hebt die negative Umweltbilanz allerdings kaum auf.
  • recyclebar sein. Das Material sollte möglichst vollständig wiederverwertet werden.

Tipp 4 - Mikroplastik vermeiden

Was ist eigentlich dieses Mikroplastik? Und warum ist es so böse?

Mikroplastik bezeichnet Plastikpartikel, die kleiner als 5 Millimeter sind. Damit sind sie mit freiem Auge kaum erkennbar. Dabei unterscheidet man zwischen primärem Mikroplastik, das industriell hergestellt wird, um gezielt in Kosmetik verwendet zu werden und sekundärem Mikroplastik, das entsteht, wenn Kunststoffteile zerfallen.

Primäres Mikroplastik kommt als feine Kügelchen im Peeling oder Duschgel zum Einsatz oder steckt in Shampoo, Make-up, Lippenstift, Sonnencreme und anderen Produkten. 

Das Problem: Die winzigen Plastikpartikel gelangen durch deinen Abfluss in die Umwelt .

Plastik ist schon bei der Herstellung ein enormes Umweltproblem, wie wir weiter oben bereits angesprochen haben. Plastikmüll macht das Problem noch schwerwiegender, doch dieser lässt sich noch sammeln und zumindest teilweise recyceln. Mikroplastik im Abwasser hingegen nicht. Kläranlagen können die mikroskopisch kleinen Partikel nicht vollständig filtern. Über die Gewässer hat sich das Mikroplastik schon längst in Erde und Luft verbreitet, wo es über hunderte von Jahren nicht abgebaut werden kann. Schließlich tragen wir alle auch Mikroplastik in unserem Körper.

Nun kann Kunststoff aber auch in flüssiger, wachs- oder gelartiger Form vorkommen und als Füllstoff oder Bindemittel dienen. Dann wird er zwar nicht als Mikroplastik bezeichnet, ist aber nicht weniger schädlich.

Die Lösung: Kunststoffe so gut es geht meiden. Selbst wenn Plastik recycelt oder wieder befüllt werden kann, entstehen dabei trotzdem immer winzige Mikroplastikpartikel.

Tipp 5 - Beauty DIYs

Selbstgemachte Kosmetik hat viele Vorteile: Indem du entscheidest, welche Zutaten und Inhaltsstoffe rein kommen, kannst du deine Beauty-Produkte perfekt auf dich und die Bedürfnisse deiner Haut abstimmen. Du kannst sie immer frisch anrühren und somit auf Konservierungsstoffe verzichten und du kontrollierst selbst die Qualität jeder einzelnen Zutat. Vor allem aber gestalten sie deine Beauty-Routine wesentlich nachhaltiger.

Im besten Fall sieht deine Beauty Kitchen so aus:

  • Du produziert kaum bis keinen Müll, indem du einfach die selben Tiegel immer wieder befüllst.
  • Du verwendest nur natürliche Zutaten.
  • Du achtest auch auf Bio-Qualität.
  • Du setzt auf regionale Rohstoffe ohne lange Transportwege.
  • Du brauchst ein Produkt auf und stellst es dann wieder selbst her.

Klar, du kannst nicht von Shampoo, bis Deo, Zahnpasta, Lippenstift und Mascara alle deine Beauty-Produkte selber herstellen. Aber du kannst verschiedenen Beauty DIYs testen. Und selbst, wenn du nicht jeden der eben genannten Punkte einhalten kannst, dann treffen vielleicht immerhin zwei bis drei davon zu.

Tipp 6 - Nachhaltige Beauty Marken

Selbstgemacht ist nachhaltig und super lobenswert, aber (zugegeben) auch zeitaufwendig. Gut dass es inzwischen einige Beauty Brands gibt, die sich nachhaltiger Kosmetik verschrieben haben. Auf umweltfreundliche, ressourcenschonende Prozesse setzen, schnell nachwachsende Rohstoffe in Bio-Qualität wählen, auf umweltbelastende Verpackungen und unnötig lange Transportwege verzichten, fair handeln und cruelty free produzieren.

Auf diese Marken kannst du setzen, wenn du deine Beauty Routine nachhaltiger gestalten willst. Damit du diese schnell und auf einen Blick erkennen kannst, gibt es Siegel und Logos, die diese Produkte kennzeichnen.

  • Das Kaninchen mit schützender Hand ist das Logo des Deutschen Tierschutzbundes und kennzeichnet cruelty free Kosmetik.
  • The Leaping Bunny wird vom Humane Cosmetic Standard vergeben und steht auch für tierversuchsfreie Produkte.
  • Das BDIH-Siegel ist auf zertifizierter Naturkosmetik zu finden.
  • Das NATRUE-Siegel unterscheidet zwischen "Naturkosmetik"  und "Biokosmetik".
  • Das Fairtrade-Siegel für Kosmetik kennzeichnet Produkte aus fairem Handel, die unter sozialen, ökologisch und ökonomischen Kriterien produziert wurden.

Nachhaltige Marken berücksichtigen alle diese Punkte. Von der Wahl der Rohstoffe, über alle Verarbeitungs- und Herstellungsprozesse, bis zur Verpackung und dem Verkauf, setzen sie auf nachhaltige Alternativen.

Tipp 7 - Recycelte Materialien

Eine Zero Waste Beauty Routine ist wie gesagt möglich, allerdings gar nicht ganz so easy einhaltbar. Wenn du daher auf verpackte Produkte zurückgreifen musst, dann lautet das Zauberwort für mehr Nachhaltigkeit: Recycling.

Wir haben das Thema bereits kurz angeschnitten. Wiederbefüllung von Verpackungen ist die nächstbeste Alternative zu verpackungsfrei. Auf Wiederbefüllung folgt Wiederverwendung. Eine Verpackung aus recycelten Materialien zieht schon mal eine bessere Umweltbilanz als eine aus neu produziertem Kunststoff. Schließlich kann Plastik sehr gut recycelt werden. 

Eine weitere Möglichkeit, die sich dir bietet: Selbst recyceln oder upcyceln. Multi Use Beauty muss nicht zwingend von den Herstellern und Brands gegeben sein, sondern kann auch selbst geschaffen werden. Überlege wie du die Verpackungen, die eigentlich im Müll landen würden, weiterverwenden kannst. Vielleicht kannst du aus der Plastik-Shampooflasche noch etwas Nützliches basteln. Oder du kannst Pumpspender selbst wiederbefüllen. Du kannst Reisegrößen aufbewahren und immer wieder befüllen und nutzen. Werde kreativ, bevor zu Kosmetikverpackungen wegschmeißt. 

 

Nachhaltigkeit sollte GROSS geschrieben werden! Mit unseren Beauty-Hacks und...
Nachhaltigkeit sollte GROSS geschrieben werden! Mit unseren Beauty-Hacks und Multi-Use-Produkten schaffst du es, weniger Müll zu produzieren. © GettyImages / Pekic

Zero Waste Beautyprodukte - Hausmittel

Selbstgemachte Beauty ist nachhaltig. Das haben wir bereits geklärt. Aber das Beste daran: Häufig musst du noch nicht mal Pasten und Cremes anrühren. Viele Zutaten kannst du auch pur nutzen. Einige davon hast du auch bestimmt schon zu Hause. Denn diese Beauty Booster kannst du auch in der Küche oder im Haushalt nutzen. Hausmittel sind echte Multi Use Beauty Heros.

Kokosöl

I’ve got 99 Problems and Coconut Oil solves 90 of them. Kokosöl ist die Allrounder-Beauty-Wunderwaffe. Du kannst deinen Body damit eincremen, dein Gesicht abschminken, durch Ölziehen deinen Mund reinigen, trockene Haare reparieren, frizzy Locken bändigen, Sonnenbrand, kleine Wunden und Tattoos pflegen. Ein Tiegel Kokosöl in Bio-Qualität, fair gehandelt und produziert gehört in jedes Badezimmer.

Die Kokosnuss ist ein wahres Wundermittel in der Kosmetik und mit ihr kannst...
Die Kokosnuss ist ein wahres Wundermittel in der Kosmetik und mit ihr kannst du auch selbst Beauty-Mittel kreieren – und das ganz im Sinne der Nachhaltigkeit! © GettyImages / AtlasStudio

Teebaumöl

Teebaumöl wirkt dank seiner Terpinene antibakteriell, entzündungshemmend, pilzabtötend und unterstützt die Wundheilung. Somit wird es zur natürlichen Wunderwaffe gegen unreine und entzündete Haut. Teebaumöl kann sowohl deine Gesichtshaut als auch deine Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht bringen. Selbst als Mundspülung bekämpft es Mundgeruch.

Honig

Super sweet News: Honig macht schön. Daher kommt er so oft in Beauty DIY Rezepten vor. Aber selbst pur kannst du Honig hervorragend als Maske oder Lippenpflege auftragen. Er wirkt nämlich natürlich antibakteriell und bekämpft Pickel und Entzündungen. Durch den hohen Zuckergehalt kann er Feuchtigkeit in der Haut binden. Du kannst Honig sogar auf irritierte Kopfhaut strichen, um sie zu beruhigen und zu pflegen. 

Apfelessig

Schon mal von Saure Rinse gehört? Mit der Anwendung pflegst du deine Haare ruckzuck wieder weich, geschmeidig und ganz easy kämmbar. Außerdem gibt es sofort mehr Glanz. Nachdem du deine Haare gewaschen hast, ist die Schuppenschicht um jedes Haar meist geöffnet. Sie sind glanzlos, aufgeraut, verknoten sich schnell. Außerdem kann so aber auch Feuchtigkeit entweichen, die Haare werden schnell wieder trocken und spröde. Eine Saure Rinse oder Essigspülung kann die Schuppenschicht wieder anlegen. Nach der Wäsche einfach über das Haar kippen und fertig. Du musst den Apfelessig auch nicht ausspülen. Der Geruch verfliegt von selbst.

Olivenöl

Ein Olivenölbad für Hände und Nägel macht deine Haut super geschmeidig, spendet extra viel Feuchtigkeit und Vitamine. Du kannst dir natürlich auch ein Olivenöl-Bad im großen Stil gönnen. Gib einfach einen Löffel Öl zu deinem Badewasser. Als Haarkur bringt das Öl, trockenes widerspenstiges Haar wieder zum Glänzen. Danach kannst du es ganz einfach auswaschen. Im Gesicht ist für manchen Hauttypen Vorsicht geboten. Aber wenn du das Öl gut verträgst, dann kannst du es super zum Abschminken verwenden. Oder du reinigst deine Makeup-Pinsel damit.

Olivenöl gilt als nährstoffreich und feuchtigkeitsspendend obendrein – wir ve...
Olivenöl gilt als nährstoffreich und feuchtigkeitsspendend obendrein – wir verraten dir, warum du auf Olivenöl setzen solltest und damit in deiner Pflegeroutine weniger Müll produzierst.  © GettyImages / SOMKHANA-CHADPAKDEE

Salz

Vor allem als Body Peeling ist Salz eine super nachhaltige und zudem günstige Option. Die feinen Kristalle entfernen Schmutz, Schüppchen und Talg zuverlässig. Gerade bei unreiner Haut hilft das Salz die Talgproduktion zu regulieren. Du kannst dein Badewasser damit anreichern, deine Haut von Kopf bis Fuß peelen oder dir ein Sea Salt Spray für deine Haare mixen.

Kamille

Kamille wirkt beruhigend. Das ist bekannt. Kamillentee beruhigt den Magen und lässt genauso auch die Haut wieder ins Gleichgewicht kommen. Das enthaltene Bisabolol lässt Entzündungen schneller abheilen, fördert gleichzeitig die Zellbildung. Vor der Maniküre empfehlen wir ein Kamillenteebad für die Hände. Bei stark entzündeter Haut hilft ein kühlendes, in Tee getränktes Pad die Haut zu beruhigen und zu klären. Eine Kamillenspülung kann sogar deine Haare ganz natürlich aufhellen.

Natron

Natriumhydrogencarbonat, oder kurz Natron, kommt vor allem in Backpulver vor. In seiner reinen Form kannst du es aber auch für viele Beautyzwecke verwenden. Zum Beispiel als Deo. Es bekämpft Pilze und Schuppen ebenso effektiv wie Pickel und Mitesser. Natron ist Bestandteil vieler Beauty-DIY-Rezepte und sollte daher fester Bestandteil deiner Beauty Kitchen werden. 

Tipps & Tricks

Wir fassen nochmals zusammen. Um deine ganze Beauty Routine nachhaltiger oder so nachhaltig wie möglich zu gestalten, gibt es viele verschiedene Aspekte, die es zu beachten gibt. Hier findest du alle Tipps und Tricks nochmals auf einen Blick:

  1. Achte auf eine nachhaltige Produktion
  2. Kaufe möglichst regional um lange Transportwege zu vermeiden
  3. Unterstütze nachhaltige Marken
  4. Investiere in langlebige Beautytools
  5. Vermeide Einwegprodukte
  6. Selbst Einwegverpackungen solltest du selbst wiederverwenden, recyceln oder upcyceln
  7. Achte auch auf Labels wie fair traide und cruelty free Kosmetik
  8. Setze auf Bio-Qualität
  9. Brauche deine Produkte auf, bevor du neue einkaufst
  10. Wiederbefüllbare oder abbaubare Verpackungen sind besonders nachhaltig
  11. Versuche Plastik und Mikroplastik zu meiden
  12. Probiere natürliche Beauty-Rezepte aus 
  13. Nutze die Pflegewirkung von Hausmitteln 
  14. Setze auf natürliche Inhaltsstoffe und am besten aus deiner Region und in Bio-Qualität
  15. Naturkosmetik ist meist nachhaltiger, allerdings gilt dies nicht zwangsläufig auch für die Verpackung
  16. Berücksichtige jeden einzelnen Step deiner Haut, Haar und Körperpflege
  17. Sei nicht zu streng zu dir selbst. Bis zum Ziel Zero Waste, wirst du mehrere kleine Steps gehen müssen 
Im Einklang mit der Natur! Im Beauty-Artikel liest du Facts über nachhaltige...
Im Einklang mit der Natur! Im Beauty-Artikel liest du Facts über nachhaltige Multi-Use-Produkte.  © GettyImages / Ridofranz

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